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Google arbeitet an neuem Suchverfahren

4
Jan

2500 Gründer, Blogger, Journalisten und Investoren diskutierten auf der „Le Web“ in Paris über die Zukunft des Internets. Europas wichtigste Internet-Konferenz stand im Dezember 2010 einmal mehr im Fokus der Entwicklungen des Webs und der Aktivitäten großer Konzerne. So widmeten sich die Teilnehmer vor allem Themen wie Connect, Facebook und Foursquare. Aber auch Googles neue Suche stand im Mittelpunkt der Gespräche.

Der Internetgigant Google möchte auch 2011 an dem Weiterentwicklungskurs festhalten und arbeitet Berichten zufolge an einem neuen Suchverfahren. Mit dem Verfahren „Contextual Discovery“ sollen dem Nutzer künftig auch dann Informationen angezeigt werden, wenn er noch keinen Suchbegriff bei Google eingegeben hat. Gedacht ist die neue Funktion vordergründig für mobile Geräte, sodass sie Informationen anzeigen wird, die mit dem jeweiligen Standort in Verbindung stehen. Dazu könnte zum Beispiel die Speisekarte eines bestimmten Restaurants gehören, in dem sich der Nutzer aufhält.

Marissa Mayer, die als Leiterin von Googles Mobil-Sparte aktiv ist, erklärte, dass sich die neue Suche derzeit noch in der Testphase befindet. Die Einführung von Contextual Discovery ist allerdings bereits für dieses Jahr geplant. Der Standort des Nutzers soll laut Mayer künftig als ein Stück Kontext betrachtet werden. Auf diesem Weg will die neue Suche herausfinden, welche Informationen den User interessieren könnten.

Auch Ethan Beard, Entwicklungschef von Facebook, war auf der Le Web präsent. Er erklärte, dass sich Facebook Connect zu einem Riesenerfolg für das soziale Netzwerk entwickelt hat. Jeden Monat nutzen rund 250 Millionen Menschen Facebook Connect auf anderen Webseiten. Laut Beard nutzen seit dem Connect-Start vor zwei Jahren bereits 2 Millionen Websites die Funktion. Jeden Tag kommen zudem 10.000 neue Websites dazu. Die Gerüchte um ein mögliches Facebook-Handy wurden von Beard jedoch nicht bestätigt.

Der Lokalisierungsdienst Foursquare konnte auf der Messe neue Rekordzahlen verkünden. So wird der standortbasierte Dienst nach Aussagen von CEO Dennis Crowley bereits von fünf Millionen Kunden genutzt. Nach Berichten der US-Zeitung „USA Today“ bieten Yahoo und Facebook jeweils 140 Millionen Dollar für die Foursquare-Übernahme.

Quelle: Bild.de