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Google überprüft neue Adwords-Anzeigenplätze

7
Nov

Google ist für die ständigen Änderungen an der eigenen Suchmaschine bekannt. Immer wieder ändert der Branchenprimus den Algorithmus und damit auch die Darstellung der Ergebnisse. Nun hat sich Google für den Test von neuen Positionen für Adwords-Anzeigen entschieden.

Der US-Konzern zeigt seine Adwords-Anzeigen bislang ausschließlich oberhalb der Suchergebnisliste oder auf der rechten Seite an. Derzeit testet der Internetgigant aber auch neue Positionen. Im Fokus des Tests stehen dabei Anzeigen, die unterhalb der Suchergebnisse ausgeliefert werden. Im Google Inside Adwords Blog erklärt Jerry Dischler, Director Search Ads Product Management, dass Google die Ergebnisseiten ständige umbaue und auf diesem Weg versuche, die beste Anordnung für Anzeigen und Suchergebnisse herauszufinden.

Die ersten Tests haben belegen können, dass die Nutzer die Anzeigen zum Teil stärker wahrnehmen, wenn diese unterhalb der Ergebnisliste angeordnet sind und nicht auf der rechten Seite. Durch die Anordnung unterhalb der Ergebnisse würden sie auch besser zum Nutzungsverhalten passen. Zunächst erhalten Adwords-Kunden allerdings keine Aufklärung darüber, an welchen Positionen ihre eigenen Anzeigen von dem Konzern ausgeliefert werden. Alle Ad Impressions, die im Rahmen der Test-Positionierungen erzielt werden, werden in Zukunft zunächst unter „Other“ erfasst. In den kommenden Wochen soll das Segment „Top vs. Side“ hierfür in „Top vs. Other“ umbenannt werden.

Zu weiteren Änderungen kam es im Google Ad Planner. Google hat sich hier für eine Umbenennung des Reiters „Search by Audience“ entschieden. Er wird nun als „Search for Placements“ geführt. Darüber hinaus wurde der Reiter auch um einige Features erweitert. Seiten mit Inhalten einer bestimmten Sprache lassen sich nach den jüngsten Änderungen suchen. Des Weiteren können andere Seiten nun auch anhand von Keywords aufgefunden werden. Es ist außerdem möglich, dass Seiten herausgefiltert werden, die ausgehend von mobilen Endgeräten sehr häufig ausgerufen werden.

Die Entwickler haben zudem YouTube enger mit dem Ad Planner verbunden. Über das Planungstool lassen sich jetzt auch zur eigenen Werbekampagne passende Kanäle und Kategorien auf Youtube identifizieren.

Quelle: Internetworld