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Browser als Desktop? Der Native Client von Google macht’s möglich

11
Dez

Google stellt mit seinem Native Client eine neue Technologie vor, damit verschiedenen Webanwendungen auf die volle Rechenleistung einer CPU Zugriff bekommen.

Dadurch soll es zu leistungsfähigeren und dynamischeren Webanwendungen kommen. Diese Open Source Technologie befindet sich allerdings im Moment noch in der Forschungsphase.
Bei modernen Computern ist es möglich, dass Milliarden Anweisungen pro Sekunde ausgeführt werden. Webanwendungen hingegen können nur einen Bruchteil leisten. Das will Google nun mit dieser neuen Technologie ändern. Durch die Integration von nativen Code Modulen, sollen Anwendungen direkt am Rechner ausgeführt werden und so mehr Leistung erbringen. Die Leistung von Webanwendungen soll somit an die Leistung von Programmen, die sich direkt am Computer befinden, angeglichen werden.
Ein heikles Thema in diesem Zusammenhang ist die Sicherheit des Computers, da der Webanwendung umfassende Zugriffe auf den Computer gewährt werden müssen. Hierbei will man auf ein Sandbox-Modell zurückgreifen, damit ungewollte Interaktionen von System und Code-Modulen verhindert werden kann. Zusätzlich sollen mit Hilfe von statischen Analysen Sicherheitslücken aufgedeckt werden.
Für Google stellt die Sicherheit somit eine große Herausforderung dar. Aus diesem Grund wünscht Google auch ausdrücklich Feedback für seien Open Source Technologie.
Das erste Release ist mit allen gängigen Systemen und Browsern kompatibel – bis auf den Internet Explorer von Microsoft. Somit wird bereits ein breites Spektrum abgedeckt. Vom Internet Explorer wird zwar nicht direkt gesprochen, dennoch betont das Unternehmen, dass es bald für alle Internet Explorer eine Adaption geben werde.