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Google gegen Verkürzung der Speicherzeit von Nutzerdaten

14
Dez

Der Suchmaschinenriese Google gab vor Kurzem bekannt, dass das Unternehmen nicht darüber nachdenke, die Speicherzeit der Userdaten zu verkürzen. EU-Verbraucherschützer fordern schon seit einiger Zeit, dass die Speicherzeit auf 6 Monate verkürzt wird. Google will aber bei seien 9 Monaten bleiben. Die Speicherung der Userdaten sei nämlich wichtig, so zumindest Marissa Mayer – Managerin bei Google – um Trends zu erkennen und optimale Suchergebnisse liefern zu können.

Erst Anfang September dieses Jahres beschloss Google, die Speicherzeit von 18 auf 9 Monate zu verringern. Bei der Speicherung der Nutzerdaten wird jede einzelne Suchanfrage von Usern gespeichert. Über die IP-Adressen, werden die einzelnen Daten dann konkreten Usern zugeordnet. Mit Hilfe der IP-Adresse ist jeder Nutzer im Internet eindeutig identifizierbar.
Doch die Verkürzung von 18 auf 9 Jahre ist nicht die erste Verkürzung, die Google vorgenommen hat. Bis zum März des Jahres 2007 wurden die Userdaten überhaupt dauerhaft gespeichert.
Die gesammelten Daten sind für Google bares Geld wert, denn sie geben einen ziemlich realitätsgetreuen Aufschluss darüber, welche Interessen Internetuser besitzen. Darüber hinaus können die Daten dazu verwendet werden, Beziehungen der Internetuser untereinander ausfindig zu machen. Diese Kenntnisse können dann schlussendlich ausgenützt werden, damit Werbung – also Google AdWords – gezielter platziert werden kann.
Das ist unter anderem auch der Grund, warum im Speziellen europäische Datenschützer bereits seit einiger Zeit fordern, dass die sensiblen, gespeicherten Daten bereits nach 6 Monaten gelöscht werden.
Im Vergleich dazu werden die Daten von Microsoft insgesamt 18 Monate und von Yahoo! 13 Monate lang gespeichert.