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5 Dinge, die in Verbindung mit Online Reputation Management beachtet werden müssen

26
Nov

Das Online Reputation Management hat bekanntlich zahlreiche Elemente. Viele dieser Elemente sind zeitlos, was bedeutet, dass hier auf eine akkurate Darstellung besonders viel Wert gelegt werden muss.

Nachdem das Online Reputation Management – auch verkürzt ORM genannt – mittlerweile in aller Munde ist, wurden auch schon viele Bücher und zahllose Artikel zu diesem Thema verfasst. Hier fünf Bereiche, die man unbedingt beachten muss, wenn man im Internet über einen guten Ruf verfügen möchte:

1. Google SideWiki

Es kommt nicht selten vor, dass Leute über einen auf der eigenen Seite reden und man bekommt davon nicht einmal etwas mit. Bereits vor einiger Zeit brachte Google SideWiki an den Start. Dabei handelt es sich um ein Feature für die Toolbar – ebenfalls erhältlich als Bookmarklet für den Browser – welches es Internet Usern ermöglicht, jede Seite des Internets zu kommentieren.

Jeder der SideWiki verwendet, kann die bereits geposteten Kommentare lesen und selbst einen Beitrag leisten. Zwar gibt es eine geringfügige Kontrolle von Seiten von Google, was bedeutet, dass nicht jeder Kommentar zwangsläufig auch angezeigt wird. Ein Webseiten Betreiber ist allerdings dennoch sehr gut beraten sich die Kommentare, die auf seiner Seite hinterlassen wurden, anzuschauen. Verfügt man über viele Seiten, dann kann es hart sein, sich alle Seiten vorzunehmen. In diesem Fall sollte man sich die wichtigsten und trafficstärksten Seiten vornehmen.

2. Blog Kommentare

Internet User gehen immer mehr dazu über, ein Produkt, eine Dienstleistung oder den Anbieter im Internet zu recherchieren, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Sie suchen gezielt nach Bewertungen und Beiträgen, die von „objektiven“ anderen Kunden verfasst wurden.

Einen zentralen Stellenwert nehmen in diesem Zusammenhang die Blog Beiträge ein. Dabei begehen viele den Fehler, die Kommentare nicht zu beachten. Verärgerte und unzufriedene Kunden lassen ihrem Unmut häufig in Form von Blog Kommentaren freien Lauf. Aus diesem Grund sollten auch Blog Kommentare gelesen werden, wenn man wissen will, was Kunden über die eigene Marke denken.

Wichtig ist, dass sowohl auf negative als auch auf positive Kommentare eingegangen wird. So kann ein direkter Draht zum Kunden geschaffen werden, indem man zeigt, dass man auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden eingeht und dazu bereit ist Kritik positiv zu verwerten.

3. Ex-Mitarbeiter

Ex-Mitarbeiter, von denen man sich nicht im Guten getrennt hat, können häufig den größten Schaden anrichten. Nach einer Kündigung fühlen sich diese oft verletzt und nützen ebenfalls gerne Blogs und Blog Kommentare, um Dampf abzulassen. Google Alerts oder Twitter Search Feeds können dabei behilflich sein, den Überblick über positive und negative Nachrede nicht zu verlieren.

4. Auf die eigenen Tweets achten

Twitter User sagen häufig die verrücktesten Sachen. Eine Vielzahl der Tweets beinhaltet keinen wirklichen Informationsgehalt. Nachdem viele User unsinnige Tweets veröffentlichen, läuft man selbst Gefahr, bei dem Ganzen mitzumachen. Als seriöser Unternehmer, Online Händler oder dergleichen, sollte man immer nachdenken, bevor man ein Tweet veröffentlicht. Zwar können einmal veröffentlichte Tweets wieder gelöscht werden, aber nachdem es sich bei Twitter um Echtzeit-Komminikation handelt, werden die meisten Follower den Tweet bereits gelesen haben. Bei uninformativen Beiträgen wird man seine Follower verlieren und ein schlechtes Bild auf sich selbst werfen.

5. Fotos, die von anderen veröffentlicht werden

Bei vielen sozialen Netzwerken – so beispielsweise auch bei Facebook – ist es möglich eigene Fotos zu veröffentlichen. Diese sind schnell hochgeladen und es lassen sich mit wenigen Klicks andere Leute auf dem Foto (mit Namen) markieren. Vor allem hinsichtlich der Online Reputation des Einzelnen kann dies schnell zu unvorteilhaften Darstellungen führen.

Die Partyfotos des letzten Wochenendes mögen vielleicht für Freunde lustig sein oder auch für einen selbst, künftige Arbeitgeber oder Geschäftspartner dürften diese Fotos allerdings nur wenig begeistern.

Aus diesem Grund ist es wichtig, die sozialen Netzwerke immer im Auge zu behalten. Des Weiteren sollte man seine Freunde darauf hinweisen, keine unvorteilhaften Fotos von einem selbst zu veröffentlichen.

Logischerweise gibt es noch eine Vielzahl anderer Elemente, die sich auf den digitalen Ruf auswirken. Die fünf genannten sind allerdings von besonderer Bedeutung, da sie häufig vergessen werden.