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Hotelbewertungen und ORM (Online Reputation Management)

24
Okt

Nachdem Internet User immer mehr dazu übergehen, die Meinung anderer User als Basis für die eigene Entscheidungsfindung herzunehmen, spielen Portale für Hotelbewertungen in der Tourismus- bzw. Hotelierbranche eine immer größere Rolle, sind derartige Portale doch entscheidend dafür, wie es um den Ruf im Internet bestellt ist.

Dabei kann man zunächst feststellen, dass es viele Hoteliers gibt, die sich mit diesen Portalen noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben, was häufig darauf zurückzuführen ist, dass sie sich nicht wirklich im Internet auskennen.

 

Zudem werden Online Bewertungsportale immer etwas negativ gesehen und stoßen auf Ablehnung. Dabei können gerade positive Bewertungen in Portalen dem Hotelier gute Dienste leisten.

 

Aus diesem Grund sollten die großen Bewertungsportale wie etwa Qype, Trivago, HolidayCheck, TripsByTips und Tripadvisor ernst genommen werden, da sie in der Hotelierbranche für das Online Reputation Management (oder kurz einfach ORM genannt) hergenommen werden können.

 

Das Ignorieren derartiger Portale hingegen ist contraproduktiv, da man es hier zulässt, dass sich Meinungen entwickeln, über die man früher oder später keine Kontrolle mehr hat. Und schlussendlich existieren Bewertungsportale auch dann, wenn man diese ignoriert, warum diese also nicht auch zum eigenen Vorteil nutzen?

 

Die aktive Teilnahme an Bewertungsportalen empfiehlt sich auch deshalb, weil die Anzahl der Beiträge zum eigenen Portal in einem überschaubaren Ausmaß bleiben. Das bedeutet, dass man nicht Tag und Nacht damit beschäftigt ist, die einzelnen Beiträge abzuarbeiten. So sollten Hotelgäste beispielsweise dazu animiert werden, positive Kommentare nach ihrem Aufenthalt für das Hotel zu hinterlassen. Damit kann man den digitalen Ruf im Internet mitgestalten.

 

Doch was ist zu tun, wenn man negative Bewertungen erhält? Zunächst einmal sollte man die Ruhe bewahren und sich die Bewertung aufmerksam durchlesen und abwägen, ob es sich um wahre Kritikpunkte handelt, die man verbessern sollte, oder nicht. Handelt es sich wirklich um Verbesserungswürdiges, sollte man den Forderungen nachgehen und dies anschließend auch publik machen. So sehen User den guten Willen und dass man dazu bereit ist Fehler einzugestehen und diese auch zu verbessern.

 

Das Online Reputation Management ist somit ein wichtiger Teil des Marketings und kann beim richtigen Ausnützen die Nächtigungen in die Höhe schnellen lassen. Denn gute Bewertungen veranlassen andere Gäste dazu, im eigenen Hotel zu nächtigen.

 

Bewertungsportale sollten also vielmehr als Empfehlungsportale gesehen werden und die Chancen entsprechend genutzt werden. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung von Facebook, denn auch hier kann man eine Reisekarte in seinem Profil eintragen. Innerhalb dieser Karte kann man auch über die eigenen Erfahrungen berichten und User werden von Facebook regelmäßig dazu aufgefordert, über ihre Hotel-Erfahrungen zu schreiben. Auch hier schlummern Potentiale, die nicht ungenutzt bleiben sollten.