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Firmen nutzen Claiming-Funktionen nur unzureichend

24
Jan

Obwohl die lokale Suche für lokale Händler rasant an Bedeutung gewinnt, nutzen Firmen die Claiming-Funktionen auch weiterhin nur unzureichend. Vor allem bekannte Größen wie der Fastfood-Gigant McDonalds und die Baumärkte von Praktiker versagen auf diesem Gebiet eklatant. So findet bei vielen Einträgen auch weiterhin kein Claiming statt. Doch ohne dieses sind Suchmaschinenoptimierung auf lokaler Ebene und letztlich auch regionales Geo-SEO nicht mehr denkbar.

Ohne Claiming suggerieren die Unternehmen nicht nur schlechtes Marketing, sondern können auch die organischen Treffer drücken. Obwohl es von immenser Bedeutung für den langfristigen Erfolg von Firmen ist, wird es nur selten in Anspruch genommen. Durch das Claiming haben die Unternehmenseigentümer die Möglichkeit, ihren Besitzanspruch an dem jeweiligen Treffer anzumelden, wenn sie über lokale Suchanfragen gegoolt werden. Zugleich können sie ihre individuellen Kontaktdaten, sowie ein Bild oder Logo einstellen. Das Claiming ermöglicht den Firmen eine erhebliche Einflussnahme und genau aus diesem Grund ist es auch weiterhin unverständlich, warum es so selten genutzt wird.

Die Online-Marketing-Agentur Bloofusion hat sich im Rahmen einer Studie mit der Nutzung des Claiming auseinandergesetzt und verrät durch die Studienergebnisse, welche Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht haben. Die Studie zeigt, dass es vor allem die lokalen Franchise-Nehmer sind, die an dieser Stelle katastrophal abschneiden. Deutlich besser stehen die Filialisten da, doch auch bei ihnen lassen sich deutliche Versäumnisse erkennen. Zu den Verlierern der Studie gehören Giganten wie McDonalds, Ihr Platz und Praktiker. Hingegen steht Apollo Optik bereits etwas besser da.

Auch die Konzerne Fressnapf, Subway und Burger King bedienen sich zumindest in Teilen an dem Claiming. Am stärksten schnitten hingegen Fielmann und Thalia ab. Vor allem die Handelskette Thalia konnte mit einem vergleichsweise guten Ergebnis überraschen.

Bei der lokalen Suche bei Google werden längst nicht mehr nur die Ergebnisse der allgemeinen, organischen Anfrage angezeigt. Die Suchmaschine vermengt diese mit Places / Maps-Ergebnissen. An diesen sind die Profile von Google-Places angehängt. Hat ein Unternehmen das Ergebnis des eigenen Standortes nicht geclaimt, sucht sich Google die erforderlichen Informationen, zu denen Fotos und Kontaktdaten gehören, aus dem Netz zusammen. Dies ist erforderlich, um zu vermeiden, dass leere Profile angezeigt werden. Sucht sich Google die erforderlichen Informationen selbst zusammen, können Einträge entstehen, die nicht gerade positiv für das Unternehmen ausfallen. Unangenehme Fotos oder falsche Kontaktdaten belasten das Image einer Firma beachtlich und können dazu führen, dass Neukunden an die Konkurrenz verschenkt werden.

Zu den häufigsten Fehlern gehören neben unvorteilhaften Fotos Links, die auf falsche Internetseiten verweisen. Diese Fehler können vermieden werden, wenn Unternehmen das Claiming aktiv nutzen. Die Gründe für die eher zurückhaltende Nutzung des Claiming sind verschieden. Allerdings liegen diese nicht grundsätzlich beim Franchisenehmer oder den Filialleitern. Ihnen fehlt gerade in diesen Segmenten oft das Wissen, sodass sie auf die Hinweise von höherer Ebene angewiesen sind.

Die Optimierung von Places- und Maps-Ergebnisanzeigen ist vor allem mit Blick auf die verstärkte lokale Suche über mobile Endgeräte ein Topthema. Dabei kann die lokale Suche bei Google in zwei unterschiedlichen Formen erfolgen. Zum einen handelt es sich dabei um die direkte Suche über Maps und zum anderen um die normale Suche. Für viele Unternehmen steht längst fest, dass sie um die Optimierung der Einträge bei Maps und Places nicht herumkommen. Doch offen bleibt auch weiterhin die Frage, wie eben genau das erfolgen soll.

Quelle: ibusiness