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Google erleichtert Ortung von persönlichen Daten im Internet

21
Jun

Ab sofort gestaltet Google die Ortung von persönlichen Daten im Internet leichter. Mit einer neuen Funktion können Nutzer der Suchmaschine schneller und unkomplizierter herausfinden, wo ihr Name oder andere persönlichen Daten erwähnt werden.

Ziel der Suchmaschine ist es, mit der neuen Funktion die Online-Identität der User zu stärken. Aufgrund des Volumens des Internets dürfte heute kaum ein aktiver Internetnutzer mehr einen Überblick darüber haben, auf welchen Internetseiten und Onlinemedien sein Name zu finden ist. Dabei muss die Nennung von persönlichen Daten nicht immer durch die jeweilige Person erfolgen. Oft sind es auch andere Websurfer, die den Namen oder andere Informationen in Internetauftritte integrieren.
Bislang gestaltete sich die Suche nach den persönlichen Daten auf anderen Webseiten schwieriger. Die User konnten entsprechende Informationen über die Eingabe des eigenen Namens in der Suchmaschine ermitteln oder konnten Google-Alerts nutzen. Google hat diese Funktion nun erweitert und setzt als Neuheit auf „Ich im Internet“. Die neue Funktion erleichtert die Suche nach persönlichen Daten im Web beachtlich und kann über das Dashboard von Google genutzt werden, wenn der User bei der Suchmaschine angemeldet ist.

Über das Suchfeld kann eingegeben werden, wann der Dienst aktiv sein soll. Dabei sucht die Suchmaschine nicht nur in Blogs und Zeitungsartikeln nach entsprechenden Nennungen. Auch Webseiten und Fotos werden entsprechend durchleuchtet. Sobald entsprechende Nennungen gefunden wurden, schickt Google eine Benachrichtigung an den User. Dem Nutzer steht frei, ob er diese einmal pro Woche oder einmal am Tag erhalten möchte.

Doch die neue Funktion hat noch mehr zu bieten. So können Nutzer über „Ich im Internet“ persönlich entscheiden, ob ihre individuelle Profilseite in einem sozialen Netzwerk über die Suchmaschine gefunden werden soll oder nicht. Google liefert im Zuge der neuen Funktion zudem wichtige Hinweise auf Dienste und Anbieter, die Nutzer zur Hand nehmen können, wenn sie ihre Online-Identität besser schützen möchten. Dazu zählen unter anderem Verhaltenstipps. Google liefert aber auch Hilfestellungen, die dann genutzt werden können, wenn ein Webseitenbetreiber ausfindig gemacht wird, der den Namen des Users missbräuchlich verwendet. Gleiches gilt bei Rufschädigungen.

Wenn sich der Betreiber nicht auf die Löschung des Namens einlässt, haben die betroffenen Nutzer die Möglichkeit Zusatzinformationen zu der eigenen Person zu veröffentlichen. Nach Angaben von Google taucht die selbst gestaltete Seite schließlich in den Suchergebnissen weiter vorn auf als die Seite des Rufschädigers. Im Notfall können sich betroffene Nutzer auch selbst an Google wenden und um eine Entfernung aus der Ergebnisliste bitten. Dies ist allerdings in den meisten Fällen nur dann der Fall, wenn durch den Betreiber gegen entsprechende Gesetze verstoßen wurde.

Quelle: welt.de