E-MAIL: INFO@SEOSMART.COM TELEFON: +49 030 2092 40 42

Die Auswirkungen der Social Signals auf die Suchmaschinenoptimierung

13
Jun

Auf das Ranking einer Internetseite nehmen unterschiedliche Faktoren Einfluss. Neben der Ladegeschwindigkeit gehören die Anzahl die Backlinks und die interne Verlinkung zu den Rankingfaktoren. Doch auch die Qualität und die Frische der Inhalte spielen zusehends eine wichtige Rolle. Ein weiterer, noch sehr junger Rankingfaktor sind die Social Signals. Letztlich entscheiden über 200 verschiedene Signale darüber, an welcher Position die eigene Webseite in den Suchergebnissen gelistet wird.


Es gibt einige Signale, die mittlerweile als Rankingfaktoren bekannt sind. Andere schweben dagegen noch immer im Verborgenen. Der Grund dafür ist das Vorgehen von Google. Der Branchenprimus gibt nicht immer jedes Detail bekannt, das sich letzten Endes auf das eigene Ranking auswirkt. Jährlich werden mehrere hundert Algorithmus-Veränderungen bei Google durchgeführt. Dadurch soll die Qualität der Suchergebnisse verbessert werden. Doch die Änderungen haben sich zu einem ständigen Kampf zwischen dem Suchmaschinenbetreiber Google und den SEO-Dienstleistern entwickeln können. Google hat es sich zum Ziel gemacht, die Auswirkungen von einer technischen Optimierung zu verringern.

Gleichzeitig befinden sich die SEOs aber auch auf der Suche nach Lücken, die es noch im Google-Algorithmus gibt. Ziel ist es, diese Lücken in entsprechender Form auszunutzen. Letzten Endes sind sie es auch, die den Updates von Google die doch recht lustigen Namen geben, zu denen beispielsweise Panda und Pinguin gehören. Hinter der eigentlichen Ironie verbirgt sich mittlerweile allerdings ein Kampf, der wahrlich knallhart ist. Mit den Social Signals hat Google jüngst die Riege der eigenen Rankingfaktoren erweitert. Bei den Social Signals handelt es sich um Empfehlungen aus sozialen Netzwerken. Hierbei kann es beispielsweise um Klicks auf den Like-Button bei Facebook oder Plue-One bei Google handeln. Auch Twitter verfügt über einen solchen Button, nur dass dieser den Namen Share-Button trägt.

Alle Aktivitäten, die so gestaltet sind, tragen den Namen Social Signals. Lange wurde darüber spekuliert, dass sich diese auf das Ranking einer Webseite auswirken. Mittlerweile ist dies offiziell bekannt. Trotzdem wird auch weiterhin stark darüber diskutiert, ob sich die Social Signals letzten Endes direkt oder indirekt auf das Ranking auswirken. Werden Links in sozialen Netzwerken geteilt, werden sie mit einem No-follow-Attribut versehen. Dadurch wird den Suchmaschinen signalisiert, dass sie dem Link nicht folgen sollen. Es ist bekannt, dass ein Link dieser Art nicht den gleichen Wert hat wie ein Do-follow-Link.

Trotzdem sollten auch No-follow-Links Teil einer gesunden Backlinkstruktur sein. Letzten Endes haben sie auch positive Auswirkungen auf das Ranking. Ein gutes Beispiel hierfür sind Links, die aus den Händen von Wikipedia stammen. Auch sie haben ein No-follow-Attribut, gelten in der SEO jedoch als ausgesprochen wertvoll. Noch immer handelt es sich bei den Social Signals allerdings um ein Thema, das doch stark umstritten ist. So war in einem Artikel, der im Februar 2012 von Searchmetrics veröffentlicht wurde, ein Zusammenhang zwischen den Social Signals und dem Ranking einer Webseite nicht zu erkennen gewesen.

Anders gestalten sich die Handlungen bei Google. So wurden Social Signals als Rankingfaktoren von der Suchmaschine schon 2010 bejaht. Wie Matt Cutts erklärte, werden sie als Signal sowohl für das organische als auch für das News-Ranking zur Hand genommen. Die Aussage von Cutts wird alles in allem durch Googles Handlungen belegt. In den jüngsten Updates von Google waren einige verbindende Elemente vorhanden. So haben beide Updates den Anteil von Seiten, die qualitativ minderwertig sind, erfolgreich reduzieren können. Im Kern beziehen sich beide Updates zum einen auf den Nutzwert und zum anderen auf den Faktor Mensch.

Bei Panda standen Absprungsraten und Verweildauer im Fokus. Pinguin stürzte sich dagegen auf die Linkstruktur von Webseiten. Doch in der Suchmaschinenoptimierung scheinen die Social Signals als Rankingfaktor noch nicht wirklich angekommen zu sein. So ist auch weiterhin nur den Wenigsten klar, dass sie eine Webseite immer auf natürlichem Weg optimieren sollten. Dabei müssen die Social Signals als Königsweg auf einer natürlichen Optimierung angesehen werden. Webseitenbetreiber sollten sich jedoch vor allem jetzt nach dem Pinguin-Update über gefährliche SEO-Selbsttäuschungen im Klaren sein.

Viele SEOs sehen Forderungen von Google nicht als Richtlinie an, sondern sehen in diesen vielmehr einen Hinweis darauf, wie künftig vorgegangen werden muss, damit der Suchmaschine vorgetäuscht werden kann, dass die Richtlinien eingehalten werden. So müssen gewisse Wahrheiten über die Zukunft der SEO akzeptiert werden. Immer wieder wird darauf verwiesen, dass es ausreicht, wenn Links natürlich aussehen, sie es aber nicht zwingend sind. Fakt ist, dass sich Google letzten Endes eine natürliche Linkstruktur wünscht. Auch weiterhin wird gern betont, dass sich Google noch immer eine technische Optimierung wünscht. Letzten Endes darf nicht in Vergessenheit geraten, dass Updates auch weiterhin eine Rolle bei Google spielen werden. Sie können allerdings nicht als Indikatoren dafür angesehen werden, dass sich letzten Endes auch wirklich etwas in den Reihen der Suchmaschine verändert. Ziel von Google ist es vielmehr, in der SEO für neuen Schwung zu sorgen.

Social Signals müssen als Königsweg zur Natürlichkeit angesehen werden, die von Google auch weiterhin gefordert wird. Bei den Google News erfolgt das Ranking in vielen Fällen ausschließlich über die Anzahl der sozialen Empfehlungen. Grundsätzlich entscheidet beispielsweise die Anzahl der Facebook-Shares darüber, wie gut eine Webseite in Google News rankt. Ohne Zweifel wird die Suche bei Google in  Zukunft stärker denn je unter den verschiedenen sozialen Vorzeichen stehen. So wurde von der Suchmaschine zuletzt angekündigt, dass personalisierte Ergebnisse verstärkt im Fokus stehen und in die Ergebnisseiten einfließen werden. Dabei soll als Basis für diesen Einfluss der Inhalt aus dem sozialen Netz Google Plus zur Hand genommen werden. Demnach wird das Plus-Profil künftig dann an oberster Stelle von der Suchmaschine angezeigt werden, wenn nach einer Person gesucht wird. Diskussionen, die in dem Netzwerk von Google stattfinden, werden dagegen dann an oberster Stelle zu finden sein, wenn nach einem bestimmten Thema gesucht wird.

In den kommenden Tagen wird bei Google außerdem die Funktion „Search, plus Your World“ ausgerollt werden. Sie wird für alle zur Verfügung stehen, die über ein Konto bei Google verfügen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es sich dabei nicht zwingend um ein Konto bei Google+ handeln muss. Vielmehr reicht auch ein E-Mail-Account bei dem Suchmaschinenbetreiber aus. Mit der neuen Funktion setzt Google hinter sein Versprechen der Social Search erfolgreich einen Punkt. Google erschließt für seine Nutzer nun auch den Walled Garden der sozialen Netzwerke.

Die Innovation eröffnet darüber hinaus auch einen starken Werbefeldzug für Google Plus. So kann beispielsweise Facebook eine solche Verbindung zwischen sozialen und Webinhalten aktuell noch nicht liefern. Letztlich verfügt Facebook nicht über eine eigene prominente Suchmaschine.

Schon häufiger verwies Google darauf, dass die Webseiten weiter oben ranken, die mit neuesten und relevantesten Ergebnissen ausgestattet sind. Mit Blick auf die Frische der Inhalte einer Webseite ist dies schon jetzt der Fall. Wurde ein Plus für einen bestimmten Text vergeben und wird von jemandem nach der gleichen Thematik gesucht, dann rankt die Seite mit dem Plus höher als andere. Dies ist auch im Vergleich zur organischen Suche der Fall. Allerdings gilt dies nur, wenn die jeweilige Person bei dem sozialen Netzwerk auch eingeloggt ist. Schon jetzt steht fest, dass Seiten, die über Aktivitäten in sozialen Netzwerken verfügen, in Zukunft schlichtweg besser ranken werden als Seiten ohne diese. Dabei fördert die Nutzung das Ranking nicht nur, sondern kann es auch verbessern. Als wichtiger positiver Effekt muss letzten Endes aber auch angesehen werden, dass man schlichtweg mehr Besucher auf die eigene Webseite ziehen kann. Damit dies möglich ist, sollten auch ausreichend Kontakte bei den Netzwerken vorhanden sein.

Bei Pinterest besteht die Möglichkeit, Bilder gemeinsam mit ihrer Verlinkung zu teilen. In doch vergleichsweise rasanter Geschwindigkeit hat sich Pinterest zu einem der bekanntesten Netzwerke der Welt entwickeln können und reiht sich hinter Google Plus, Twitter und Facebook ein. Sämtliche Links, die aus Pinterest stammen, sind mit einem Do-follow-Attribut versehen. Dadurch wird es von dem sozialen Netzwerk erlaubt, die eigenen Links seotechnisch zu verarbeiten. Demnach bekommt ein Webseitenbetreiber die Link-Power von dem Social-Bookmarking-Dienst SEO-technisch gutgeschrieben, wenn er auf Pinterest eine Grafik teilt.

Quelle: ibusiness