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Google hat Panda-Update in Deutschland eingeführt

17
Aug

Lange wurde darüber diskutiert und spekuliert – am Wochenende hat Google sein Panda-Update auch in Deutschland eingeführt. Durch eine Änderung im Algorithmus soll die Qualität der Suchergebnisse erheblich verbessert werden. Es war vor allem eine bestimmte Gruppe von Webseiten, die von dem Panda-Update besonders hart getroffen wurde. Von den Abstufungen im Ranking sind in Deutschland ähnliche Seiten betroffen wie in den USA. Zu den Verlierern des Panda-Updates gehören allen voran Content-Farmen, Meta-Job-Börsen, sowie Personensuchmaschinen. Aber auch Preisvergleichsseiten fielen dem Panda-Update von Google zum Opfer.

Die Auswertung von Searchmetrics zeigt, dass sich unter den 25 Webseiten, die besonders stark an Sichtbarkeit verloren haben, insgesamt fünf Preisportale finden. Zu den größten Verlierern gehört dabei wie bereits in den USA die Microsoft-Tochter Ciao.com. Insgesamt verlor das Portal 60 Prozent seiner Sichtbarkeit. Zwar war Ciao.com in Deutschland der größte Verlierer, im Vergleich zu den USA kam es hierzulande aber noch deutlich besser weg. In den USA verlor das Preisportal durch das Panda-Update satte 80 Prozent seiner Sichtbarkeit.

Auf Platz zwei der größten Verlierer findet sich die User-generated-content-Plattform Gutefrage.net. Sie hat durch das Panda-Update insgesamt rund 56 Prozent der eigenen Sichtbarkeit verloren. Nach den Ergebnissen von Searchmetrics liegt auf Platz drei der Preisvergleichsdienst Dooyoo.de. Dieses Ergebnis ist alles andere als eine Überraschung. Bereits in Großbritannien hat Google das Portal mit einem deutlichen Verlust der Sichtbarkeit bestraft. Insgesamt verlor Dooyoo in Großbritannien 90 Prozent der eigenen Sichtbarkeit. In Deutschland beläuft sich der Wert nach aktuellen Ergebnissen auf etwa 65 Prozent.

Doch mit Blick auf Panda-Update gibt es nicht nur Verlierer. Es gibt auch zahlreiche Gewinner, unter denen sich in erster Linie Onlineredaktionen finden. Unter den Gewinnern finden sich jene Redaktionen, die qualitativ hochwertigen Content bereithalten. So kommt beispielsweise Golem seit der Einführung am letzten Freitag auf ein Plus von insgesamt 21,27 Prozent. Auch Facebook.com hat von dem Panda-Update profitiert und verzeichnet einen Sichtbarkeitszuwachs von 4,73 Prozent. In der Sichtbarkeit kletterte Focus.de um 6,99 Prozent nach oben. Auch Chip.de konnte zulegen und stieg um insgesamt 2,97 Prozent. Wie Searchmetrics betonte, werden diese Seiten nicht direkt von Google belohnt. Sie profitieren vielmehr davon, dass Seiten, die bislang vor ihnen gelistet waren, verschwunden sind.

Von Searchmetrics wird die Sichtbarkeit im Google-Index durch einen eigenen OPI gemessen. Dafür analysieren die Experten anhaltend ein Portfolio von verschiedenen Keywords auf Google.de. Für diese Keywords werden schließlich die Suchergebnisse analysiert. Bei der Gestaltung des Index kommen das Suchvolumen und ein statistischer Wert für die Traffic-Vermittlung zum Einsatz. Das Suchvolumen verrät, wie oft und zugleich auf welcher Position eine Webseite für einen bestimmten Suchbegriff in den Suchergebnissen von Google zu finden ist. Nach Angaben von Google sind von den Änderungen durch Panda in der Mehrzahl der Sprachen nur sechs bis neun Prozent der Suchanfragen betroffen. Sumo hatte bereits am Freitagnachmittag eine erste Analyse zu den Auswirkungen von Panda veröffentlicht. Auch in dieser Analyse galten Personensuchmaschinen, Preisvergleichsportale, sowie Content-Fabriken und Meta-Jobbörsen als die größten Verlierer.

Quelle: Internetworld