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6 Tipps zum Thema: Wie werden mobile Webseiten optimiert?

7
Sep

Die Nutzung des mobilen Internets nimmt immer mehr zu. Mit ihr werden auch die Potentiale des mobilen Netzes als Vertriebskanal immer größer. Das scheint viele Unternehmen allerdings nicht wirklich zu interessieren, denn nur die wenigsten Internet Auftritte sind für eine mobile Nutzung geeignet.

Damit diese Chancen nicht weiter verschenkt werden, hier 6 wichtige Tipps, wie eine Web Präsenz für das mobile Internet optimiert werden kann.

1. Die Kerninformation extrahieren
In einem ersten Schritt müssen die Kerninformationen herausgearbeitet werden, welche den mobilen Internet User an der Webseite interessieren können. In diesem Zusammenhang muss beachtet werden, dass die mobile Internet Nutzung meist unterwegs stattfindet und User „nur schnell eben mal etwas nachschauen“ wollen. Das bedeutet in weiterer Folge, dass die Informationen schnell und leicht zugänglich gemacht werden müssen. Bei Geschäften interessieren beispielsweise meist die Öffnungszeiten oder der Standort.

2. Weiter verlinken
Konnten die im ersten Schritt wichtigen Informationen extrahiert werden, dann sollte sich die mobile Homepage auch auf diese beschränken. Alle weiteren Informationen, die den User interessieren könnten, sollten leicht und schnell auf den Unterseiten über Links zugänglich gemacht werden. Zur selben Zeit sollte von jeder Unterseite ein Link auf die Homepage gesetzt werden, falls der User einmal über Umwege auf einer Unterseite landen sollte.

3. Mobile Endgeräte definieren
Es gibt mittlerweile unzählig viele Endgeräte, die das Aufrufen von Webseiten ermöglichen. Es ist unmöglich eine mobile Webseite so zu konstruieren, dass diese für jedes dieser mobilen Endgeräte optimiert ist. Hier können die seiteneigenen Statistiken weiterhelfen. Diese sollten ausgewertet werden, um sehen zu können, welche die am häufigsten genutzten Geräte sind. Die mobile Web Präsenz sollte anschließend für diese Geräte optimiert werden. Gleichzeitig sollte allerdings auch sichergestellt werden, dass die Webseite vor allem auch von älteren Geräten aus erreichbar ist. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich die Verwendung von HTML4, da hier JavaScript und CSS ignoriert werden und somit der Internet Auftritt auch von älteren Geräten ohne Probleme angezeigt werden kann.

4. Trennung von Inhalt und Design
Inhalt und Design sollten in Anlehnung an Punkt 3 strikt von einander getrennt werden. Bilder, die lediglich für das Auge gedacht sind, sollten ausgespart werden. So kann auch die Ladezeit der mobilen Webseite verbessert werden und User werden schneller an ihr Ziel kommen.

5. Ladezeit optimieren
Die auf der mobilen Internet Präsenz verwendeten Bilder nehmen somit einen wichtigen Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der die Webseite geladen werden kann. Hier empfiehlt sich die Optimierung der Größe beispielsweise über Image Sprites. Mit ihrer Hilfe wird nämlich aus allen auf der Webseite verwendeten Bildern ein einziges gebaut, was die Ladezeit extrem verkürzt. Gzip Kompressionen sind eine weitere Möglichkeit, wie die Ladezeit nach unten gedrückt werden kann. Darüber hinaus sollten auch die Cache Einstellungen (Expires Header und Verfallszeit) optimiert werden.

6. Mit Vorausschau an die Sache herangehen
Bei aller Optimierung sollte man das schlimmste Szenario immer im Hinterkopf behalten und berücksichtigen, damit die Seite auch dann noch gut aussieht. Hier empfiehlt sich die Verwendung einer Feature Erkennung für den verwendeten mobilen Browser, denn so wird die Seite nach oben und nach unten kompatibel. Sind gewisse Elemente beispielsweise in JavaScript programmiert, werden sie auch auf nicht Java-fähigen Mobilgeräten noch angezeigt. Werden noch weitere JavaScript Funktionen zur Erstellung der mobilen Internet Präsenz verwendet, sollte man nach der sogenannten Progressive Enhnacement Methode vorgehen. Bei diesem Verfahren wird die Webseite nämlich schrittweise mit neuen Technologien ausgestattet, was eine passable Darstellung auch bei älteren Geräten noch ermöglicht.