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Crawler können Suchmaschinen-Ranking verbessern

18
Jul

Suchmaschinen-Crawler verfügen über einen großen Detailgrad. Sie erkennen jedes Wort, jedes Bild und jede Überschrift einer Webseite. Darüber hinaus sammeln sie Informationen über die Loadtime und jedes Meta-Tag, das auf einer Website verwendet wird. Unter Berücksichtigung dieses Detailgrads wird schnell deutlich, dass die Crawler von Suchmaschinen eigentlich mehr über eine Internetseite wissen als der Webmaster selbst.

All das, was sie über eine Website erfahren, fließt in die in Suchmaschinen-Algorithmen ein. Dadurch bestimmen sie entscheidend, welchen Platz eine Internetseite im Suchmaschinen-Ranking belegt. Somit haben sie nicht nur auf die Klicks und die Konversationsrate Einfluss, sondern auch auf die Größe des Warenkorbs und die Marken-Loyalität.

Die Fähigkeiten, die Web-Crawler besitzen, können für die Optimierung einer Seite und damit auch für die Verbesserung des Rankings aufgegriffen werden. Wenn die Daten der Crawler berücksichtigt werden, können die 20 Prozent der Performance-Probleme ermittelt werden, die bei entsprechender Lösung 80 Prozent Performance-Gewinne nach sich ziehen. Dabei sollte jedem Webmaster bewusst sein, dass durch die Crawler jede Schwäche erkannt wird. Als solche gilt grundsätzlich auch die Seiten-Wartezeit.

In einzelnen Fällen ist es möglich, dass Seiten, die langsam laden, ausgesetzt werden. Es ist aber auch möglich, dass sie aufgrund einer schlechten Seitenkonfiguration wirkungslos zusammenlaufen und infolge dessen einzelne Seiten komplett überspringen. Vor allem für große E-Commerce-Seiten geht das mit entsprechenden Herausforderungen einher. Betroffen davon sind vordergründig komplexe Internetseiten, die mit individualisiertem Inhalt einhergehen und dadurch eine entsprechend umfangreiche Objekt-Bibliothek erforderlich  machen. Alle Ergebnisse, die die Crawler sammeln, werden an die Suchmaschinen weitergeleitet.

Die Suchmaschinen generieren schließlich das Ranking und benachteiligen mit suboptimalen Platzierungen die Webseiten, die langsam laden oder auch schlecht indiziert sind. Durch die Optimierung der Struktur und der Geschwindigkeit kann sichergestellt werden, dass eine Webseite in den Suchergebnissen nicht auf den hinteren Plätzen erscheint. Die Mehrzahl der Onlineshopper klickt nicht weiter als bis zu Seite eins. Aus diesem Grund ist es für den Betreiber eines Online Shops wichtig, dass er weiß, wie genau seine Seite eingeteilt wurde. Um in der SEO Erfolge verbuchen zu können, muss bekannt sein, was die Crawler wissen.

Bei der Anwendung von Analysetools sollte berücksichtigt werden, dass separate Suchmaschinen auch immer mit einer separaten Analytik einhergehen. Demnach wird durch Google Analytics auch nichts über Bing oder Yahoo verraten. In diesem Fall ist der Einsatz von Content Delivery Network empfehlenswert. Es dient der Beschleunigung der Webseite, liefert zugleich aber auch Informationen über sämtliche Crawler. Das CDN sollte dabei immer als Beobachtungstool genutzt werden. Ein gut aufgestelltes CDN ist dazu in der Lage, das Sammeln und Analysieren der Aktivitäten der Web-Crawler im Gleichgewicht zu halten. Es überwacht sämtliche HTTP-Angaben nach Site-Informationen. So kann auch ermittelt werden, welche Objekte einer Seite mit den langsamsten Ladezeiten einhergehen.

Durch die CDN integrierte SEO Analytik ist es möglich, die Daten zu ermitteln, die benötigt werden, um eine E-Commerce-Seite zu optimieren. Dies ist allerdings nur möglich, wenn man auch die Geheimnisse der Crawler kennt. Der Fokus der Suchmaschinenoptimierung sollte dabei immer auf der 80-zu-20-Regel liegen. Nach dieser verursachen insgesamt 20 Prozent aller Problem-Seiten 80 Prozent der Seiten-Performance-Probleme.

Dabei sollte vordergründig darauf geachtet werden, wie oft Anfragen nach derselben Seite oder dem gleichen Objekt wiederholt werden. Wichtig ist auch die Gesamtanzahl der Seiten, die von dem Crawler überprüft wurden. Aufmerksamkeit sollte auch die Anzahl der Seiten genießen, die einen Error Code zurücksenden. Weiterhin sind Objekte mit überzogenen Ladezeiten wichtig.

Die Performance-Probleme lassen sich schneller erkennen, wenn Performance-Grenzwerte für die Schlüssel-Elemente eingeführt werden. Dadurch ist die Optimierung einer Webseite mit einem vergleichsweise geringen Aufwand und Budget möglich. Grundsätzlich sind die Vorteile, die sich für E-Commerce-Shops ergeben, enorm. So haben sie die Möglichkeit, ihre Performance zu verbessern und umfangreiche Erlöse aus den SEO-Investitionen zu erzielen. Eine sachkundige SEO-Strategie ist vor allem für die kleinen Shop-Betreiber empfehlenswert. Ihnen wird es mit der entsprechenden Analytik ermöglicht, Chancengleichheit gegenüber den zahlungskräftigen Rivalen herzustellen.

Damit wird die SEO Analytik aus dem CDN-System langfristig auch zu einer höheren Platzierung bei den organischen Suchergebnissen führen.

Quelle: ibusiness