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Stemming

9
Jan

Der Begriff „Stemming“ stammt ursprünglich aus der Linguistik. Darunter versteht man die Bildung sogenannter Wortstämme. Stemming dient somit der Reduzierung verschiedener Wörter auf ihren Wortstamm.

Suchmaschinen setzen Stemming ein, um bessere Suchergebnisse liefern zu können. Im Prinzip wird durch Stemming die Liste der Suchergebnisse um ein Vielfaches erweitert. Sucht ein Suchmaschinen User beispielsweise nach „Suchmaschinenmarketing“, werden beispielsweise auch Webseiten in den SERPs angezeigt, die das Wort „Suchmaschine“ und / oder „Marketing“ im Text haben.

Vom Suchmaschinenprimus Google ist bekannt, dass er dieses Verfahren seit dem Jahr 2004 auch im deutschsprachigen Raum einsetzt. Einer der bekanntesten Algorithmen in diesem Zusammenhang ist der Porter-Stemmer Algorithmus.

Beim Stemming handelt es sich unter anderem deshalb um eine Besonderheit, weil der Algorithmus für jede Sprache angepasst werden muss. Jede Sprache hat ihre Eigenheiten, weshalb Stemming immer auf der Grundlage dieser Eigenheiten erfolgen muss. Aus diesem Grund muss Stemming auch immer in lange dauernden Phasen erprobt werden. So müssen beispielsweise Textkorpora sowie praktische Anwendungen zum Einsatz kommen, damit sichergestellt werden kann, dass der Stemming Algorithmus richtig funktioniert.

Nicht alle Suchmaschinen verwenden Stemming bei der Generierung der Suchergebnisse. Behelfsweise kann in solchen Fällen mit der sogenannten Trunkierung gearbeitet werden. Hier kann nach Zeichenketten gesucht werden, indem man den Wortstamm mit Hilfe des Sternchens „*“ abkürzt.