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ORM Kontrolle

18
Mrz

Unternehmen- der Konkurrenz ist oft jedes Mittel recht

Reputation Management ist wichtig, denn für Unternehmen können nicht nur unzufriedene Kunden zu einem ernsten Problem werden, sondern auch die Konkurrenz. Fast jede Branche hat in diesen harten Zeiten zu kämpfen. So kommt es nicht selten vor, dass Mitbewerber auf Erfolge mit Neid reagieren. In vielen Fällen werden sogar Hetzkampagnen eingesetzt, um den Konkurrenten schlecht zu machen und die abspringenden Kunden für sich zu gewinnen. Reputation Management hilft dabei die Kontrolle über das zu behalten, was im Internet verbreitet wird.

Reputation Management wirkt solchen Hetzkampagnen entgegen. Und das kann für ein Unternehmen überlebenswichtig sein, denn häufig wird mit Falschmeldungen gearbeitet, die ganz gezielt veröffentlicht werden. Diese bringen den Stein ins Rollen, denn derartige Meldungen werden in weiterer Folge von Online Zeitungen und Blogs aufgegriffen – frei nach dem Motto „only bad news are good news“- und nach dem Schema „Lauffeuer“ in rasantem Tempo über das gesamte Internet verteilt. Zudem werden die Meldungen oft noch ins Negative verstärkt, da vor allem Foren meist noch ihre eigene Meinung dazu kundtun und sich entsetzt über die (falsche) Meldung äußern. Ohne Reputation Management sind innerhalb kürzester Zeit Ergebnisseiten der Suchmaschinen mit Negativäußerungen von Blogs, Online Zeitungen und dergleichen zugepflastert und das meist auch noch für Suchbegriffe, für die man selbst eigentlich ein gutes Ranking hatte (den Firmennamen selbstverständlich mit eingeschlossen).

Nur ein paar wenige solcher „Anschuldigungen“ (ob berechtigt oder nicht) an strategisch günstigen Orten platziert, können einem Unternehmen schnell den Ruf kosten, vor allem dann, wenn dieses nur im Internet tätig ist. Durch ein gezieltes Online Reputation Management kann nicht nur ein guter digitaler Ruf aufgebaut, gewartet und optimiert, sondern auch Hetzkampagnen abfangen werden, bevor diese großflächig ausufern und das Unternehmen in Gefahr bringen.

Privatpersonen- Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Bereits in der Einführung wurde erwähnt, dass sich 80 Prozent der Internet User auch in sozialen Netzwerken bewegen. Die Web 2.0 Anwendungen wie etwa studiVZ und Facebook erfreuen sich größter Beliebtheit und immer mehr neue und noch innovativere Dienste werden ins Rennen geschickt, um einen Teil des Marktes zu erobern. Da User in solchen Foren praktisch dazu aufgefordert werden so viel wie möglich von sich preis zu geben, sollten die Nutzer dieser Dienste ein sorgfältiges Online Reputation Management betreiben. Denn oftmals wird der Forderung seine Daten preiszugeben unbedacht nachgekommen. Mögliche Konsequenzen werden einfach ignoriert. Dabei kann solch ein leichtfertiger Umgang mit den eigenen Daten, ohne eine Reputationen Management Kontrolle, zu Risiken und Gefahren führen.

Reputation Management heißt einen genauen Blick auf seine Daten zu haben und zu wissen, wo sie im Internet auffindbar sind. Dabei sind vorhandene Sicherheitslücken in sozialen Netzwerken eine große Gefahrenquelle. Erst 2006, machte das beliebte deutsche soziale Netzwerk studiVZ durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. Dabei handelte es sich um eine technische Sicherheitslücke, bei der es mit einfachen Tricks möglich war, Informationen über die Mitglieder aufzurufen, die eigentlich nur für einen geschlossenen Kreis zugänglich waren.

Usern, die in Bezug auf persönliche Daten und Informationen keine Hemmungen haben und in aller Freizügigkeit Persönliches ins Internet stellen, sollten durch Reputation Management zumindest darauf achten, was für ein Bild von ihnen im Internet vorherrscht. Denn Daten, die im „normalen“ Leben nicht einmal der besten Freundin oder dem besten Freund erzählen werden würden, können im Internet schnell ein unkontrollierbares Eigenleben entwickeln und beinhalten so ein großes Gefahrenpotential.

Dass sich ein mangelndes Reputation Management auch auf die persönliche und vor allem berufliche Zukunft negativ auswirken kann, wurde bereits erörtert. In diesem Zusammenhang ergab eine Umfrage des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU), dass in 34 Prozent der Fälle Kandidaten für eine zu besetzende Arbeitsstelle bereits in der ersten Vorausscheidung aufgrund einer Internet Recherche für die engere Auswahl ausgeschlossen werden.

Jeder Einzelne ist für seinen Ruf im Internet selbst verantwortlich und muss dementsprechend entscheiden, welche Daten er von sich preisgeben möchte und welche zu privat sind, als dass er diese freizügig ins Internet stellt. Soll das eigene Bild im Internet geändert werden, hilft  Online Reputation Management, dieses ins Positive zu wenden.