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Keyword Stuffing

9
Jan

Keyword Stuffing gehört zur großen Familie des Spams und beschreibt ein Verfahren der Suchmaschinenoptimierung, das von den Suchmaschinen im schlimmsten Falle mit einem Ausschluss aus dem Index geahndet wird. Als die Algorithmen der Suchmaschinen noch ziemlich einfach gestrickt waren, verhalfen sich viele „Optimierer“ über Keyword Stuffing zu einem guten Ranking. Dabei ging es im Allgemeinen darum, die Suchbegriffe, für die man das gute Ranking haben möchte, so oft wie möglich auf einer Seite unterzubringen. Damit ist nicht gemeint, diese in einen sinnvollen Text zu packen, sondern einfach der Reihe nach aufzulisten. Oft fand man auf Seiten, die gut rankten, am Seitenende ganze Absätze, die nur aus aneinandergereihten Suchbegriffen bestanden. Um das Ganze zu verschleiern, wurden die Textpassagen, die die Keywords enthielten, oft sehr klein und in derselben Farbe, wie der Hintergrund geschrieben. Auch seiteninterne Links wurden vollgepackt mit Suchbegriffen, bis die Algorithmen verfeinert wurden und es Suchmaschinen möglich war, derartige Seiten zu entlarven. Auch heute gibt es noch einige Webseitenbetreiber, die sich dieser Taktik bedienen, um sich ein gutes Ranking zu erschwindeln. Die Erfolge, wenn sie überhaupt noch erzielt werden können, sind in der Regel aber nur von kurzer Dauer, wegen der bereits erwähnten Verfeinerung der Algorithmen. Allerdings wurden nicht nur diese verfeinert, sondern auch die Techniken, mit denen das Keyword Stuffing betrieben wird. So wurden zum Beispiel reihenweise so genannte Frameset Seiten erstellt. Content, der in Frames untergebracht wurde, konnte von Suchmaschinen nicht identifiziert bzw. ausgelesen werden. Aus diesem Grund gab es für Webmaster die Möglichkeit einen noframe Bereich im HTML Code unterzubringen. Dieser war für den Internet User nicht sichtbar und eigentlich dafür gedacht, der Suchmaschine mitzuteilen, was sich im Frame – also dem Teil, den der Internet User zu Gesicht bekommt – zu finden ist. Findige Optimierer versuchten die Suchmaschinen hinters Licht zu führen, indem sie dem User ein völlig anderes Bild zeigten, als der Suchmaschine im noframe Bereich mitgeteilt wurde. Im weiteren Sinne kann man auch andere Verfahren wie beispielsweise Doorway Pages zum Keyword Stuffing zählen. Hier wird der eigentlichen Seite, eine andere Seite vorgeschaltet, die der User in der Regel aufgrund einer sekundenschnellen Weiterleitung gar nicht sieht. Für die Suchmaschine jedoch ist diese Seite die erste Anlaufstelle, so zu sagen also die Hauptseite, und diese Begebenheit wird dahingehend ausgenutzt, dass auf der Doorway Page Keywords, Links und dergleichen untergebracht werden, die sich positiv auf das Ranking auswirken. All diese Taktiken zählt man zum Black Hat SEO, also zur Suchmaschinenoptimierung mit unlauteren Mitteln. Was rechtens ist und was nicht, wird überwiegend von den Richtlinien für Webmaster von Google bestimmt. Bei einem Verstoß gegen diese Richtlinien, muss man mit einer Abstrafung (also einer Verschlechterung des Rankings) bzw. einem Ausschluss aus dem Index rechnen.