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Minderwertige mobile Webseiten sollen künftig für schlechtes Ranking sorgen

17
Jun

Google ist die wachsende Bedeutung mobiler Webseiten durchaus bewusst. Immer mehr Menschen gehen mit Tablets, Smartphones und anderen mobilen Endgeräten ins Netz. Entsprechend groß ist der Bedarf an mobilen Webseiten. Mobile Webseiten gehen mit ihrer Gestaltung auf die besonderen Eigenschaften mobiler Endgeräte ein. Dies gilt vor allem für deren Bildschirme, die deutlich kleiner sind als der klassische PC-Monitor.


Künftig soll die Qualität mobiler Webseiten noch stärker Einfluss auf das Ranking haben. Wie Google im Rahmen eines eigenen Blogbeitrags jüngst ankündigte, sollen schlechte mobile Webseiten künftig auch ein schlechtes Ranking nach sich ziehen. Dabei verweist der Suchmaschinenkonzern vor allem auf häufig vorkommende Fehler, die sich immer wieder bei mobilen Webseiten zeigen. Als einer der häufigsten Fehler werden dabei fehlerhafte Weiterleitungen genannt, die sich bei zahlreichen mobilen Webseiten zeigen. Häufig führen sie ausgehend von der Desktop-Version der Seite zu einer irrelevanten mobilen Seite.

Richtige Weiterleitungen sind entscheidend

Bei der Qualität einer mobilen Webseite spielen die richtigen Weiterleitungen eine entscheidende Rolle. Dabei haben die meisten Internetnutzer schon einmal schlechte Erfahrungen mit fehlerhaften Weiterleitungen gemacht. So ist es keine Seltenheit, dass eine Weiterleitung, die sich auf der Desktop-Version befindet, nicht zum gewünschten Artikel, sondern ausschließlich zu einem vollkommen irrelevanten Inhalt führt. Weiterleitungen dieser Art lösen bei den Nutzern vor allem Frustration aus. Bei Google scheint die Reaktion darauf ähnlich zu sein. Wie der US-Konzern nun ankündigte, sollen Seiten, die eine fehlerhafte Weiterleitung aufweisen, in den Rankings in Zukunft nach hinten wandern. Diese Veränderung dürfte vor allem von den Nutzern der Suchmaschine selbst begrüßt werden. Im mobilen Web kämpfen die Nutzer häufig noch mit langsamen Verbindungen. Aus diesem Grund sind fehlerhafte Weiterleitungen hier besonders ärgerlich. Viele Seitenbetreiber werden mit der Ankündigung Googles erneut mit allerhand Arbeit konfrontiert.

Liegt eine ideale Weiterleitung vor, führt die Seite eines gewissen Artikels immer auch zur mobilen Version des Inhalts. Gibt es zu einem bestimmten Artikel oder einer Seite keine Version, die Smartphone-freundlich ist, sollte die Desktop-Version angezeigt werden. Darauf weist Google in dem Blogbeitrag ebenfalls hin. Nach Einschätzungen der Suchmaschine löst eine schlecht zu lesende Seite bei dem Nutzer weniger Frust aus als eine vollkommen falsche Weiterleitung.

Flash-Videos könnten kritisch werden

Auch der Einfluss von Flash-Videos könnte sich in  Zukunft eher kritisch gestalten. So sollten Webseitenbetreiber grundsätzlich immer darauf achten, dass die Videos einer Seite in Verbindung mit allen Systemen funktionieren. Gerade Flash-Videos sind dafür bekannt, dass sie häufig Probleme verursachen. Dies gilt vor allem für iOS, sowie Geräte, die mit Android ab Version 4.1 arbeiten. An dieser Stelle sollten kompatible Formate immer bevorzugt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich bewusst für die Standard-Tags entscheiden, die HTML-5 konform sind.

Wie Google in dem Blogbeitrag erklärt, ist es ein recht häufig vorkommender Fehler, dass Webseiten nicht dazu in der Lage sind, den Googlebot-Mobile richtig zu erkennen. In diesem Fall wird der Bot von den Seiten auf eine Seite für Feature-Phones umgeleitet. Sie leitet ihn wiederum auf die Desktop-Version zurück. Dadurch gerät der Googlebot-Mobile in eine schier nie enden wollende Dauerschleife. Nach Angaben von Google lässt sich dieser Fehler recht simpel aus der Welt schaffen. Dabei identifiziert sich der Bot selbst aktuell als iPhone.

Seitenbetreiber sollten auf Weiterleitungen verzichten, die nur für bestimmte Geräte bereitgestellt werden. Die Bedeutung mobiler Suchanfragen wird mit Sicherheit weiter steigen. Dem ist man sich auch in Mountain View bewusst. Demnach ist es durchaus verständlich, dass Google mobilen Webseiten eine größere Aufmerksamkeit zukommen lässt. Um Abstufungen vermeiden zu können, sollten sich Seitenbetreiber möglichst schnell um eine Behebung solcher Fehler vermeiden. Nur so kann ein Absinken in den Ergebnissen vermieden werden. Zu den Siegern dürften jedoch die gehören, die ihre Webpräsenz eben unter dem Motto „mobile first“ entwickelt haben.

Quelle: t3n.de