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Semantische Suche wird 2020 Alltag im Web sein

3
Apr

Die semantische Suche ist in aller Munde und gehört heute sicherlich zu den Trendthemen der Online Marketing Branche. Nach Experteneinschätzung wird sie sich in den kommenden Jahren durchsetzen und soll bereits 2020 zum Alltag im Internet gehören. Bis dahin gilt es jedoch bestehende Hürden zu nehmen. Zusehends wird die klassische Stichwortsuche in den nächsten Jahren dem intuitiven Suchverhalten weichen.


In ihrer Funktionsweise unterscheidet sich die semantische Suche deutlich von der klassischen Stichwortsuche, wie sie derzeit bei Google, Bing und Co möglich ist. Bei der semantischen Suche geht es vor allem um die intelligente, zugleich aber auch automatische Datenverknüpfung.

Die Bedeutung, die die semantische Suche vor allem in den kommenden Jahren genießen wird, wird durch die Ergebnisse des Trendreports 2020 deutlich. Demnach wird die neue Form der Websuche bereits 2020 alltäglicher Bestandteil des Internets sein.
Aus dem Report geht hervor, dass schon jetzt 83 Prozent der befragten Experten davon überzeugt sind, dass es in sechs Jahren möglich sein wird, in normaler Umgangssprache einer Suchmaschine eine entsprechende Frage zu stellen. Die restlichen 17 Prozent erklärten, dass sie überzeugt davon sind, dass es bis 2020 zumindest erste semantische Anzeichen geben wird. Gehen bei dem Zeitfenster die Gemüter noch auseinander, sind sich bei der Frage, ob sich die semantische Suche nach sich durchsetzen wird, alle einig.

Sicherlich ist der Weg bis zur kompletten Einführung der semantischen Suche noch steinig. Ziel ist es aber gemeinsam mit dieser intuitive Eingaben und Suchanfragen bei Google und Co ermöglichen zu können. Dabei scheint sicher zu sein, dass die semantische Suche dazu in der Lage sein wird, die Websuche von Grund auf zu revolutionieren. Ohne Zweifel könnten Interfaces wie Siri an dieser Stelle eine Orientierung sein. Die semantische Suche wird aber nicht nur bei den Suchanfragen an sich Änderungen nach sich ziehen. Auch die Antworten selbst werden dadurch einer Weiterentwicklung unterzogen. Immerhin 50 Prozent der Befragten erklärten im aktuellen Report, dass Suchmaschinen 2020 die Fähigkeit besitzen werden, keine herkömmlichen Trefferlisten, sondern komplette Antworten zu liefern. Die restlichen 50 Prozent erklärten, dass sie davon ausgehen, dass es 2020 sowohl die semantische Suche als auch die herkömmlichen Trefferlisten geben wird. Insgesamt 100 Experten aus der IT-Branche standen für den Trendreport 2020 Rede und Antwort.

Schon heute gilt das Semantic Web als Web 3.0. Es wird dazu in der Lage sein, dass Maschinen Informationen zunächst automatisch verarbeiten und anschließend diese intelligent verknüpfen können. Eine der größten Herausforderungen, die dabei vorhanden ist, ist die Gestaltung der richtigen Metatexte. In ihnen müssen für die semantische Suche alle wichtigen Angaben vorhanden sein, sodass die Suchmaschinen dazu in der Lage sind, diese zu verknüpfen.

Der aktuelle Trendreport wurde von der eco im Vorfeld der SMX vorgestellt. Semantische Formate an sich sind nicht vollkommen neu. Sie stehen bei Diensten wie DBpedia und Friend of a Friend seit einiger Zeit zur Verfügung. Intensiv widmet sich auch der Branchenprimus Google dieser Funktion. Ziel von Google ist es dabei in erster Linie die Nutzer besser zu verstehen und ihnen so konkrete Antworten liefern zu können.

Quelle: Internetworld