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Qualität von Social-Media-Aktivitäten nicht zwingend automatisch messbar

25
Okt

Wurde die Social Media noch vor wenigen Jahren mit einer gewissen Distanz betrachtet, ist sie mittlerweile auch in Deutschland in den Geschäftsprozessen angekommen. Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung und zugleich den Nutzen der sozialen Netzwerke. Mit dem steigenden Bewusstsein gegenüber der Social Media gewinnen auch die Investitionen der Unternehmen an Bedeutung.

Doch mit ihnen wird der Ruf nach zuverlässigen Kennzahlen und Messbarkeit immer lauter. Die Mehrzahl der Unternehmen möchte die Wirksamkeit der Aktivitäten nachgewiesen und zugleich in Form von Zahlen bewiesen haben. Doch nicht immer ist die Qualität der Social-Media-Aktivitäten automatisch messbar. Das Interesse, das dem Social-Media-Monitoring in Deutschland entgegen gebracht wird, wächst unaufhörlich. Ein Grund dafür ist der Aspekt, dass Unternehmen die sozialen Medien nicht mehr als Spielwiese ansehen, auf der sie sich mit kleinem finanziellem Aufwand präsentieren können.
Die Möglichkeiten, die für die Messbarkeit von Social-Media-Aktivitäten zur Verfügung stehen, sind begrenzt. Grundsätzlich ist jedoch die Messung der Medienresonanz möglich. Dabei wird auf die Perfomance eines Unternehmens in verschiedenen Netzwerken eingegangen. Eine weitere Kennzahl ist sicherlich die Identifikation der Zielgruppe, die für einen erfolgreichen Dialog mit potenziellen Kunden eines Unternehmens von unschätzbarer Bedeutung ist. Eine der umfangreichsten Formen ist die Umfang- und Tonalitätsanalyse. Bei dieser wird darauf eingegangen wie genau und vor allem wie viel über ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt gesprochen wird.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Messbarkeit von Social-Media-Aktivitäten ist das Wettbewerbsmonitoring. Es liefert einen Überblick über die Aktivitäten von Seiten der Mitbewerber und ist unter anderem für die Gestaltung einer individuellen Social-Media-Strategie von Bedeutung. Das Issuemonitoring ermöglicht eine frühzeitige Identifizierung von Issues. In erster Linie dient es der Verhinderung von negativen Themenkarrieren. Daneben zielt es auf die aktive Steuerung von positiven Aspekten ab.
Im Rahmen von Trendanalysen kann auf die Optimierung mehrerer Geschäftsbereiche eingegangen werden. Dadurch ergeben sich Hinweise zu eventuell vorhanden Verbesserungspotenzialen, die sich sowohl auf den Service als auch auf die Beratung und das Produktumfeld beziehen können. Für die Messbarkeit der Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens kann mittlerweile auf Tools zurückgegriffen werden, die trotz ihres jungen Alters bereits recht erfolgreich die Reichweite der Social-Media-Aktivitäten messen. So lässt sich nachvollziehen, wie viele Klicks auf einen Blog oder einen Online Shop durch Social-Media-Kanäle erfolgt sind. Mit Hilfe von Analytics ECommerce-Tracking haben Unternehmen zugleich die Möglichkeit Umsätze nachzuvollziehen.

Auch wenn bereits mehrere Möglichkeiten für die Messbarkeit der Social-Media-Aktivitäten vorhanden sind, zeichnet dieses Medium deutliche Grenzen. Grundsätzlich sollten Unternehmen bedenken, dass es in den sozialen Netzwerken nicht zwingend um die Messbarkeit von Marketing-Aktivitäten geht. Vor allem Branding-Effektive, Reputation und PR-Erfolge lassen sich in Verbindung mit der Präsenz auf Twitter, Facebook und Co nicht messen. Sie sind aber auch Erfolge oder Weiterentwicklungen, die für ein Unternehmen von unschätzbarer Bedeutung sind. Sämtliche Kennzahlen, die in Verbindung mit den Social-Media-Aktivitäten bekannt sind, sind mit Vorsicht zu genießen. So dienen Kennzahlen wie wiederkehrende Besucher, RSS-Feed-Abonnenten und Verweildauer in erster Linie als Orientierung. Sie sind jedoch nicht dazu in der Lage präzise Auskunft über den Erfolg von Social-Media-Aktivitäten zu geben.

Quelle: ibusiness