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AS3-Codes

27
Nov

Der wochenendliche Schneeausbruch sollte nun auch dem letzten Webmaster bewusst gemacht haben, dass die Weihnachtszeit immer näher rückt und dass sich ein großer Teil der Internetuser beim Besuch einer Webseite ein weihnachtliches Flair wünscht.

Was früher zu Hause in alter Tradition am ersten Advent feierlich vollzogen wurde, indem Kränze aufgehängt, Figuren aufgestellt und hunderte stromfressende Glühbirnen angebracht wurden, obliegt nun den Aufgaben jedes Online-Shop Betreibers. Statt der Glühbirnen heißt es im Internet jedoch Flash.

Videos, Fotos oder ähnliches sind stark variierbare Eye-Catcher, die ansprechend auf den User wirken und ihn zum möglichen Kunden werden lassen. Trotzdem man sich der Bedeutung von Flash auf den User sicher ist, konnten Webmaster bisher jedoch keine genauen Informationen über den tatsächlichen Einfluss von Flash auf den User ermitteln. Informationen der Art sind jedoch für eine kundenoptimierte Webseite erforderlich, so dass Webmaster gezielt Änderungen vornehmen können. Seit wenigen Tagen ist es Google Analytics nun möglich, Daten aus Flash-Anwendungen zu ziehen und somit Aktivitäten der User zu erfassen.

Mit Hilfe eines AS3-Codes (Action Script 3) können Webmaster die Inhalte ihrer Flash-Anwendungen für Google-Analytics erfassbar machen  und somit in ihrem Analytics Account Informationen über den Umgang der User mit Flash-Anwendungen statistisch und grafisch darstellen lassen. Der Code wird von Google als Open-Source zur Verfügung gestellt und ist demnach für jeden Webmaster einfach anzuwenden. Allerdings befindet sich das System noch in der Entwicklungsphase, so dass Google auf Anregungen und Ideen der User zur Weiterentwicklung angewiesen ist. Das für Google Analytics eingeführte System hat zwar keinen direkten Einfluss auf Suchmaschinenoptimierung im herkömmlichen Sinn, es stellt jedoch einen wichtigen Faktor in der Optimierung einer Webseite für den Kunden dar.

Ganz nach dem Motto „Ist der Kunde zufrieden, dann ist auch die Suchmaschine zufrieden“  bedarf jegliche Suchmaschinenoptimierung der Orientierung an Kundenbedürfnissen. Auch wenn Suchmaschinencrawler Flash noch nicht indizieren können, wirken Videos und Grafiken immer ansprechend auf User. Denn was nutzt schon ein Webseitenbesucher, der die Seite sofort wieder verlässt.