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Praktische Tipps für die Mobile SEO: Der Weg zu mehr Benutzerfreundlichkeit

30
Okt

Die Mobile SEO befindet sich dank der wachsenden Verbreitung mobiler Endgeräte auf dem Vormarsch. Dabei unterscheidet sie sich in den Grundgefügen sicherlich kaum von der Suchmaschinenoptimierung, die für jene Webseiten durchgeführt wird, die für den PC-User gedacht sind. Trotzdem stellt die Mobile SEO für viele Webseitenbetreiber eine besondere Herausforderung dar. Neben dem Setzen der richtigen Keywords kommt es an dieser Stelle vor allem auf das Linkbuilding, sowie die Durchführung einiger klassischer Maßnahmen an. Ziel ist es, benutzerfreundliche Webseiten zu realisieren, die nicht nur dank der Mobile SEO gut ranken, sondern die ebenso den Bedürfnissen der Suchenden optimal entgegenkommen. Gerade im Detail zeigen sich zwischen der klassischen und der mobile SEO jedoch einige Unterschiede.


Mit einigen praktischen Tipps lässt sich die Mobile SEO jedoch so gestalten, dass sie den gewünschten Erfolg in jedem Fall nach sich zieht. So ist es prinzipiell ratsam, das Responsive Webdesign zu nutzen. Die Anwendung dieser Vorgehensweise wird auch von Google empfohlen. Durch das Responsive Webdesign wird es letzten Endes ermöglicht, Internetnutzern auch dann eine optimierte Variante der eigenen Webseite anbieten zu können, wenn diese über ein kleineres oder gar größeres Display verfügen.

Beim Responsive Webdesign geht es in erster Linie darum, ein- und dieselbe Webseite stets mit veränderten Elementen darzustellen. Die URL an sich bleibt jedoch prinzipiell gleich. Diese Technik ist insbesondere bei Google recht beliebt, bietet insgesamt aber auch für den Webseitenbetreiber entscheidende Vorteile. So ist die Pflege des Inhalts in diesem Fall schlichtweg weniger aufwendig. Sie erfordert nicht so viel Zeit als wenn für mobile Webseiten und Varianten für den Desktop-PC die Inhalte stets separat erstellt werden müssten.

Inhalt reduzieren

In der Mobile SEO ist es prinzipiell ratsam den Inhalt zu reduzieren. Dafür sind in erster Linie die begrenzten Displays verantwortlich, die es meist schwieriger machen, sehr viel Inhalt zu verarbeiten. Oberstes Ziel sollte es immer sein, eine mobile Webseite so zu gestalten, dass der User die gewünschten Informationen rasch ausfindig machen kann. Dies ist beispielsweise möglich, in dem das Scrollen an und für sich möglichst vermieden wird. Auch Elemente bei der Farbgebung sollten bei den mobilen Seitenvarianten gleichbleiben, sodass die Unterschiede zwischen mobiler Webseite und PC-Webseite nicht allzu groß ausfallen.

Wichtig ist natürlich auch die Modifizierung der einzelnen Elemente. So lassen sie sich an die mobile Internetnutzung durch den Besucher optimal anpassen. Die Anpassungen können sehr unterschiedlich ausfallen. Häufig bietet es sich beispielsweise an, die Punkte des Website-Menüs größer zu gestalten. Durch die großzügigeren Maße lassen sich die Buttons letzten Endes einfacher mit dem Finger anklicken, was wiederum die Nutzung des Touchscreens erleichtert. Empfehlenswert ist prinzipiell auch der Click-to-Call-Button. Er sollte im Kontaktbereich zu finden sein und ermöglicht es dem Nutzer sehr einfach und schnell Kontakt zu dem Webseitenbetreiber aufzunehmen.

Durchführung unterschiedlicher Tests

Um langfristig eine Steigerung der Coversion-Raten von Webseiten durchführen zu können, ist es immer ratsam unterschiedliche Tests durchzuführen. Neben A/B Tests handelt es sich vor allem um multivariate Tests. Bei diesen Tests werden entweder zwei oder auch mehr Varianten einer Webseite zeitgleich eingesetzt, zeigen jedoch veränderte Elemente. Steuert ein Internetnutzer die Webseite an, wird er zufällig auf eine der vorhandenen Webseiten geführt. Mit diesem Test lässt sich ermitteln, welche mobile Variante einer Webseite am besten dazu beitragen kann, dass die gewünschten Marketingziele erreicht werden. Meist schneidet dabei die Webseitenvariante am besten ab, die aktuell auch den Bedürfnissen der Nutzer heervorragend gerecht wird. Damit sind die Chancen, dass die Webseite in den Suchergebnislisten weit oben zu finden ist, insgesamt auch höher.

Die Ladezeiten sollten bei Webseiten insgesamt möglichst kurz ausfallen. Dies ist bei den mobilen Varianten nicht anders. Bei mobilen Webseiten sind die kurzen Ladezeiten sogar noch wichtiger, da es im mobilen Netz keine Seltenheit ist, dass die User infolge von geringen Geschwindigkeiten zurückgeworfen werden. Benötigt die Webseite dann noch sehr viel Zeit zum Laden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich der Nutzer von dieser verabschiedet. Am besten lassen sich kurze Ladezeiten erzielen in dem Elemente mit einer zu umfangreichen Dateigröße gemieden werden. Als besonders brisant müssen dabei Fotos und Videos angesehen werden.

Anwendung von Online-Smartphone Emulatoren

Unter der Mobile Internetnutzung muss der Internetzugriff ausgehend von unterschiedlichen Geräten verstanden werden. Die Bandbreite dieser Geräte ist in den letzten Jahren massiv gewachsen. Sie reicht angefangen von Smartphones bis hin zu Tablets, die in ihrer Ausstattung kaum unterschiedlicher sein könnten. Die Anwendung von Online-Smartphone Emulatoren ist durchaus empfehlenswert, da sich durch sie vor Abschluss der Programmierarbeiten die Möglichkeit ergibt, die entwickelte Webseite vorab anzusehen. Damit kann herausgefunden werden, ob alle integrierten Elemente auch tatsächlich gut aussehen.

In der Mobile SEO ist die Auswahl der richtigen Keywords unabdingbar und erfordert natürlich immer auch ein gewisses Know-How. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass Nutzer mobiler Endgeräte in vielen Fällen andere Keywords eingeben als User von Desktop-PCs. Aufgrund der technischen Besonderheiten entscheiden sich Mobile-Nutzer in den meisten Fällen für kürzere Keywords als User klassischer PCs. Aus diesem Grund ist es auch immer ratsam für die Mobile Webseite ein eigenes Keyword-Set zu erstellen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die eigene Webseite im Zuge der mobilen Suche besser gefunden wird.

Interaktionen integrieren

Zahlreiche Umfragen haben in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass Nutzer von mobilen Endgeräten erheblich an Interaktionen interessiert sind. Daher ist es auch ratsam, diesen Wunsch zu stillen. Besonders beliebt sind Interaktionen in Kombination mit sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook. Bei mobilen Webseiten empfiehlt es sich, Social Media Buttons an gut sichtbaren Stellen zu positionieren. Dadurch können Nutzer die Inhalte schließlich besonders einfach teilen. Für Webseitenbetreiber ist die Präsenz in sozialen Netzwerken auch deswegen wichtig, weil sie sich zusehends auf die Positionierung in Suchmaschinen auswirkt. Es ist sicherlich zudem lohnenswert Strategien ins Auge zu fassen, bei denen die mobilen Internetnutzer ganz gezielt über die unterhaltsamen, sowie informativen Inhalte zum Teilen der Beiträge in den Netzwerken animiert werden.

Durch die kleineren Displays landen Links bei Google, die im Rahmen von Suchanfragen gestellt werden, sehr rasch in jenen Bereichen, die sich ohne Scrollen nicht mehr erreichen lassen. Bereiche dieser Art finden bei den Nutzern meist keine Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund sollte die Mobile SEO immer darauf abzielen, soweit vorn wie nur irgendwie möglich zu landen. In vielen Fällen ist es durchaus ratsam die Mobile SEO letzten Endes durch die Schaltung von Suchmaschinenwerbung an der richtigen Stelle zu ergänzen.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Mobile SEO ist die Analyse, der eine große Aufmerksamkeit zuteilwerden muss. Dabei sollte sie sich in erster Linie auf die Analyse von wichtigen Kennzahlen beziehen. Wichtig ist dabei, dass vor allem einzelne Entwicklungen unter die Lupe genommen werden. Dazu gehören beispielsweise Zahlen wie der Besucher pro Tag, sowie die Verweildauer. Darüber hinaus sollte auch ermittelt werden, durch welche Keywords letzten Endes die meisten Besucher auf die Mobile Webseite gelenkt wurden. Anhand dieser Ergebnisse ist eine weitere Optimierung möglich.

Quelle: Internetworld