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2010 – Widgets wieder im Kommen

11
Jan

Bereits jetzt zeichnet sich ein Trend für das laufende Jahr ab: Widgets werden immer beliebter und dementsprechend auch immer häufiger genutzt.

Im vergangenen Jahr war noch ein starker Rückgang der kleinen Helferandwendungen festzustellen – vor allem weil sie durch das Aufkommen der Apps für mobile Endgeräte in den Hintergrund gedrängt wurden – nachdem 2007 noch vom Jahr der Widgets die Rede war.

Dabei hat sich seither nicht wirklich viel verändert. Nach wie vor können mit Hilfe von Widgets Informationen gezielt komprimiert und angepasst werden.

Widgets – auch für das Marketing weiterhin interessant

Mittlerweile gibt es Gadgets auch schon von Google. Auch innerhalb der sozialen Netzwerke haben sie längst Einzug gehalten und sind beispielsweise bei Facebook  mehrere Mio. US-Dollar schwer. Der Grund für den Einsatz der Mini Applikationen ist überall der gleiche: Warum soll ein aufwendiges Programm gestartet werden, wenn eigentlich nur ein kleiner Teilbereich davon von Interesse ist?

So arbeiten nun auch viele Unternehmen mit den kleinen Helferlein. Die Bahn zeigt Verspätungen an, Zeitungen publizieren ihre Schlagzeilen und Online Shops stellen ihre neuesten Produkte vor. Widgets erlauben es mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand den Weg auf die Rechner der User zu finden. Ein großer Vorteil dabei ist, dass Widgets in der Regel kostenlos sind und User somit nicht lange darüber nachdenken müssen, ob sie sich dieses Service leisten möchten oder nicht. Aufgrund der großen Auswahl muss allerdings darauf geachtet werden, dass genau auf die Wünsche und Bedürfnisse der User eingegangen wird, damit ein Widget nicht gleich nach dem Installieren wieder gelöscht wird.

Potentiale von Widgets und Apps

Wie beliebt und erfolgreich Widgets sind, zeigt ihre Expansion in Form von Apps auf das iPhone von Apple. Mittlerweile ist eines der zentralen Zugpferde, welches Kunden zum Kauf eines iPhones bewegt, die Vielzahl an Apps (mittlerweile über 100.000) , die in nahezu jeder Lebenslage helfend zur Seite stehen. Auch in Sachen Widgets ist Apple bestens auf die Bedürfnisse seiner User eingestimmt (3.767).

Auch Microsoft (746 Gadgets für Vista) und Google (knapp 2.000) sind bereits auf den fahrenden Zug aufgesprungen und bieten ihrerseits für alle Eventualitäten eine Helferanwendung.

Der große Unterschied zwischen Apps und Widgets besteht darin, dass sich mit Apps mittlerweile Geld verdienen lässt. Diesen Sprung haben Widgets in dieser Form noch nicht schaffen können.

Aussichten

Es ist davon auszugehen, dass sich das in Zukunft ändern wird. Denn Bezahlen für guten Service wird immer selbstverständlicher und so werden sich Apps und Widgets immer stärker etablieren können und zum unverzichtbaren Bestandteil des Alltagslebens werden.

Dieser Trend wird weiters durch das Cloud Computing begünstigt. Die Verarbeitung von Daten und die Daten selbst werden immer mehr ins weltweite Netz ausgelagert. Die Endgeräte der Nutzer werden hingegen immer schlanker.

Es macht also Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, wie Widgets und Apps zur Erreichung der eigenen Ziele eingesetzt werden können.

Quelle: ibusiness