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Bestandteile und Prozess einer Social Media Strategie

16
Mai

Die Social Media gehört zu den Gesprächsthemen dieser Zeit. Für viele Unternehmen hat sie sich zu einem Schlüsselbegriff entwickeln können. Wurde ihr lange Zeit eine gewisse Skepsis entgegen gebracht, wenden heute immer mehr Firmen Social Media Tools an. Sehr verbreitet sind auch Experimente in diesem Bereich.


Doch die Methode „learning by doing“ führt nicht immer zu dem Erfolg, den sich Unternehmen wünschen. In vielen Fällen ist das Ende der Experimente eine Sackgasse. Die Methode führt oft dazu, dass Unternehmen Fehler wiederholen, weil sie ihnen als solche schlichtweg nicht bekannt sind.

Eines ist jedoch sicher – die Distanz zur Social Media sollte nicht zu groß sein. Startet ein Unternehmen später als ein Wettbewerber mit den eigenen Aktivitäten, verliert es deutlich an Boden. Eine wesentliche Besonderheit der Social Media ist die Dynamik. Nur wenn es Betrieben gelingt, mit dieser Dynamik Schritt zu halten, können sie sich entsprechend behaupten. Ein wichtiger Aspekt ist aber auch die Öffentlichkeit. Unterlaufen einem Unternehmen in der Social Media Fehler oder agiert es nur im Rahmen von Halbheiten, wird rasch die Kompetenz der Firma in Frage gestellt.

Erfolg kann ein Unternehmen nur dann in der Social Media erzielen, wenn es mit einem konkreten Platz arbeitet. Grundsätzlich müssen dabei nicht nur die Strukturen, sondern nun einmal auch die Unternehmensziele berücksichtigt werden. Agiert man in den sozialen Netzwerken ohne eine genaue Strategie, fällt man mit Blick auf den Wettbewerb rasch zurück.
In vielen Unternehmen ist noch immer unbekannt, was die Social Media eigentlich ist. Bevor mit der Erarbeitung einer Strategie begonnen werden kann, sollte jedoch genau das geklärt werden. Grundlegend dient die Social Media dem Dialog mit den Kunden und anderen Zielgruppen, die für den Unternehmensprozess wichtig sind. In sozialen Netzwerken kommunizieren Unternehmen immer auf Augenhöhe. Zudem sorgen sie durch die Kommunikation dafür, dass auch externe Gruppen in den Betriebsprozess eingebunden werden. Ein wesentliches Merkmal einer Social Media Strategie ist die Einbeziehung von externen Kräften. Planen Unternehmen eine solche Strategie ohne Integration, lassen sie sich einen Löwenanteil des Erfolgs durch die Lappen gehen. Wer eine erfolgreiche Social Media Strategie entwickeln möchte, sollte die Integration durch Partizipation stets als Leitformel betrachten.

Bevor man eine Social Media Strategie entwickeln kann, ist es wichtig, dass die Unternehmen die Leistungsfähigkeit und die Leistungsebenen dieses Bereichs kennen. Dabei kann die Social Media sowohl in der Neukundengewinnung und der Kundenbindung als auch in der Erhöhung des Kundenwerts und dem Markenaufbau eingesetzt werden. Des Weiteren dient sie der Produktentwicklung und der Produktdiversifikation gleichermaßen. Auch die Marktforschung kann über die Social Media realisiert werden.

Für ein Unternehmen ist es entscheidend, dass es zunächst die Ziele definiert, die durch die Social Media Strategie erreicht werden sollen. Mit ihnen werden die Weichen für den Erfolg der Strategie gelegt. Dabei muss klar sein, welche Märkte und Zielgruppen im Fokus stehen. Um Ziele richtig definieren zu können, müssen auch die Ressourcen bekannt sein. Dabei müssen diese unter anderem das Budget einschließen. Zudem sollten die internen personellen Ressourcen für die Strategie definiert werden. Es muss geklärt werden, ob das Know How für die Social Media Strategie und deren Umsetzung vorhanden ist und welche externen Ressourcen bestehen. Unternehmen sollten an dieser Stelle auch klären, welche Kapazitäten durch Kooperationen abgedeckt werden können.

Passen Ziele und Ressourcen in einem Unternehmen zusammen, kann mit dem eigentlichen Strategieprozess begonnen werden. Ist dies nicht der Fall, muss ein Angleichungsprozess durchgeführt werden. Dabei muss abgewogen werden, ob die Ziele minimiert oder die Ressourcen erhöht werden. Bei einer Social Media Strategie ist es entscheidend, dass alle Bereiche rechtzeitig einbezogen werden. Das gilt auch für alle Mitarbeiter, die an der Strategie beteiligt sind.

In einer Social Media Strategie müssen nicht nur die qualitativen und quantitativen Ziele, sowie die Ressourcen, sondern weitere Punkte definiert werden. Dabei handelt es sich unter anderem um die Contentstrategie. Sie umfasst die redaktionellen Inhalte zu Produkten und dem Unternehmen, sowie die internen und externen Textinhalte. Des Weiteren muss hier auf den Content mit SEO Funktion eingegangen werden.

Ein weiterer Bestandteil der Social Media Strategie ist die Plattformstrategie. Bei dieser muss geklärt werden, welche funktionalen Social Media Plattformen und Tools in Anspruch genommen werden. Wichtig ist, dass festgelegt wird, welche externen und eigenen Plattformen eingesetzt werden und wie das Unternehmen möglichen Risiken begegnet. Auch die Business Integration ist ein Bestandteil der Social Media Strategie. Bei ihr muss geklärt werden, wie Support und Produkte integriert werden. Der letzte, jedoch auch wichtige Bestandteil ist die Community. Hier muss feststehen, wie das Community Building umgesetzt werden soll und wie die Sicherheit des Community Managements erfolgt. Diese vier Bestandteile müssen je nach Unternehmenssituation erweitert werden.

Grundlegend liegt der Erfolg einer Social Media Strategie immer im Detail. Eine große Aufmerksamkeit muss stets den Plattformrisiken zuteilwerden. Bei dem Aufbau der Social Media Kompetenz sollte der Fokus eines Unternehmens immer auf einem Team aus Spezialisten liegen. Sie sollten gemeinsam das komplette Leistungsportfolio abdecken. Nicht für jedes Unternehmen ist es sinnvoll, ein eigenes Team für diesen Bereich aufzubauen.

Für den Aufbau eines eigenen Teams bieten sich stets firmenspezifische Seminare an, in denen die Mitarbeiter die Grundlagen der Social Media und einer solchen Strategie erwerben. Durch spezielle Workshops werden zugleich die Weichen für eine schnelle Umsetzung gelegt.

Quelle: i-marketing-net