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Deutschland führend im E-Commerce!

25
Jun

Eine aktuelle namens TNS Infratest stellt dem deutschen E-Commerce ein gutes Zeugnis aus. Im vergangenen Jahr 2008 sind in Deutschland 637 Mrd. Euro im E-Commerce umgesetzt worden. Das Maximum scheint allerdings bei weitem noch nicht erreicht zu sein, denn für heuer wird mit einer Steigerung um weitere 90 Mrd. gerechnet.

Mit diesem Umsatz ist Deutschland im Europavergleich führend und umgerechnet auf den Umsatz pro Kopf sogar weltführend. Der weltweite Umsatz innerhalb des E-Commerce betrug im vergangenen Jahr 7,4 Billionen Euro (das entspricht einem Wachstum von 33 Prozent gegenüber 2007). Mit dem in Deutschland erzielten Umsatz von den besagten 637 Mrd. Euro fallen rund 8,6 Prozent des weltweiten Umsatzes auf Deutschland. Im B2C (also im Handel zwischen Unternehmen und Endverbraucher) konnten im Jahr 2008 weltweit hingegen rund 760 Mrd. Euro umgesetzt werden (= 10 Prozent des gesamten Umsatzes). Im weltweiten Pro Kopf vergleich kann Deutschland mit 913 Euro sogar die Vereinigten Staaten (906 Euro), Großbritannien (737 Euro) und Japan (681 Euro) ausstechen. Im Schnitt wurden weltweit 113 Euro pro Kopf innerhalb des B2B E-Commerce umgesetzt. Experten sind sich darüber einig, dass die pro Kopf Ausgaben noch weiter steigen werden. Von einem Betrag von 1.444 Euro pro Kopf ist für Deutschland die Rede. Wie bereits erwähnt, hält Deutschland circa 10 Prozent Anteil am weltweiten B2C E-Commerce (in Westeuropa sind es 31 Prozent). 90 Prozent des gesamt im Internet umgesetzten Geldes (6,7 Billionen) entfällt auf den B2B E-Commerce. Im weltweiten Vergleich entfallen hier 8,4 Deutschland (562 Mrd. Euro). Innerhalb Westeurpas sind es wiederum 31 Prozent).Die Autoren der Studie begnügen sich allerdings nicht nur mit den nackten Zahlen, sondern versuchen auch Ursachen für die positiven Entwicklungen zu finden. Auf der einen Seite führen sie den regen Internethandel auf die größere Preistransparenz zurück. Auf der anderen Seite seien die günstigeren Vertriebskosten einer der Hauptgründe. Hinzu kommt, dass das Internet als Vertriebskanal immer wichtiger wird und den Verbrauchern eine höhere Preisstabilität gewährleisten kann. Darüber hinaus seien die Beteiligung der Verbraucher am Design und der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen ausschlaggebend für den immer steigenden Umsatz. Nicht zuletzt kann man in diesem Zusammenhang auch von einem veränderten Marketing besprechen. Die emotionale Ansprache gestaltet sich im Internet anders, als abseits des weltweiten Netzes. So können Markenanbieter in eine direkte Kommunikation mit den Konsumenten treten, die dann wiederum eigenständig Werbung für die Marke machen. In Verbindung mit diesen Begebenheiten sprechen die Experten von Social Shopping. Dabei werden Marken in Web 2.0 Anwendungen bekanntgemacht und hier werden auch über Trends entschieden. Experten sehen im Social Shopping sowie auch im mobile Shopping die Zukunft des E-Commerce.