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Google launcht Instant-Funktion

16
Sep

Mit Google-Instant bietet der Suchmaschinengigant eine durchaus komfortable Funktion, die manch einem Internetuser das Leben erleichtert. Nun hat Google diese Funktion in insgesamt sieben Ländern gelaunt. Auch deutsche Google-User dürfen sich künftig auf noch mehr Komfort bei der Websuche verlassen. Durch die Überarbeitungen werden nun bereits Ergebnisse angezeigt, während der Suchbegriff noch eingetippt wird. Ab sofort ist die überarbeitete Funktion des Internetkonzerns in Englisch sowohl für Nutzer von google.com als auch von google.ru verfügbar.

In Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien können Google-Nutzer die neue Instant-Funktion nur dann nutzen, wenn sie angemeldet sind. User, die das brandneue Feature ohne Einloggen testen möchten, können dies über die US-Version der Suchmaschine tun.
Jeden Tag verarbeitet Google über eine Milliarde Suchanfragen. Damit auch mit der neuen Instant-Funktion die gewohnte Effizienz gewährleistet werden kann, war nach Angaben des Internetkonzerns eine Erweiterung der technologischen Infrastruktur notwendig. Ab sofort werden mit Google Instant im Rahmen von typischen Suchanfragen rund fünf bis sieben Mal mehr Ergebnisseiten angezeigt.
Noch während der Suchbegriffeingabe zeigt Google Instant nun relevante Suchergebnisse. Die Ergebnisanzeige erfolgt nach der Überarbeitung dynamisch, sodass Nutzer interaktiv die gewünschten Inhalte anschauen können. Noch bevor User ihren Begriff vollständig in dem Suchfeld eingegeben haben, arbeitet Instant mit dem vorrausschauenden Text. Demnach wird der Rest der Suchanfrage in hellgrauem Text angezeigt. In der Vorschlagsliste sehen Google-Nutzer alle Suchbegriffe, die für sie von Bedeutung sein könnten, auf einen Blick. Außerdem haben Nutzer die Möglichkeit durch die Vorschläge zu scrollen. Dadurch werden für jeden Treffer die Ergebnisse angezeigt.
Nach Angaben von Google sollen die neuen Instant-Funktionen in den kommenden Wochen und Monaten in weiteren Sprachen und Domains zur Verfügung gestellt werden. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, diese Funktion zu deaktivieren, wenn er sie nicht nutzen möchte. Google zufolge hat die Zusatzfunktion Suggest, die seit April 2010 verfügbar ist, gezeigt, dass die Eingabezeit bei einer klassischen Suchanfrage um circa 50 Prozent reduziert werden kann, wenn Nutzer auf dynamisch vorhergesagte Ergebnisse zurückgreifen können. Das bisher bekannte Suggest wurde durch Google in Autocomplete umbenannt.
Außerdem hat der Internetkonzern Yahoo-Nutzern die Erstellung eines Kontos erleichtert. Somit kann die langwierige Registrierung mittels OpenID ab sofort abgekürzt werden.