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Sechs entscheidende Trends für das E-Mail-Marketing 2012

30
Jan

Im Marketing erfreut sich die E-Mail auch weiterhin einer ungebrochen großen Beliebtheit. Doch durch die Weiterentwicklungen des Newsletters und die mobilen Nutzungsformen steht das Marketing 2012 vor mehreren neuen strategischen Aufgaben. Marketingentscheider werden auch 2012 im Online Dialogmarketing per E-Mail auf eine Vielzahl von Trends eingehen müssen. Entscheidend werden alles in allem sechs Trends sein.

In der Marketing-Kommunikation werden vor allem Authentizität und persönliche Dialoge an Bedeutung gewinnen können. Bereits seit langem handelt es sich bei der Personalisierung und der Individualisierung um wichtige Erfolgsfaktoren im E-Mail-Marketing. Künftig wird das E-Mail-Marketing stärker die Beziehung betonen können, die zwischen Empfänger und Absender besteht. So ist es wichtig, dass die Empfänger von den Absendern persönlich angesprochen werden und dass es zur Aktivierung eines interaktiven Dialogs kommt. Spätestens durch die Social Media wurde die Authentizität zu einer wichtigen Anforderung an die Marketing-Kommunikation. Von den Marketingentscheidern wird Kreativität und Mut gefordert, denn nur so ist der Schritt zu mehr Persönlichkeit möglich. Es reicht nicht mehr aus, dass Dialoge mit geschliffenen Werbetexten bestritten werden.

Die Entwicklungen im E-Mail-Marketing gehen ganz klar hin zu einer aktivierenden Kommunikation, die wiederum mit authentischem Charme und individueller Ansprache aufwarten kann. Dabei geht die Reaktion grundsätzlich vor das Branding. Es ist wichtig, dass für 2012 neue Kommunikations-Konzepte entwickelt werden. Auf diesem Weg ist es möglich, dass die persönliche Kommunikation effizient, aber in keinem Fall durchschaubar automatisiert gestaltet wird.

Integration in gemeinsamer Dialogstrategie

Das E-Mail-Marketing und die Social Media werden 2012 in einer gemeinsamen Dialogstrategie integriert werden. Dabei wird es sich bei der Social Media auch weiterhin um eines der Top-Themen im Online Marketing handeln. In vielen Fällen wird in den sozialen Netzwerken jedoch eine Dialogstrategie verfolgt, die sich vom Rest des Marketings abhebt. In den kommenden Monaten wird sich dieses Bild ändern. Letztlich werden durch die Social Media und das E-Mail-Marketing eine Vielzahl von sehr effektiven Anknüpfungspunkten geboten. Damit ein Dialog in soziale Netze überführt werden kann, liefern die E-Mails doch recht wichtige Anstöße. Von Seiten der sozialen Netze kommen umgekehrt wichtige Kontaktpunkte. Gleichzeitig liefern sie einen authentischen, persönlichen Kontext.

2012 wird der Trend zu einer kanalübergreifen Integration gehen. Der Einsatz von SYWN-Funktionen muss auch weiterhin als einfaches Mittel angesehen werden, um die Dialoge anregen zu können. Durch SWYN-Funktionen können Inhalte aus dem Newsletter in sozialen Netzwerken geteilt werden. Social Networks liefern aber auch wichtigen Content. An dieser Stelle müssen vor allem Bewertungen, Aktualität, Meinungen und Persönlichkeit genannt werden. Dieser Content kann in den E-Mail-Dialog eingebunden werden. Für Marketer wird es zu einer wichtigen Herausforderung werden, die Kontakte aus Social Networks in einen persönlichen E-Mail-Dialog zu überführen. Die Abhängigkeit von den Social Network Betreibern kann grundsätzlich nur im direkten Dialog mit bekannten Kontakten, sowie selbst generierten Marketing Opt-Ins verringert werden. Dadurch können sich die Absender zum einen eine größere Kontrolle über die Kommunikation und zum anderen mehr Sicherheit mit Blick auf den Wert der Nutzerdaten sichern.

In diesem Jahr wird sich das E-Mail-Marketing als Treiber für die Automatisierung des Marketings etablieren können. Bei dieser handelt es sich um einen der wichtigsten Trends im Marketing. Durch den Einsatz von entsprechender Technologie, mit der Prozesse automatisch durchgeführt werden können, können Kosten gesenkt werden. Darüber hinaus lässt sich das Marketing individueller und optimiert steuern. Marketing Automatisierung trägt im Dialogmarketing dazu bei, einen individuellen Dialog mit dem Kunden einzugehen und diesen sukzessive aufzubauen. Dabei wird der Trend grundsätzlich durch eine zunehmende Selbstbestimmung der Kunden bestärkt. Kunden bestimmen mittlerweile selbst, wann und auch über welche Kanäle sie Informationen erhalten möchten. Gleichzeitig sinkt auf Seiten der Kunden die Bereitschaft lange Reaktionszeiten, sowie unpassende Kommunikation in Kauf zu nehmen.

Die Verzahnung von Kundenservice und Marketing ist ein weiterer wichtiger Treiber. Grundlegend wird die Bedeutung der Integration von Prozessen in die Marketingkommunikation eines Unternehmens steigen. In der Praxis scheitert die individualisierte Ansprache in Echtzeitig häufig an statischen CRM-Konzepten. Auch technisch kann der klassische Kampagnengedanke nicht ohne weiteres in ein echtzeitfähiges, dynamisches Marketing überführt werden. An dieser Stelle entwickelt sich das Marketing zum Motor für die Modernisierung. Im Unternehmenseinsatz bildet das E-Mail-Marketing schon jetzt die Fähigkeiten zur dynamischen Kommunikation ab. Dabei muss die Wandlung der CRM- und ERP-Infrastruktur nicht mehr abgewartet werden.

Content Processing entwickelt sich zum wichtigen Wettbewerbsvorteil

Damit eine individuelle Kommunikation und erfolgreiche Marketing Automatisierung möglich sind, muss eine Vielfalt von passenden und granularen Informationen gegeben sein. Der Aufwand für die Erarbeitung und die Verarbeitung von Content wird dabei grundsätzlich mit dem Grad der Individualisierung steigen. Stehen beispielsweise eine feine Personalisierung und Individualisierung im Fokus, wird eine Vielzahl an kleinsten Fragmenten spezifischer Inhalte benötigt. Nicht selten sind diese Fragmente nicht passend vorhanden oder können aufgrund fehlender Kapazitäten nicht eigenständig verarbeitet werden. Sowohl die effiziente Erzeugung als auch die Verarbeitung von granularem Content werden sich 2012 zum Kosten- und Wettbewerbsfaktor mit Blick auf die digitale Relevanz entwickeln können. Damit wird das automatisierte Marketing Content Processing zum Trend.

Als Bestandteil dessen muss auch die automatisierte Integration von bestehenden Datenquellen angesehen werden. Dazu gehören beispielsweise die Warenwirtschaft, der Shop oder auch die PIM. Der manuelle Aufwand im Marketing muss minimiert werden. Gleichzeitig müssen Unternehmen aber auch darum bemüht sein, dass sie den Content an jenen Stellen abgreifen, an denen er entsteht. Das Thema Marketing Content Processing wird durch den Bedarf an stärkerer Individualisierung in den zentralen Fokus wandern.

Größere kreative Freiräume werden in erster Linie durch Rich Media E-Mails ermöglicht. Seit jeher wirken die eingeschränkten Darstellungsfähigkeiten von E-Mail Clients als kreative Bremse für die E-Mail-Marketer. In Zukunft könnte sich dieses Bild wandeln. In dem Fähigkeitenspektrum von E-Mails können sich zunehmend Rich-Media Inhalte positionieren. Bei dem Video wird es sich dabei wahrscheinlich nur um den ersten Schritt handeln. Diesem werden sich interaktive Elemente und HTML 5 anschließen. Auch zusätzliche Response-Elemente werden Fuß fassen können. Marketer dürfen dadurch auf ein Mehr an kreativer Freiheit bei ihrer Arbeit hoffen. Die neuen Elemente gehen mit erheblichen Chancen einher, die es 2012 zu nutzen gilt. Gleichzeitig müssen Marketer darum bemüht sein, dass sie sich neuen Möglichkeiten konzeptionell nähern.
Des Weiteren werden sich 2012 rechtssichere, umfassende Opt-Ins zu einem elementaren Wert im Marketing entwickeln. Als Basis für eine relevante und ebenso individuelle E-Mail-Kommunikation werden detaillierte, präzise und ebenso aktuelle Daten angesehen. Im E-Mail Marketing hilft ohne Zweifel die Möglichkeit der personengenauen Messbarkeit sämtlicher Aktionen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Klicks, Öffnungen und Conversions. Kontinuierlich kann so ein umfassendes Kundenwissen über Interessen und Aktivität aufgebaut werden. Durch steigendliche rechtliche Anforderungen, sowie eine wachsende Sensibilisierung der Öffentlichkeit in Bezug auf den Datenschutz wird die Bedeutung von Zustimmungen, die sich auf die Nutzung von Daten beziehen, im Marketing verstärkt. Demnach werden sowohl die konsequente Erhebung als auch der gezielte Ausbau von Datennutzungszustimmungen zu strategischen Aufgaben des Marketings. Nur gemeinsam mit diesen können sich Unternehmen einen erheblichen Wettbewerbsvorteil sichern. Gleichzeitig festigen sie so den zentralen Unternehmenswert der Nutzbarkeit von unterschiedlichen Daten.

Quelle: ibusiness