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ROPO-Metastudie: Wie beeinflusst das Internet die Kaufentscheidung?

11
Feb

Das Internet spielt bei der Suche nach neuen Dienstleistungen und Produkten zunehmend eine große Rolle für Verbraucher. Nun hat sich Google mit dem Einfluss des Internets bei Kaufentscheidungen auseinandergesetzt und die Ergebnisse in der ROPO-Metastudie zusammengefasst. Die Studie zeigt, dass mehr als 50 Prozent der deutschen Internetnutzer Produkte und Anbieterinformationen online vergleichen bevor sie sich für den Kauf entscheiden.

Hingegen kaufen nur 16 Prozent der Nutzer die Produkte direkt in Onlineshops. Auch die Offline-Käufer setzen verstärkt auf das Internet. Von ihnen nutzen durchschnittlich 40 Prozent das Internet für eine Recherche im Vorfeld. Damit fällt die Entscheidung für oder gegen den Kauf bereits im Internet.

Unabhängig davon ob der Kauf online oder offline erfolgen soll, zeigt die Studie, dass ROPO-Käufer fast genauso aktiv sind wie die Onlinekäufer. Dabei nutzen sie das Internet vordergründig zur Informationsbeschaffung. Im Durschnitt nimmt dieser Rechercheprozess ein Zeitfenster zwischen 35 und 37 Tagen in Anspruch. Durchschnittlich besuchen die Kunden zwischen drei und vier Websites. Zudem führen sie sieben bis neun Suchanfragen aus. Insgesamt 40 Prozent der ROPO-Käufer nutzen nach den Ergebnissen der Studie Google als Suchmaschine.

Bei den Ergebnissen handelt es sich lediglich um Durchschnittszahlen. Demnach kommt es zwischen den Branchen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die meisten Nutzer recherchieren im Internet, wenn sie auf der Suche nach Finanzprodukten sind. Bei ihnen beträgt der Anteil 65 Prozent. An zweiter Stelle folgen Kunden aus den Bereichen Mobilfunk mit 61 Prozent und die DSL-Branche mit 60 Prozent. Zu Mode informiert sich mit 53 Prozent mehr als die Hälfte der Nutzer. 43 Prozent suchen im Web nach Versicherungen.

Der ROPO-Effekt ist den Studienergebnissen zufolge im Mode- und Finanzbereich besonders groß. Obwohl sich 63 Prozent der Nutzer online über Mode informieren, kaufen nur 15 Prozent der User entsprechende Produkte im Web. Im Finanzbereich ist dieses Verhältnis mit 11 und 60 Prozent noch ausgeprägter.

Durch die Ergebnisse der Studie wird deutlich, dass bei der Planung von Marketingaktivitäten das Internet entsprechend bewertet werden muss. Nur so kann es seiner Rolle als direkter Vertriebskanal und wichtige Informationsquelle gerecht werden.

Quelle: ibusiness