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Content-Marketing löst in den USA klassische SEO ab

15
Okt

In den USA kann sich das Content-Marketing zusehends vor die klassische Suchmaschinenoptimierung setzen. Beim Blick auf die Zahlen des letzten Jahres verstärkt sich die Annahme, dass die klassische SEO out und das Content-Marketing in ist. Insgesamt 82 Prozent der Marketingfachleute gaben im Rahmen einer Studie von Ende 2011 an, dass sie das Content-Marketing in ihre Kommunikationsstrategie integriert haben. Den Unternehmen geht es bei dem Content-Marketing letzten Endes aber nicht nur um Branding und Imageaufbau. Im Fokus stehen auch der Abverkauf und die Lead-Generierung. Doch gerade in Deutschland mag das Content-Marketing auch weiterhin ein Bereich sein, der sehr neu ist.

Im Kern vom Content-Marketing geht es darum, den User mit redaktionellen Inhalten zu überzeugen. Dies soll dazu beitragen, dass ein Nutzer langfristig an das Unternehmen gebunden wird. Durch relevante Informationen werden bei dem Content-Marketing platte Werbebotschaften zusehends ersetzt. An die Stelle von einfachen Produktinformationen rutschen echte Themen. Beim Content-Marketing werden aus den Kunden dauerhafte Partner eines Unternehmens. Im Zuge dessen stehen deren Bedürfnisse auch im Fokus des jeweiligen Marketings.

Durch diese Vorgehensweise kann das Vertrauen eines Kunden in eine Marke erheblich gesteigert werden. Vor allem langfristig lassen sich so die Abverkäufe deutlich steigern. Verläuft das Content-Marketing optimal, kann sich ein Unternehmen auf dem ausgewählten Themengebiet als Experte positionieren. In seiner Nische entwickelt es sich damit zur ersten Anlaufstelle für die Nutzer. Dabei muss ganz klar gesagt werden, dass es sich beim Content-Marketing schlichtweg um die bessere Suchmaschinenoptimierung handelt. Es gibt viele Bereiche, in denen die User eben nun einmal nicht nach Produkten, sondern nach Themen suchen.

Konzentriert sich die Suchmaschinenoptimierung also auf ein Produkt, besteht die Gefahr, dass niemand die Webseite findet. Wird die SEO so ausgerichtet, ist es nicht selten, dass die Keywords, die ausgewählt wurden, von Seiten des Nutzers einfach nicht in die Suchmaschine eingegeben werden. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Punkt, der für das Content-Marketing als bessere SEO spricht. Dabei handelt es sich um Google. Die Suchmaschine bevorzugt zusehends hochwertigen Inhalt und begünstigt beim Ranking Seiten, die über diesen verfügen. Mittlerweile werden klassische SEO-Techniken, die beispielsweise auf die Keyword-Dichte abzielen, als veraltet angesehen. Google bemüht sich permanent darum, dass die Qualität der Inhalte, die auf einer Webseite angeboten werden, stärker berücksichtigt wird. Grundsätzlich stehen Content-Marketing und SEO in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Nur mit dem Content-Marketing kann die SEO funktionieren. Doch das Content-Marketing wird nur dann erfolgreich sein, wenn es von der SEO begleitet wird.

Auch weiterhin geht es  mit einem geringen Nutzen einher, wenn über ein gutes Ranking ein User zwar auf die Seite gebracht wird, er dort aber zu seiner Suchanfrage keine relevanten Informationen ausfindig machen kann. Die Inhalte müssen zunächst einmal gefunden und eben nun einmal auch wahrgenommen werden. Gelingt dies nicht, steht der Aufwand, der mit der Erstellung von Content einhergeht, in keinem Verhältnis zum eigentlichen Ergebnis. Die gängigen SEO-Kriterien sollten demnach bei allen Formaten berücksichtigt werden. Wie dies funktioniert, zeigt derzeit die Marke Schwarzkopf, die sich seit etwa einem Jahr auf das Content-Marketing konzentriert. Dabei setzt die Marke auf zahlreiche Themen, die sich mit der Haarpflege auseinandersetzen.

Mit dem Content-Marketing sollte aber nicht planlos begonnen werden. Es ist ungemein wichtig, dass zunächst geklärt wird, wer die eigentliche Zielgruppe sein wird. Im Anschluss gilt es deren Interessen, Bedürfnisse und das Suchverhalten zu definieren. Diese Eckpunkte sind für die Veröffentlichung des Contents entscheidend. Der Content muss immer dort zu finden sein, wo auch die Zielgruppe ausgemacht werden kann. Bei dem Content-Marketing handelt es sich nicht um Multi-Channel-Marketing. Dies ist ein wesentlicher Vorteil. Die Inhalte können auf unterschiedliche Art und Weise transportiert werden. So bietet sich nicht nur die Unternehmenswebseite an sich an. Auch der Blog, die Social Media oder Offline-Medien bieten sich für die Weitergabe des Inhalts an. Dieser kann aber auch als Download zur Verfügung gestellt werden.

Unternehmen sollten sich schon früh entscheiden, auf welche Art und Weise sie die Inhalte publizieren möchten. Die heutige Kommunikation wartet mit allen geläufigen Formaten wie Texten, Infografiken und Bildern mit erheblichem Potenzial auf. Für den User selbst ist dabei interaktiver Content in jedem Fall besonders attraktiv und wird auch gern genutzt. Interaktiver Content ermöglicht dem User immer einen sehr einfachen Einstieg. Die Verweildauer auf den jeweiligen Medien kann dadurch außerdem erheblich erhöht werden. Im Allgemeinen muss darauf geachtet werden, dass dem User möglichst viel Abwechslung, sowie ab und an eine Überraschung geboten wird.

Quelle: t3n.de