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Bei Google & Co. punkten Wie Unternehmen bei Google & Co. punkten

3
Nov

Waren das früher schöne Zeiten für die Unternehmenswerbung! Schlugen von der Wohnungssuche entnervte New Yorker in den 70ziger Jahren auf der Suche nach einem Immobilienmakler ihr Telefonbuch auf, stießen sie als erstes auf die Firma „AAAAA Abel Residential & Commerical Services“.

Reichte es noch in diesen guten alten Telefonbuchzeiten mitunter noch aus, mög¬lichst viele A’s an den Anfang seines Firmennamens zu setzen, um einen Spitzen¬platz im Branchenverzeichnis einzunehmen, so sind die Anforderung an eine gelun¬gene Außendarstellung des eigenen Unternehmens im Internetzeitalter massiv gestiegen.

Knapp 90 Prozent aller Internet-Nutzer greifen Untersuchungen zufolge täglich auf Suchmaschinen zurück, um Informationen zu sammeln oder um Dienstleistungen und Produkte zu finden. Ein Unternehmen, das per Internet-Suchmaschine nicht ge¬funden wird oder nur an 10.000er Stelle unter den Treffer-Ergebnissen steht, existiert so gut wie gar nicht. In Deutschland deckt Google rund 95 Prozent der Suchmaschi¬nenanfragen ab. Bei der Google-Suche gut positioniert zu sein, wird für den Unter¬nehmenserfolg also immer wichtiger. Vorne unter den angezeigten Ergebnissen von Google, Yahoo und Co. stehen Unternehmen, die ihren Web-Auftritt gezielt hin auf die Anforderungen der Suchmaschinen „getrimmt“ haben: Suchmaschinenoptimie¬rung (SEO – Search Engine Optimization) hilft Unternehmen, das Ranking ihrer Websites zu verbessern.

Mithilfe von „Spidern“, „Robots, „Bots“ oder „Crawlern“ aktualisieren die Search Engi¬nes ihre Suchergebnisse. Diese Programme durchforsten das Internet von Seite zu Seite und folgen jedem gefundenen Link. Der Text wird von den Programmen gele¬sen und in den Index der jeweiligen Suchmaschine aufgenommen. Dabei werden für die zurückgesendeten Daten Gewichtungen vergeben. Dieser Ranking-Algorithmus ist ausschlaggebend für die Reihenfolge der Ergebnisse bei einer Suchanfrage. Über Weniges wird im Internet folglich so viel spekuliert wie über den geheimnisumwitter¬ten Google-Algorithmus. Um seine Vormachtstellung im Suchmaschinenmarkt zu wahren, wacht das kalifornische Unternehmen mit Argusaugen über sein System und wehrt sich vehement gegen manipulative Tricksereien. Google bestimmt wie alle an¬deren Suchmaschinenanbieter selbst, welche Methoden der Suchmaschinenoptimie¬rung erlaubt sind und welche nicht.

Nehmen Unternehmen die Dienste unseriöser SEO-Dienstleister in Anspruch, um sich in die Top Ten der Trefferliste zu katapultieren, kann das mitunter böse Folgen haben. Den Suchmaschinen-Supergau erlebte 2008 der Automobil-Konzern BMW, der in einer ebenso symbolträchtigen wie exemplarischen Strafaktion von Google abgewatscht wurde. Wegen der Verwendung unerlaubter „Doorway-Pages“ ver¬bannte Google den Fahrzeughersteller für einige Zeit komplett aus seinem Suchin¬dex. Erst nachdem BMW reumütig die „verbotenen“ Seiten entfernte, nahm Google die BMW-Seiten wieder in seinen Suchindex auf.