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Lokaler Handel wird durch Mobile verändert

21
Sep

Durch die Mobile Trends wird der lokale Handel erheblich verändert. Doch auf welche Trends bereitet sich letztlich der Suchmaschinengigant Google in Sachen E-Commerce vor? Stephanie Tilenius hat sich eben dieser Frage gewidmet. Als Vice President of Commerce and Payment bei Google versucht sie das Geheimnis ein Stück weit zu lüften.


Werden Händler in den USA danach gefragt, wie sich bei ihnen der M-Commerce gestaltet, antworten sie meist sehr ehrlich und verweisen darauf, dass in diesem Bereich keine großen Aktivitäten vorhanden sind. Trotzdem ist Stephanie Tilenius davon überzeugt, dass der M-Commerce auch mit Blick auf den Local Commerce einen Durchbruch erleben wird. Ein Beispiel dafür ist die britische Supermarktkette Tesco. Sie konnte sich in Südkorea zum Marktführer entwickeln, in dem sie Supermärkte einrichtete, die sich an den U-Bahngleisen befanden. Die Konsumenten konnten in diesen Supermärkten über einen QR-Code die gewünschten Produkte bestellen. Noch während die Kunden in der U-Bahn unterwegs sind, werden die bestellten Produkte zu ihnen nach Hause geliefert.

Tilenius ist davon überzeugt, dass die kommenden Jahre deutlich mehr Innovationen in den E-Commerce bringen werden und diese auch mit Blick auf die Bezahlformen umsetzen werden. Der Anteil des Online-Commerce liegt nach Aussagen der Experten mit Blick auf das gesamte Handelsvolumen bei sieben Prozent. Jährlich geben die Konsumenten Milliarden Dollar für unterschiedliche lokale Services aus. Durch das Mobile wird die Lücke, die zwischen dem Web und dem stationären Handel besteht, geschlossen. Dabei kann dieser Zwischenraum sowohl durch QR-Codes als auch durch Mobile Payment und Couponing geschlossen werden. Google hat für jede Variante eine eigene Lösung parat. Als Beispiele gelten Google Wallet, Google Offers und Google Catalogs, das jüngst von dem Branchenprimus gelauncht wurde.

Eine große Bedeutung spricht Tilenius aber auch der Online-Bestellung zu, die mit einer Abholung der Produkte im Laden einhergeht. Auch in ihr sieht die Expertin ein großes Potenzial. Auf diese Art und Weise können diverse Retailer bis zu 40 Prozent ihrer Online-Umsätze generieren. Auch Content-getriebener E-Commerce steht auf ihrer Liste wichtiger Zukunftstrends. Sie rät Händlern dazu, Kuratoren für die eigenen Produkte zu finden. Laut Tilenius wird die Bedeutung des Contents weiter zunehmen. Dazu tragen auch die immer bedeutender werdenden Tablets bei.

Quelle: ibusiness