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Eine Studie zum Thema Online Reputation Management

14
Nov

Kürzlich wurde zum Thema Online Reputation Management (ORM) von einer Agentur in South California eine Studie durchgeführt. Nachdem drei Viertel aller Internet User eine der drei großen Suchmaschinen benützen, um Informationen über Marken und Unternehmen einzuholen, wollte man die Bedeutung eines guten digitalen Rufs verdeutlichen.

Hierfür wurden die Fortune 100 und ihre Präsenzen in den Suchergebnissen von Google näher untersucht. Bei den Fortune 100 handelt es sich um die 100 größten US-amerikanischen Unternehmen, gemessen am Umsatz, die jährlich vom Wirtschaftsmagazin „Fortune“ veröffentlicht werden – daher auch der Name. Im Zuge der Untersuchung wurde der Markenname gegoogelt, wobei folgendes zutage kam:

 

  1. Nur 9 Prozent der Unternehmen hatten die Kontrolle über ihre Marke, denn sie konnten die Top 10 Suchergebnisse dominieren. Bei allen anderen waren Seiten wie beispielsweise Blogs, News Seiten oder ähnliches stärker gelistet, also genau die Art von Seiten, die hinsichtlich des digitalen Rufs gefährlich werden können.
  2. 23 Prozent der untersuchten Unternehmen hatten auf der ersten Seite negative Pressemeldungen auf der ersten Seite von Google.
  3. 11 Prozent hatten negative Pressemeldungen unter den Top 5, das bedeutet also dass diese Suchergebnisse eine 80%ige Sichtbarkeit besitzen.
  4. Lediglich 8 Prozent hatten auf der ersten Seite nur positive Beiträge gelistet.
  5. 16 Prozent der Unternehmen hatten ernstlich rufschädigende Äußerungen auf der ersten Seite.
  6. Bei 24 Prozent der negativen Äußerungen scheint es sich um Meinungen einer einzelnen Person zu handeln – die besonders leicht und schnell bereinigt werden könnten.

 

Man sieht also, dass in Sachen digitaler Ruf noch ein großer Nachholbedarf, gleichzeitig aber auch noch ein großes Potential besteht.