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Mit Suchmaschinenoptimierung an die Spitze von Google

24
Jan

Möchte man mit einer Webseite oder einem Shop im Web Erfolg haben, muss man in den Suchmaschinen möglichst ganz oben stehen. Auf dem Weg in die Top Ten der Suchergebnisse helfen Onpage- und Offpage-Optimierung.

Will man mit dem Internet wirklich Geld verdienen, muss man für die Nutzer sichtbar sein. Es ist allseits bekannt, dass im Web andere Regeln gelten als im klassischen Handel. Immer mehr Shop- und Webseitenbetreiber greifen auf dem Weg in die Top Ten der Suchergebnisse auf Experten und externe Berater zurück. Dass sich professionelle Suchmaschinenoptimierung für den Einzelnen langfristig auszahlt, beweisen zahlreiche Beispiele und Unternehmen. Durch eine bessere Positionierung in den Suchergebnissen kann der Umsatz von Shops beispielsweise deutlich gesteigert werden. Umsatzzuwächse von einem Drittel oder mehr, die lediglich auf die SEO zurückgeführt werden können, sind keine Seltenheit.

Das Kürzel SEO steht für Search Engine Optimization. Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, Webseiten möglichst weit oben in den Trefferlisten der Suchmaschinen zu positionieren. Sowohl für den Vertrieb als auch für das Marketing ist dieser Kanal unheimlich wichtig. Im Internet ist dabei fast nur das entscheidend, was sich beim Marktführer abspielt. SEO-Experten verweisen immer wieder darauf, dass etwa 30 bis 60 Prozent der Besucher bei der Mehrzahl der Webseiten ausschließlich über die Suche bei Google kommen.

Dabei zählt gerade in den Suchergebnissen nur derjenige, der ganz oben zu finden ist. Maximal klicken die Nutzer der Suchmaschinen auf die ersten zehn Ergebnisse. Die SEO wird auch weiterhin in zwei wesentliche Themenbereiche unterteilt. Als naheliegender Ansatz gilt seit jeher die Onpage-Optimierung. Dabei geht es um die Verbesserung der Webseite an sich. Bei der Onpage-Optimirung stehen exakte Formulierungen und griffige Überschriften im Fokus. Häufig werden Texte aber auch so gezielt umformuliert, dass sich in diesen schließlich Begriffe finden, nach denen mögliche Käufer in den Suchmaschinen suchen könnten. Dagegen konzentrieren sich die Offpage-Maßnahmen auf den Linkaufbau.

An dieser Stelle ist es wichtig, dass Unternehmen Links auf Seiten von anderen Betrieben positionieren. Darüber hinaus werden bei den Offpage-Maßnahmen auch Querverweise in sozialen Netzwerken und Branchenverzeichnissen positioniert. Durch diese Verweise werden Pluspunkte beim Suchalgorithmus von Google gesammelt. Google errechnet aus der Zahl der Verlinkungen den Page-Rank. Durch ihn wird wiederum eine hohe Platzierung sichergestellt.

Unsaubere Methoden ziehen Sperre nach sich

Unternehmen sollten sich vor Augen halten, dass unsaubere Methoden in der SEO eine Sperre nach sich ziehen. Grundsätzlich muss bei den Kosten für einen SEO-Profi mit erheblichen Unterschieden gerechnet werden. Die Preisspanne bewegt sich demnach zwischen 500 bis hin zu mehreren Zigtausend Euro. Bei mittelständischen Unternehmen fallen meist Kosten von mehreren Tausend Euro pro Monat an. Dabei sollten sich Betriebe vor Augen führen, dass gute SEO grundsätzlich keine einmalige Geschichte ist.

Seit dem vergangenen Jahr ist die SEO um einiges komplizierter geworden. Google hat sich 2011 für entscheidende Veränderungen seines Algorithmus entschieden. Mit dem Panda-Update möchte der Suchmaschinengigant in erster Linie eine höhere Qualität in den Suchergebnissen sicherstellen können. Das Panda-Update belegt, dass sich der Google-Roboter mehr und mehr versucht in echte Menschen hineinzufinden. Seit dem Panda-Update sind Inhalte in der Suchmaschinenoptimierung wichtiger denn je.

Zu kurze und vor allem auch schlecht strukturierte Texte werden seit dem Panda-Update von Google herausgefiltert. Die Suchmaschine misst darüber hinaus auch die Verweildauer der Nutzer. Google zieht daraus Rückschlüsse auf die Qualität der Inhalte. Wird eine Seite schnell verlassen, geht die Suchmaschine davon aus, dass die Inhalte schlecht sind. So ist der User nicht auf die Informationen gestoßen, die er bei der Eingabe des Suchbegriffs eigentlich erwartet hat. Fallen Webseiten durch dieses Raster, werden sie abgestraft und von Google auf die hinteren Plätze geschickt.

Dabei weiß Google grundsätzlich nur selbst, wie Begriffe wie „kurz“ oder auch „schlecht“ definiert werden. Auf diesem Weg versucht sich die Suchmaschine letztlich auch vor Konkurrenten zu schützen, die beispielsweise unsaubere Methoden anwenden. Zu diesen gehört auch das Linkspamming. Beim Linkspammig werden unzählige Links auf beliebige Seiten gesetzt. Der Linkaufbau wird von dem Dienstleister übernommen. Es gibt viele Anbieter, die damit deutliche und schnelle Rankingverbesserungen versprechen. Tricks dieser Art gehen jedoch nur kurzfristig mit einer positiven Wirkung einher. Mit solchen Praktiken wird ein erhebliches Risiko eingegangen, denn werden sie von Google aufgedeckt, müssen sich Unternehmen darauf einstellen, dass sie abgestraft werden.

Konsequenzen dieser Art erlebte auch BMW. Für den Autokonzern wurden Doorway-Pages angelegt. Sie haben lediglich den Zweck, den Nutzer auf die jeweilige Hauptseite zu verweisen. Doorway-Pages sind Seiten ohne richtigen Inhalt. Von Google wurden diese als Täuschung gewertet und so hat der Konzern eine Suchmaschinensperre verhängt. BMW war über mehrere Tage hinweg über Google nicht mehr zu erreichen. Hätte es sich um ein kleineres Unternehmen gehandelt, wäre die Sperre zeitlich wohl nicht befristet gewesen.

Google Places gewinnt an Bedeutung

Deutlich mehr Nachhaltigkeit geht von Erwähnungen in sozialen Medien wie Twitter, Google Plus und Facebook aus. Allerdings sind diese auch mit mehr Mühe verbunden. Besonders wertvoll müssen Inhalte angesehen werden, unter denen Nutzer von Facebook das „Gefällt mir“ setzen. Von Google werden solche Empfehlungen ähnlich berücksichtigt wie Links, die in sozialen Netzwerken zu finden sind.

Als nächstes großes Thema wird bereits Google Places angesehen. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Satellitennavigation und Gelben Seiten. Per GPS wird von Places der Standort der Nutzer lokalisiert, wenn diese beispielsweise über ihr Smartphone den Suchbegriff eingeben. Anschließend werden den Nutzern entsprechende Betriebe vorgeschlagen. Google übernimmt auch die Navigation per GPS. Google kann klassischen Branchenverzeichnissen, sowie großen Bewertungsseiten für Unternehmen mit Angeboten dieser Art zunehmend den Rang ablaufen. Google Places gewinnt dabei vor allem für kleine und regionale Unternehmen erheblich an Beachtung.

Betriebe dieser Art sollten darum bemüht sein, ein eigenes Profil bei Google Places anzulegen, sodass sie von potenziellen Kunden auch gefunden werden können. Dabei muss darauf geachtet werden, dass dieses möglichst vollständig ist. Nur auf diesem Weg werden die Unternehmen bei Places auch auf den vorderen Plätzen landen.

Darüber hinaus profitieren Unternehmen von einem weiteren positiven Nebeneffekt. Google platziert die Places-Treffer in den Suchergebnissen weit oben. Letztlich hat der Konzern durchaus ein erhebliches Interesse daran, den eigenen Dienst in den Ergebnissen in entsprechender Form zu bewerten.

Quelle: impulse