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Online Reputation Management in den SERPs von Google

11
Nov

Nun scheint auch der Suchmaschinenprimus auf das Online Reputation Management (ORM) aufmerksam geworden sein. In diesem Zusammenhang gibt Susan Moskwa im offiziellen Blog von Google Tipps dazu, wie man mit unliebsamen Suchergebnissen zum eigenen Namen umgehen sollte.

1. Zweimal überlegen

Das ist der erste Tipp, den Moskwa zum Thema Reputationsmanagement gibt. Dabei betont sie, dass eine gute Vorsorge von entscheidender Wichtigkeit ist. Aus diesem Grund sollte man im Vorhinein besser zweimal darüber nachdenken, welche persönlichen Informationen man ins Netz stellen und somit mit anderen Leuten teilen möchte und welche lieber nicht. Besonders wichtig ist es auch zu bedenken, dass vor allem der Kontext, in dem die Informationen gegeben werden, dann auch der Kontext sind, in dem die Informationen wieder leicht von Google gefunden werden. Darüber hinaus können die Informationen aber auch aus einem fremden Kontext heraus in den Suchergebnissen auftauchen.

 

2. Das Problem an der Wurzel angehen

Sollte es trotzdem dazu kommen, dass man im Internet über persönliche Inhalte stößt, die man dort lieber nicht sehen würde, sollte man zunächst versuchen den betreffenden Inhalt von der Webseite entfernen zu lassen. Dieser Schritt ist wichtig und sollte unbedingt vor der Meldung an Google erfolgen. Google ist nämlich nicht das Internet, sondern stellt nur eine Liste der Seiten zusammen, die in einem relevanten Zusammenhang mit der Suchanfrage stehen. Wird der Content aus den SERPs von Google entfernt bedeutet dies nicht, dass der Inhalt nicht mehr existiert. Aus diesem Grund rät Moskwa auch dazu, das Problem an den Wurzeln anzupacken:

–          Unliebsame Inhalte, die sich auf der eigenen Seite befinden, sind leicht entfernbar.

–          Ebenso verhält es sich mit unliebsamen Inhalten auf fremden Seiten, die man dennoch selbst hochgeladen hat (beispielsweise Fotos in sozialen Netzwerken etc.).

–          Entzieht sich ein unliebsamer Inhalt gänzlich der eigenen Erreichbarkeit, so sollte man sich an den Webmaster der betreffenden Seite wenden und diesen bitten, den Inhalt zu entfernen.

 

Im zweiten Schritt – nachdem der Content erfolgreich gelöscht wurde – kann man nun bei Google eine Entfernung aus den Suchergebnissen beantragen. Hierfür gibt es eigens ein Tool von Google, welches den Vorgang beschleunigt.

 

3. Selbst Informationen anbieten

Moskwa ist sich auch der bewusst, dass es häufig der Fall ist, dass man den betreffenden Webmaster entweder nicht erreicht, oder dieser nicht dazu bereit ist die entsprechenden Inhalte zu entfernen. Die ist wahrscheinlich dann der Fall, wenn eine negative Bewertung über ein Unternehmen auf einem der Bewertungsportale veröffentlicht wurde. Gelingt es nicht, den Inhalt von der betreffenden Seite zu entfernen, dann wird es wahrscheinlich auch nicht möglich sein, den Inhalt vollständig aus den SERPs von Google zu bekommen.

 

Für diesen Fall rät Moskwa sich selbst daran zu machen, positive und nützliche Informationen anzubieten, um die negativen Äußerungen in den Hintergrund zu drängen. Somit kann dann der Schaden, den die negativen Äußerungen anrichten können, gemildert werden.

 

Hier ein paar Tipps, wie man positive und nützliche Informationen fördern kann:

–          Erstellung eines Google Profils. Sucht jemand nach dem eigenen Namen bzw. dem Namen des Unternehmens, wird in den Suchergebnissen ein Link zum Google Profil angezeigt. User die dem Link folgen, sehen die Informationen, die man möchte, dass der User zu Gesicht bekommt.

–          Negative Äußerungen kann man zudem bekämpfen, indem man zufriedene Kunden darum bittet die Beanspruchungen des unzufriedenen Kunden auszubalancieren.

–          Peinliche Fotos können ebenfalls in den Hintergrund gedrängt werden, indem man selbst Fotos veröffentlich, die einem besser gefallen.

–          Bei negativen Schlagzeilen in Zeitungen, beispielsweise einer Gerichtsverhandlung, die aber gut für einen ausgegangen ist, kann man die betreffende Zeitung um ein Update bzw. um einen Nachfolgeartikel bitten.