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Neue gTLDs und Google Rankings

17
Aug

Wie wirken sich die neuen generischen Top-Level-Domains (gTLDs) auf die Google-Suche aus?

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen generischen Top-Level-Domains (kurz gTLD) wie .com, .eu oder .org, werden neue gTLDs immer populärer. Dazu zählen beispielsweise Top-Level-Domains wie .how oder .guru.

Die wohl wichtigste Frage im Hinblick auf die neuen gTLDs ist, wie sich die neuen generischen Top-Level-Domains auf Rankings bei Google auswirken und ob Google diese in seinen Suchalgorithmen anders gehandhabt werden als die bisherigen. Dies ist nicht der Fall: Für die einschlägige Suchmaschine spielt es keine Rolle, ob eine neue oder eine bereits vorhandene Top-Level-Domain verwendet wird. Das gilt auch für Keywords, die unter Umständen in einer Domain verwendet werden, ob nun im Domainnamen oder eben als Domainendung.

Auch bei internationalisierten Domainnamen können ohne Bedenken die neuen generischen Top-Level-Domains verwendet werden. Gleiches trifft auf markenspezifische TDLs zu. Diese haben weder einen höheren noch einen niedrigeren Stellenwert in der Suche als bereits vorhandene TDLs wie .com.

Sofern die Suchergebnisse geografisch ausgerichtet sein sollen, sollte manuell eine entsprechende Einstellung und Konfiguration vorgenommen werden. Die neuen TDLs, die auf den ersten Blick vielleicht regionsspezifisch erscheinen mögen, wie beispielsweise .berlin oder .bayern, werden von Google als generische Top-Level-Domain betrachtet und nicht zwingend einer bestimmten Region zugeordnet. Eben diesen Ansatz verfolgt der Suchmaschinenkonzern bereits mit den regionalen TDLs .eu und .asia. Sollte sich die Verwendung der neuen Regionen TLDs in Zukunft ändern und ausschließlich regionalspezifisch verwendet werden, ist es selbstverständlich möglich, dass Google diese zukünftig regionalspezifisch zuordnet.

Anders sieht es bei Ländercode-Top-Level-Domains (ccTLDs) wie .de, .uk oder .at aus. Diese werden in der Regel eingesetzt, um der Webseite einen geografischen Bezug zu geben und daher von Google als lokale Domain bei einer regionalen Suchanfrage bevorzugt.

Sollten Sie Ihre Domain von einer alten zu einer neuen TLD umziehen wollen, wird Google dies wie alle anderen, herkömmlichen Website-Umzüge behandeln. Damit Google die Inhalte Ihrer neuen URL genauso indexiert und in den Suchergebnissen anzeigt wie Ihre vorherigen Inhalte, ist es ratsam die folgenden vier Schritte zu beherzigen:

1.       Testen Sie die neue Website ausführlich, nachdem Sie sie eingerichtet haben.

2.       Ordnen Sie die aktuellen URLs dem zugehörigen neuen Format zu.

3.       Beginnen Sie mit der Verschiebung der Website. Achten Sie darauf, dass der Server so konfiguriert ist, dass er die Nutzer von Ihrer alten zu der neuen URL weiterleitet.

4.       Überwachen Sie anschließend den Traffic beider URLs.

5.       Reichen Sie die neue Sitemap in der Search Console (ehemals Webmaster Tools) ein

Fazit:

Falls Sie einen Domainumzug oder sogar einen Relaunch planen, so gibt es viele Punkte zu berücksichtigen.

Erstellen Sie einen Fahrplan/Checkliste, damit keine zu berücksichtigen Details untergehen.

Bei der Domainwahl lassen Sie sich nicht von KeyWords verleiten, da vielfach Branddomains über andere Faktoren vorne ranken als es für viele Keyword-Domains möglich ist. Des Weiteren ändern sich Suchtrends und stets einen Domainwechsel mit diesen Trends vorzunehmen ist mit Sicherheit die falsche Wahl.

Gerne sind wir Ihnen beratend und tatkräftig bei einem Domainwechsel behilflich.