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ACTA Studie 2008

26
Nov

Die Wirkung des Online-Marketings

Mit dem Beginn der vorweihnachtlichen Einkaufsphase wird es für Unternehmen, die im Online-Business vertreten sind, wieder einmal Zeit, ihren Internetauftritt für Interessenten und potentielle Käufer zu optimieren, kundenfreundlich zu gestalten und damit Kunden zu gewinnen. An erster Stelle sollte bei Optimierungsmaßnahmen zunächst die Analyse des Userverhaltens stehen, um eine an Kundenbedürfnissen orientierte Strategie entwickeln zu können.

In den neuesten Studien (z.B. ACTA Studie 2008 von Allensbacher)  wurde diesbezüglich die Wirkung des Social Networkings analysiert und seine Bedeutung für das Kaufverhalten der User getestet. Das Ergebnis der Studie zeigt eine eindeutige Tendenz zur Nutzung von Diskussionsforen oder ähnlicher sozialer Netzwerke. Von den privaten Internetnutzern im Alter zwischen 14 und 64 Jahren nutzen insgesamt 48% Diskussionsforen oder berücksichtigen Kommentare anderer Nutzer, um sich über Produkte zu informieren. Interessanterweise halten 52% der User, welche die Kommentare anderer beachten, die Informationen für verlässlich, wohingegen die Produktinformationen auf den Herstellerseiten von nur 39% für verlässlich gehalten werden. Die Anonymität bei der Meinungsdarlegung der User, die beispielsweise bei Meinungsumfragen auf offener Straße nicht in dem Maße gegeben ist, ermutigt Kunden, offener und ehrlicher als bisher ihre eigene Meinung darzustellen.

Für Unternehmen ist es daher von großer Bedeutung, einen Platz im Social Web einzunehmen, Diskussionforen, Kommentierungsmöglichkeiten oder ähnliche Social Web Funktionen in ihre Webseite einzubauen und sich über die eigene Webseite hinaus an der social community zu beteiligen. Derzeit entwickeln einzelne Unternehmen Projekte bzw. Maßnahmen, die das Social Network zur Analyse des Kaufverhaltens konkret nutzbar machen. Dabei wird das Verhältnis einzelner User, die Kommunikation untereinander und die Vernetzung als Indikator für potentielle Konsumvorlieben genutzt und als Hinweis auf ähnliches Kaufverhalten genutzt. Marketing-Verantwortliche können daraus dann zielgruppenspezifischere Konzepte entwickeln, so dass Produkte jeweils auch den richtigen Interessentenkreis ansprechen. Außerdem hat die Studie erneut die Nutzung von Suchmaschinen getestet. Das Ergebnis zeigt, wie bereits seit Längerem bekannt, dass 83% der User Produkte zunächst in Suchmaschinen suchen. Demnach bietet Suchmaschinenoptimierung weiterhin ein großes Potential zur Kundengewinnung – natürlich nur unter der Bedingung, dass die Webseite dem Userverhalten angepasst ist.