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SEO-Fehler bei Videos: So können sie vermieden werden

11
Jul

Durch Produktvideos können zwar die Konversionen erhöht werden, doch die anvisierte Zielgruppe kann nicht immer erfolgreich den Weg zu dem jeweiligen Video finden. Viele Fehler, die bei der SEO für Videos gemacht werden, lassen sich jedoch von Anfang an vermeiden.

Einer der häufigsten Fehler sind falsche Titel, Beschreibungen oder Schlagworte. Damit Videos im Web gefunden werden, ist es wichtig, dass sie mit den richtigen Keywords verknüpft werden. Die richtige Zuordnung wird sowohl durch falsche Benennungen als auch durch Rechtschreibfehler verhindert. Im Zuge der Suchmaschinenoptimierung ist es selbstredend sinnvoll, jene Suchbegriffe und Kombinationen zu verwenden, die häufig von Usern genutzt werden. Begriffe dieser Art lassen sich beispielsweise über das Keyword-Tool von Google ermitteln. Grundsätzlich sollte man darum bemüht sein, bei der Eingabe der Textinformation auch die maximal mögliche Textlänge auszuschöpfen. Darüber hinaus sollte auf jeden Fall der Begriff Video verwendet werden.

Für das Video-Streaming sollte auf YouTube zurückgegriffen werden. Allerdings ist es wichtig, dass berücksichtigt wird, dass eigene Videos, die auf YouTube hochgeladen und schließlich auf der eigenen Seite integriert werden, lediglich Klicks generieren, die für YouTube mit einem Mehrwert einhergehen. Dagegen geht die Webpräsenz weiter leer aus. Durch den YouTube-Player wird der Video-Traffic darüber hinaus von der eigenen Internetseite distanziert. Damit sinken sowohl die Page Views als auch die Verweildauer. Aus diesem Grund muss es immer als sinnvoll angesehen werden, eine eigene Video-Streaming-Lösung zu implementieren. Mit dieser sollten sich alle möglichen Formate abspielen lassen. Dies sollte auch in Verbindung mit mobilen Endgeräten der Fall sein, die ohne Flash arbeiten.

Die Erstveröffentlichung sollte grundsätzlich nie auf externen Portalen, sondern immer auf der eigenen Seite erfolgen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Video von Seiten der Suchmaschinen als doppelter Content gesehen wird. Damit ist natürlich auch dessen Wertigkeit deutlich geringer. Videos sollten immer zuerst auf der eigenen Seite veröffentlicht werden. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit, die Verlinkungen auf verschiedene Social-Media-Kanäle vorzunehmen. Wurde es schließlich auf der eigenen Webpräsenz von Google indiziert, gilt das Video für die Suchmaschine als originärer Content und kann schließlich sowohl auf YouTube als auch auf weiteren Videoportalen verbreitet werden.

Ein häufiger Fehler sind unterschiedliche Tags. Sie tauchen vor allem dann auf, wenn ein Video mit Blick auf die eigene Website mehrfach eingesetzt werden soll. Die Suchmaschinen erkennen jede weitere Einbindung des Videos als doppelten Content. Dies wirkt sich jedoch negativ auf das Ranking aus. Vermeiden lässt sich dies, in dem jedes Video mit einer eigenen URL ausgestattet wird. Dabei sollte eine URL gewählt werden, die den Inhalt beschreibt. Sie sollte entweder über alle relevanten Keywords oder den Videotitel verfügen. Darüber hinaus sollte das Canonical-Tag verwendet werden, wenn es sich nicht vermeiden lässt, ein Video mit verschiedenen URLs einzubinden. Es weist darauf hin, dass es sich hierbei um doppelten Content handelt und verhindert gleichzeitig die Indizierung.

Ein weiterer Fehler ist der Verzicht auf ein Video-Sitemap. Hierbei handelt es sich um ein Inhaltsverzeichnis. Es ist meist im XML-Format gehalten und ist für die Video-SEO sehr wichtig. Anwender können durch die Sitemap Google Informationen über Videoinhalte an der eigenen Webseite bereitstellen. So können sie beispielsweise erklären, unter welcher URL genau die Videos zu finden sind. An dieser Stelle kann mit Titeln, Beschreibungen und Keywords gearbeitet werden. Auch die Einbindung von Screenshots ist möglich. Die Video-Sitemap kann auch automatisch erzeugt werden. Dies ist durch den Einsatz von Video-Management-Systemen möglich.

Quelle: Internetworld