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Neue Facebook-Suche stellt spezielle Anforderungen an die SEO

24
Apr

Facebook hat sich für die Einführung seiner Graph Search entschieden. Mit ihr werden SEOs künftig jedoch umdenken müssen. Es ist wahrscheinlich, dass die bekannten Mechanismen, die zur Platzierung von Unternehmen bei Suchmaschinen gelten, bei der Graph Search wohl nicht greifen werden. Bessere Platzierungen werden bei der Suchmaschine des sozialen Netzwerks wohl vor allem durch mehr Interaktion erreicht werden können.


Google bindet ein gutes Ranking in der organischen Suche an allerhand Faktoren. Dazu gehören beispielsweise die Ladezeiten, die Keyword-Dichte und auch die Verweildauer eines Nutzers auf der Webseite. Bei Facebook werden die für ein gutes Ranking ausschlaggebenden Punkte jedoch übersichtlicher sein. Vor allem zu Beginn werden drei Faktoren entscheidend sein. Zum einen handelt es sich dabei um die Community-Größe und zum anderen um die korrekte Kategorisierung der Page. Wichtig wird grundsätzlich aber auch die Interaktionsrate sein, die mit Blick auf die Fans verbucht wird. Um im Social Graph ein gutes Ranking erzielen zu können, ist es ausgesprochen wichtig, dass Unternehmen damit beginnen, das Community-Management neu zu bewerten.

Erfolgreiches Community-Management lässt sich mit einer Vielzahl von Tipps realisieren. Sie beginnen bereits bei den Unternehmensangaben und der Kategorisierung. Es ist wichtig, dass eine genaue und ebenso detaillierte Beschreibung des eigenen Unternehmens hinterlegt wird. Dadurch kann das Ergebnis bei der Suche positiv beeinflusst werden. So sollte kontrolliert werden, ob es sich beim Facebook-Profil auch tatsächlich um eine Unternehmensseite handelt. Für Online-Händler bietet es sich stets an, sich als Marke, Produkt oder eben auch als Organisation zu kategorisieren. Die Kategorisierung als lokales Geschäft ist dagegen nicht empfehlenswert.

Auch die Datenmenge ist grundsätzlich entscheidend. So sollte darauf geachtet werden, dass Informationen im besten Fall kontinuierlich veröffentlicht werden, damit der Algorithmus permanent mit Daten gefüttert wird. Grundsätzlich sollten sich Unternehmen darum bemühen, einen lokalen Bezug zu schaffen. Dabei sollten sowohl Facebook Orte als auch Markierungen genutzt werden. Auch bei Interaktionen sollte darauf geachtet werden, dass sie stets einen lokalen Bezug aufweisen. Aus diesem Grund sollten Kunden stets zu Likes und Check-ins motiviert werden.

Ein wichtiger Punkt ist aber auch, dass die Ergebnisse der Facebook Graph Search stets mit den Suchergebnissen von Bing angereichert werden. Aus diesem Grund sollte nun mit nachhaltiger Suchmaschinenoptimierung für Bing begonnen werden. Auf der Timeline eines jeden Unternehmens sollten gezielt Fotomarkierungen erzeugt werden. Dabei sollten Unternehmen darum bemüht sein, Fans dazu zu animieren oder eben selbst entsprechende Fans markieren.

Ziel sollte es immer sein, ein erweitertes Netzwerk zu schaffen. Dabei muss darauf Wert gelegt werden, Interaktionen einzuleiten, die mit den Freunden des Suchenden abgewickelt werden. Auch an der Sichtbarkeit muss durch die Unternehmen gearbeitet werden. Demnach sollten Unternehmen durchaus Facebook Ads testen und versuchen mit Aktionen, sowie Informationen auch außerhalb der eigenen Community Aufmerksamkeit zu erregen.
Die Facebook Graph Search befindet sich bislang noch in der Beta-Phase. Demnach werden lediglich einzelne Punkte wie Fotos, Orte und Personen in die Netzwerksuche eingebunden. Dies soll jedoch kontinuierlich ausgebaut werden, sodass auch weitere Informationen einbezogen werden.

Quelle: Internetworld