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Eintrag

8
Jan

Spricht man von einem Eintrag in Verbindung mit der Suchmaschinenoptimierung, so meint man in der Regel den Eintrag in ein Verzeichnis bzw. eine Suchmaschine.

Häufig verwendete Begriffe, die im Zusammenhang mit dem Eintrag auftauchen sind Eintragungsdienste, Eintragungsservice oder aber Eintragungssoftware. Gemeint ist aber immer das Gleiche: die Eintragung einer Seite bei einem Web-Katalog, einem Artikelverzeichnis oder aber einer Suchmaschine.

Früher spielten derartige Eintragungen bei Web-Katalogen und Artikelverzeichnissen eine entscheidende Rolle bei der OffPage Optimierung, sprich also der Backlink Generierung. Eine Seite wurde bei allen möglichen Web-Katalogen mit einer kleinen Beschreibung und einem Backlink eingetragen, um die Anzahl der eingehenden Links zu erhöhen und somit schlussendlich den PageRank und das Ranking in den Suchergebnissen.

Mit der Zeit erkannten die Betreiber von Web-Katalogen allerdings, dass die von ihnen gebotenen Backlinks einen Wert besitzen und begannen diese zu verkaufen. Bekannterweise verstößt das Verkaufen von Backlinks gegen die Richtlinien von Google, was eine Abstrafung vieler Web-Kataloge zur Folge hatte. Die meisten Web-Kataloge sind heute deswegen aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung nutzlos und können sogar contraproduktiv sein, da man selbst ebenso eine Abstrafung befürchten muss, wenn man über gekaufte Backlinks verfügt. Eine der wenigen Ausnahmen stellt DMOZ dar. Der Eintrag im DMOZ tut dem Ranking einer Seite nach wie vor gut, auch wenn es in der Zwischenzeit nahezu unmöglich geworden ist, dort aufgenommen zu werden.

Noch bevor die Tage der Web-Kataloge gezählt waren, erfuhren die sogenannten Artikelverzeichnisse ihren Boom. Prinzipiell können Artikelverzeichnisse als Weiterentwicklung von Web-Katalogen gesehen werden. Im Laufe der Zeit gingen Suchmaschinen nämlich dazu über, nicht mehr nur die Quantität der Backlinks zu messen, sondern auch deren Qualität. Das bedeutet, dass es nun wichtig wurde, dass Backlinks von Seiten stammen, die in einem relevanten Zusammenhang mit dem Thema der eigenen Seite stehen. Insgesamt wurde der Inhalt einer Seite immer wichtiger. Dieser sollte einen Mehrwert für den User darstellen und einzigartig sein.

Aus diesem Grund war der „Deal“ bei einem Artikelverzeichnis, dass der Betreiber einer Seite einen guten Artikel zu einem für seine Seite relevanten Thema verfasste. Dieser Artikel wurde dann im Artikelverzeichnis veröffentlicht, was meist mit drei (+/-) Backlinks „vergütet“ wurde. Also eine Win-Win Situation für beide Seiten. Der Betreiber des Artikelverzeichnisses erhielt guten Content, der Artikelverfasser hingegen gute Backlinks aus einem relevanten Text.

Eine Zeit lang waren Artikelverzeichnisse so eine der beliebtesten Quellen für gute Backlinks. Mittlerweile gelten auch Artikelverzeichnisse als veraltete Methode und werden innerhalb einer professionellen Suchmaschinenoptimierung kaum mehr verwendet.

Ähnlich verhält es sich heutzutage beim Eintrag in Suchmaschinen. Viele unseriöse SEO Anbieter werben damit, dass der Kunde bei hunderten Suchmaschinen eingetragen wird. Das mag für den Laien sehr verlockend und wirksam klingen, ist im Grunde genommen aber nichts anderes als „Abzocke“. In Deutschland gibt es nämlich nur drei Suchmaschinen, die zusammen für nahezu 100 Prozent der Suchmaschinennutzung verantwortlich sind: Die Rede ist von Google (der absolute Spitzenreiter mit über 90 Prozent), Yahoo! und Microsoft (Bing). Die Optimierung auf eine andere Suchmaschine macht keinen Sinn und lohnt sich keinesfalls, da die Nutzung verschwindend gering ist.

Vor derartigen Angeboten, die im ersten Moment sehr gut klingen, sollte man sich also hüten und gegebenenfalls hinterfragen.