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Cookie Stuffing

20
Dez

Umsätze, die über Partnerprogramme erzielt werden, werden in der Regel über Cookies gemessen, die gesetzt werden, wenn ein User auf ein Werbemittel klickt. Dabei gibt es viele Cookies, die nicht an eine bestimmte Session gebunden sind, sondern über einen bestimmten Zeitraum hinweg gelten.
Für Affiliates hat das sein Gutes: hat der User auf ein Werbemittel geklickt, kann sich aber noch nicht entscheiden, ob er das Produkt kaufen möchte oder nicht, erhält der Affiliate dennoch eine Provision, wenn der User das Produkt innerhalb des bestimmten Zeitraumes bestellt.
Unter dem Begriff „Cookie Stuffing“ versteht man nun das Setzen von Cookies, die ohne Klick auf das Werbemittel auskommen. Dabei gibt es eine Vielzahl an Methoden, wie man dies mit einfachen HTML Kenntnissen bewerkstelligen kann.
Cookie Stuffing wird vor allem von Partnern großer Seiten verwendet. Beispielsweise eBay oder Amazon. Der Grund ist ganz einfach: die meisten Internet User kennen diese Seiten und viele davon werden bei den besagten Seiten auch etwas kaufen, ohne dass sie das Werbemittel des Affiliates geklickt hätten.
Bei Cookie Stuffing kann man vereinfacht ausgedrückt also von Betrug sprechen, denn man verrechnet dem Partner einen Klick, oder gar einen Lead oder Sale, ohne dass dieser wirklich stattgefunden hätte. Doch damit ist noch nicht genug: Wer ein gefaktes Affiliate Cookie setzt, kann möglicherweise eine legitimes Cookie eines anderen Partners überschreiben, was diesen dann schließlich um seine ehrlichen Einnahmen bringt.
Cookie Stuffing wurde vor allem zu Beginn viel angewendet, da es noch wenig Möglichkeiten gab, dem Ganzen auf die Schliche zu kommen. Heutzutage haben sich die Betroffenen allerdings bereits eine Vielzahl an Methoden einfallen lassen, um dem Betrug Einhalt zu gebieten und die schwarzen Schafe auszusortieren.