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Potenzial von Google Plus wird von Shopbetreibern nicht genutzt

13
Mrz

Seit geraumer Zeit versucht der Suchmaschinenspezialist Google sein soziales Netzwerk Google+ erfolgreich zu etablieren. Für den Suchmaschinengiganten werden soziale Signale, die zur Berechnung der Rankings herangezogen werden, immer bedeutender. In einem Test hat Bloofusion nun festgestellt, dass diese Option von den meisten deutschen Online Shops jedoch noch nicht ausgeschöpft wird.

Im Rahmen des Tests wurden insgesamt 4025 deutsche Webstores genauestens untersucht. Die Tester kamen zu dem Ergebnis, dass gerade einmal 5,51 Prozent der Premium Shops und nur 0,89 Prozent aller deutschen Webstores bereits eine Verknüpfung mit Google+ erstellt haben. Als Positivbeispiele wurden in dem Test Shops wie Titus, Frontline und Conrad ermittelt. Sie enthalten bei einer Markensuche bei der Suchmaschine einen Google+-Verweis in ihrem Suchergebnis.

Auch bei AdWords können Unternehmen von einer Verbindung der eigenen Website mit einer Google+Seite profitieren. Bei AdWords steht eine entsprechende Profilerweiterung zur Verfügung, die jedoch aktiviert werden muss. Nachdem diese aktiviert wurde, werden die +1-Signale aller Unterseiten, sowie der Google+-Seiten gebündelt in Anzeigen gezeigt. Unternehmen können Google+ für die eigenen Suchergebnisse sehr unterschiedlich nutzen.

So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, die eigene Webseite, sowie eine Google+-Seite entsprechend miteinander zu verbinden. Durch einen Hinweis auf die Seite in dem sozialen Netzwerk kann das eigene Suchergebnis der Unternehmen bei Suchanfragen deutlich mehr Raum einnehmen. In dem Advisory „Mit Google+ bessere Brand-Suchergebnisse erreichen“ zeigt Bloofusion insgesamt fünf Punkte auf, die für die Einrichtung der Verknüpfung und die damit verbundenen Besonderheiten zur Hand genommen werden können.

Demnach müssen Unternehmen zunächst eine Google+-Seite anlegen. Im Anschluss können sie an dieser Stelle sämtliche benötigten Daten eingeben. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Bilder und Beschreibungstexte. Ein Link auf die persönliche Webseite, sollte in die „Info“-Sektion eingebaut werden. Im dritten Schritt muss die eigene Webseite nun wie von Google beschrieben eingebaut werden. Dabei wird die 21-stellige Zahl, die in der URL zu finden ist, grundsätzlich durch die ID der persönlichen Seite ersetzt. Sie kann leicht aus der URL der Seite von Google+ ausgelesen werden. Über das Rich Snippets Testing Tool, das von Google angeboten wird, kann sehr einfach überprüft werden, ob die Verbindung von Google selbst erkannt wurde. Dafür muss die URL der eigenen Startseite eingegeben werden. Ist die Einbettung korrekt, sollte beispielsweise ein Hinweis auf die verknüpfte Google+-Seite aufgeführt werden. Ein Hinweis darauf liegt auch dann vor, wenn das Logo von dem Unternehmen neben dem Suchergebnis erscheint. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn es bereits auf der Seite hochgeladen wurde.

Wichtig ist, dass Unternehmen die Google+-Seite regelmäßig mit relevantem Inhalt füttern. Dieser sollte grundsätzlich auch zum Unternehmen passen. Die Auswahl des Inhalts sollte im Rahmen einer gutüberlegten Social-Media-Strategie erfolgen. Die Reichweite von Google+ ist im Vergleich zu Facebook und Twitter sicherlich noch gering, jedoch könnte sich dies in Zukunft ändern. Dazu könnte in erster Linie die Marktmacht von Google beitragen. Darüber hinaus ist das soziale Netzwerk auch interessant, weil es doch sehr gut in die Suchergebnisse integriert wird. Demnach lassen sich durch Google+ eventuell optische Vorteile erreichen.

Quelle: ibusiness