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Masterfoods – Content ausschließlich aus dem Social Web

28
Mai

Die Marketingverantwortlichen der Produktseite von Skittles beschreiten in Punkto Webseiten Content neue Wege. Auf dem Internet Auftritt sucht man eigene Inhalte nämlich vergeblich und wird stattdessen auf Seiten wie Flickr, Wikipedia oder Youtube weitergeleitet.

Experten zufolge macht diese Art der Markenkommunikation dennoch Sinn. Bei der Navigation auf der Webseite selbst, setzt Skittles auf ein Widget, welches diese steuert. So wird man bei einem Klick auf „Friends“ auf die Fanseite von Skittles auf Facebook weitergeleitet, bei „Chatter“ hingegen landet man auf dem Twitter Profil von Skittles. Mit dieser Vorgehensweise löst Masterfoods den zentralen Punkt der Markenbildungsstrategie im klassischen Sinn auf. Der Inhaber der Branding Agentur digi:Marketing Oliver T. Hellriegel sieht darin allerdings keinen Nachteil, sondern im Gegenteil: Er findet es durchaus sinnvoll „die Defragmentierung der Marke bewusst voranzutreiben“. Laut Hellriegel sei es an der Zeit, dass der Markenwert wieder über das Produkt selbst und nicht über die Markenbotschaft definiert wird. Diese Strategie gehe genau in diese Richtung, da der Konsument in den Mittelpunkt gestellt werde, gerade deswegen sei die Strategie auch ein Bruch mit den etablierten Mitteln und Wegen. Viele Marketingverantwortliche sind nämlich nach wie vor der Meinung, dass die Marke im Internet einfach zu steuern wäre. Martin Oetting von trnd meint hierzu allerdings, dass das noch nie möglich gewesen wäre. Die Marke werde nicht durch irgendwelche Strategien entwickelt und gelenkt, sondern durch die Erfahrungen der Kunden mit einem Produkt. Oettings Ansicht nach könne die Markenbildung maximal zu 20 Prozent durch den jeweiligen Marketer beeinflusst werden. Die übrigen 80 Prozent liegen beim Konsumenten und somit außerhalb des Einflussbereichs der Werbung.Auch von anderen Seiten hört man positive Zusprüche für die neue Verfahrensweise von Masterfoods. Vor allem bei Fast Moving Consumer Goods – kurz FMCG genannt – sei es ein guter Schritt bei der Markenbildung auf Brand Profil Netzwerke in Social Media zu setzen. Ein „Hype“ und die dazugehörige Fangemeinschaft könne so viel leichter aufgebaut werden.