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Mobile SEO – Google als Traffic Lieferant für mobile Portale

27
Apr

Zwar hat Google erst vor Kurzem den mobilen Sektor zum neuen Fokus erklärt, bislang liest und hört man allerdings nur wenige offizielle Empfehlungen für mobile Optimierungen von Webseiten. Dabei ist gerade das mobile Internet noch reich an Potentialen und arm an Konkurrenz, denn nachdem das mobile Internet immer stärker genutzt wird, ist die mobile Ausgabe von Google einer der wichtigsten Traffic Lieferanten in diesem Zusammenhang. Da stellt sich die Frage, wie die mobilen Rankings verbessert werden können – hier 7 Tipps dazu:

1. Die richtige, mobile Domain
Viele Unternehmen, die sich dazu entscheiden, ins mobile Internet aufzubrechen, entscheiden sich meist voll Zuversicht für eine .mobi-Domain. In Sachen SEO ist diese Wahl nicht die beste. Ratsamer ist es, sich für ein mobiles Unterverzeichnis (zum Beispiel name.de/m) oder eine Subdomain zu entscheiden (beispielsweise m.name.de). So kann ein wichtiger Teil des Trusts der bereits bestehenden Seite auf die mobile übertragen werden.

2. Die logische URL Struktur auch bei der mobilen Webseite beibehalten
Auch bei den mobilen Suchmaschinen ist darauf zu achten, dass die URL Struktur leicht von ihnen verstanden werden kann. So kann die Webseite effizient ausgelesen und in den Index eingespeist werden, was der Grundstein für ein gutes Ranking ist.

3. Auf mobile Browser Rücksicht nehmen
Viele der derzeit auf dem Markt befindlichen internetfähigen Smartphones bekommen bei einer Recherche über Google dieselben Suchergebnisse ausgeliefert, wie ein User am PC. Das Problem in diesem Zusammenhang liegt auf der Hand: der mobile Browser besitzt meist nicht die Kapazitäten die Webseite korrekt, oder auf eine anspruchsvolle Art und Weise (d.h. in erster Linie ohne zu viel scrollen zu müssen) darzustellen. Müssen Webseiten lang geladen werden, hat das darüber hinaus auch oft zur Folge, dass der User die Webseite wieder verlässt (kam der User über eine bezahlte Anzeige auf die Webseite, wurden die Kosten für den Klick umsonst ausgegeben). Hier empfiehlt sich die Verwendung einer sogenannten Browserweiche, die den User sofort auf die mobile Ausgabe der Webseite weiterleitet.

4. OnPage Optimierung à la mobile
Bei der mobilen OnPage Optimierung kann im Prinzip gleich vorgegangen werden, wie dies bei der „herkömmlichen“ Suchmaschinenoptimierung der Fall ist. Das bedeutet Keywords an strategisch wichtigen Stellen verwenden (Meta Tags, Titel und Überschriften) – hier sollte allerdings vor allem bei der Meta Description darauf geachtet werden, dass diese zwar auch in den Suchergebnissen als Beschreibungstext auftaucht, meist allerdings in verkürzter Form. Die Länge der Description sollte bei der mobilen Webseite diesen Begebenheiten angepasst werden, um die Klickrate hoch halten zu können.

5. HTML Sitemaps und interne Verlinkung
Ebenfalls von der „herkömmlichen“ Suchmaschinenoptimierung ist die Bedeutung und die Wichtigkeit von HTML Sitemaps bekannt. Diese sollten auch bei mobile SEO zum Einsatz gebracht werden. Die interne Verlinkung – also Querverbindungen auf der Webseite selbst – ist ebenso wichtig, häufig allerdings schwieriger durchführbar, weshalb der Umsetzung besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

6. Der richtige Umgang mit Crawlern und die Vermeidung von Duplicate Content
Server sollten für Internet Seiten und mobile Seiten jeweils auf die unterschiedlichen Ansprüche der Crawler hin konfiguriert werden. Damit soll verhindert werden, dass mobile Webseiten in den PC-Internet Suchergebnissen auftauchen und umgekehrt. Doppelte Inhalte sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

7. Blogs per Plug-in mobilisieren
Betreibern von Blogs bietet sich meist die Möglichkeit die oben genannten Tipps mit Hilfe von Plug-ins automatisierten zu realisieren. So können schnell erste Erfolge erzielt sowie erste Erfahrungen gesammelt werden.