E-MAIL: INFO@SEOSMART.COM TELEFON: +49 030 2092 40 42

10 Tipps für gelungenes Online Reputation Management

17
Dez

Es gibt zwar mittlerweile sogenannte Social Web Monitoring Tools die es ermöglichen den eigenen Leumund im Internet im Auge zu behalten, meistens handelt es sich dabei allerdings um kostenpflichtige Tools, die sich ein kleines Unternehmen nicht immer leisten kann.

Aus diesem Grund möchte Seosmart heute ein paar kleine Hilfestellungen geben, die es einem kleinen Unternehmen leichter machen, den eigenen Ruf unter Kontrolle zu halten.

1. Liste der Brand Keywords
Beim Online Reputation Management geht es in erster Linie um die Überwachung des eigenen Namens bzw. der eigenen Marke. Aus diesem Grund sollte man in einem ersten Schritt alle Suchbegriffe, die einen relevanten Bezug zum Firmennamen bzw. der Marke haben, zusammentragen, wobei auch Rechtschreibfehler berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus sollte man auch darauf denken, dass Internet User derartige Namen häufig verkürzen.

2. Google Alert erstellen
Für die Brand Keywords, die man im ersten Schritt ausfindig gemacht hat, sollte man nun einen Google Alert setzen. Es werden zwar nicht alle neuen Meldungen von Google erfasst – und einiges passiert auch abseits von Google – dennoch ist es ein guter Start für die Überwachung der Online Reputation. Durch den Google Alert wird dem User eine Mail zugeschickt, wann immer die Crawler eine neue Seite finden, auf der eines der genannten Keywords auftaucht.

3. Boardreader.com verwenden
Die Suchbegriffe sollten darüber hinaus regelmäßig mit Boardreader.com überprüft werden. Bei Boardreader.com handelt es sich um eine Suchmaschine, die speziell in Foren und ähnlichem sucht. Dabei kann auch die Sprache ausgewählt werden, was ein gezielteres Suchen ermöglicht.

4. Google Blog Suche verwenden
Die Google Blog Suche sollte für das Online Reputation Management ähnlich eingesetzt werden, wie die vorher beschriebene Suchmaschine Boardreader.com.

5. Twitter Suche
Twitter sollte prinzipiell dafür verwendet werden, um die eigenen Follower immer auf dem Laufenden zu halten. Zudem sollten die ausgesuchten Suchbegriffe auch über die Twitter Suche überprüft werden. Hierfür geht man entweder direkt auf die Seite, oder man lädt sich beispielsweise den Tweetdeck herunter, was den Vorteil hat, dass man jedes Keyword hinzufügen und speichern kann. So lange Tweetdeck dann offen ist, erhält man eine Mitteilung, wenn über einen der Suchbegriffe etwas geschrieben wird.
Dabei sollte man besonders bedenken, dass es sich bei Twitter um Echtzeit Aktivitäten handelt. Das bedeutet, dass man gegebenenfalls sofort einschreiten kann.

6. Sich involvieren und engagieren
Wird irgendwo etwas über die eigene Marke oder den eigenen Firmennamen erwähnt, sollte man nicht davor zurückschrecken sich an den Unterhaltungen zu beteiligen – im negativen wie im positiven Sinn. Positive Kommentare oder Äußerungen können einfach mit einem „Dankeschön“ beantwortet werden. Bei negativen sollte man versuchen das Ganze in eine positive Bahn zu lenken.

7. Nie undercover arbeiten
Es ist nicht sehr empfehlenswert sich in Foren, Blogs oder auf Webseiten als ein Kunde auszugeben und in den höchsten Tönen über sich selbst zu reden. Auf der einen Seite läuft man hier Gefahr aufgedeckt zu werden, auf der anderen Seite macht es immer einen guten Eindruck, wenn man sich als der Markeninhaber „outet“ und so Engagement zeigt.

8. Professionell arbeiten
Vor allem innerhalb von sozialen Netzwerken läuft man Gefahr, dass man eine zu umgangssprachliche Ausdrucksweise anschlägt. Das mag zwar passend erscheinen, dennoch sollte eine gewisse – nicht übertriebene – Professionalität und Seriosität ausgestrahlt und gezeigt werden.

9. Zuhören und lernen
Tritt man in Kontakt mit seinem Zielpublikum, hat man die einmalige Chance konstruktives Feedback direkt von der Quelle zu erhalten. Diese Möglichkeit sollte genutzt werden. Wünschen sich Kunden beispielsweise einen besseren Kundenservice sollte versucht werden, diesen Wunsch zu verwirklichen. Dass man sich selbst das zu Herzen nimmt, was die Kundschaft bewegt, sollte in weiterer Folge auch wieder rückgemeldet werden. So bekommt man schnell einen treuen und loyalen Kundestamm.

10. Konsequenz
Der letzte Tipp für ein gelungenes Online Reputation Management lautet, die vorher genannten Punkte konsequent – das heißt regelmäßig – durchzuführen. Im Internet kommen tag täglich unzählige, neue Meldungen hinzu. Es bringt also nichts, sich heute zu engagieren und davon auszugehen, dass man alles unter Kontrolle hat.