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Achtung vor Blog Spammer

11
Mrz

Blogs galten ja lange Zeit als eine Goldgrube für gute Backlinks. Die Gründe, warum das so war, liegen klar auf der Hand. Zum Einen gab (bzw. gibt es immer noch) viele Blogs, die auch mit dem Thema der eigenen Seite zu tun haben – also ein Backlink von einer themenverwandten Seite: das freut Google!

Zum Anderen konnte man durch Hinzufügen eines Kommentars und einem Link auf die eigene Seite schnell und sicher zu diesem Backlink kommen – es ging also auch noch schnell. Und zwar schneller, als sich mühevoll in Verzeichnissen anzumelden, wo man schlussendlich gar nicht wusste, ob der Link überhaupt freigeschaltet wird.
Blogger sind darauf schnell aufmerksam geworden und sahen ihre Blogs von nutzlosen Kommentaren übersäht, dass es fast schon im Auge weh tat. Doch dann kam das nofollow Attribut. Durch das Versehen solcher Kommentare mit dem nofollo Attribut (falls ein Link eingebaut wurde) konnte die Spammerei etwas eingedämmt werden, denn ein solcher Link ist rein seo-technisch gesehen nicht wirklich etwas wert und so verzichteten die Spammer dann häufig auch darauf, weiter Kommentare zu schreiben.
Nun rollt aber schon die nächste Welle auf die Bloggerwelt zu – und wieder geht es um die Backlinks. Dieses Mal sind es allerdings nicht die Spammer selbst, sondern kleine Programme, die das Spammen automatisch übernehmen. Nachdem Matt Cutts vor Kurzem verkündet hat, dass Duplicate Content nicht mehr so schlimm gesehen wird, haben diese Programme nun Hochkonjunktur.
Dabei sagt man dann dem kleinen Programm ein Kommentar und dieser Kommentar wird dann in allen auffindbaren Blogs eingetragen. So entstehen mit einem Schlag unzählige Backlinks. Auch wenn die meisten nofollow sind, sind sicherlich einige dabei, die auf dofollow sind und für diese paar „guten“ Backlinks lohnt sich dann auch der geringe Aufwand…