E-MAIL: INFO@SEOSMART.COM TELEFON: +49 030 2092 40 42

SEO-Trends: So finden Nutzer künftig Marken im Web

24
Mrz

In diesem Jahr kämpfen Suchmaschinenoptimierer zunehmend mit den Launen von Googles Algorithmus. Doch das Geschäft mit der SEO befindet sich in einem Wandel. Bereits in absehbarer Zeit wird sowohl das Suchen als auch das Finden im Internet ganz neuen Gesichtspunkten gehorchen. Doch wie könnte sich die SEO 2016 gestalten? Schon heute steht fest, dass SEOs in den kommenden Jahren zunehmend strategisch denken müssen, denn nur so können sie vermeiden, dass sie aus dem Blickfeld der User verschwinden.

Im Fokus bildet die Suchmaschinenoptimierung immer die Kommunikation über die Sichtbarkeit. Aus diesem Grund konzentriert sich das Tagesgeschäft der SEOs im Wesentlichen darauf all das zu unternehmen, was das Ranking in den Suchergebnissen deutlich verbessert. Doch mit dem nächsten Google-Algorithmus-Update stößt das strategische Denken in der SEO an seine Grenzen. So sollte nie vergessen werden, dass Google die Aktion und SEO lediglich die Reaktion ist. Langfristig werden die bekannten SEO Maßnahmen nicht mehr ausreichend sein, um den Kampf mit dem Branchenprimus zu kaprizieren.

Eines scheint dabei sicher zu sein – die SEO wird sich im Laufe der nächsten Jahre in Richtung der PR verschieben. Vor allem durch den unaufhaltsamen Aufstieg der sozialen Netzwerke werden in diesen Tagen mehr und mehr die Spielregeln geändert. So erfolgen Kommunikation und Sichtbarkeit nicht mehr nur über die Top-Plätze in den Suchmaschinen. Laut aktuellen Studien beziehen rund 52 Prozent der Facebook-Nutzer ihre täglichen Informationen über das soziale Netzwerk. Damit informieren sich Nutzer zunehmend ohne vorher nach den Nachrichten zu suchen. Damit wird es zur Pflicht, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein, wenn man für die Zielgruppe sichtbar sein will.

Allerdings wird künftig nicht nur die Social Media erheblichen Einfluss auf die SEO haben. Es ist damit zu rechnen, dass Sichtbarkeit künftig nicht mehr über Linkbuilding und Onpage-Optimierung justiert wird. Die jüngsten Google-Updates zeigen, dass sich die Gewichtung zugunsten von Content verschiebt. Dabei wird an dieser Stelle nicht nur hochwertiger Text eine wichtige Rolle spielen. Auch Multimedia, originäre Inhalte und Testimonials gehören zum Content. Eines ist sicher, der Kanal, der den Nutzer künftig erreichen wird, wird enger. Das intelligente Filtern anhand Nutzerverhalten und die verschiedenen Blockade-Instrumente in den Suchmaschinen sorgen dafür, dass immer mehr Teile des Webs aus den SERPs verbannt werden. Mit den sozialen Netzwerken stehen zugleich Walled Gardens zur Verfügung. In diese werden sich die Nutzer zunehmend zurückziehen. In diesen kann jedoch nur bruchstückhaft oder auch gar nicht über Google gesucht werden.

Zugleich ist in den sozialen Netzwerken eine Empfehlung eine weitaus härtere Währung als das Keyword. Es ist zudem damit zu rechnen, dass die sozialen Netzwerke Suchmaschinen an den Start bringen werden. Durch sie kann der Inhalt eines Netzwerkes gescannt werden, ohne dass dabei die beliebte Geborgenheit des Walled Gardens in Mitleidenschaft gezogen wird. Für das Empfehlungsmarketing werden des Weiteren einfach konfigurierbare Suchroutinen entstehen. Es ist wahrscheinlich, dass die Suchmaschinenoptimierung zunehmend durch die Social Media Optimierung ersetzt wird. Damit ist es auch verständlich, dass es von Bedeutung ist, dass wichtige Suchbegriffe in News-Feeds auftauchen.

Sicher ist, dass Inhalte eine entscheidende Position einnehmen werden. Allerdings gilt es auch als entscheidend, dass den Meinungsführern im Internet die Wichtigkeit der Inhalte deutlich gemacht wird. In der SEO wird das klassische Portfolio von PR-Agenturen immer wichtiger. Dabei kommt es nicht nur auf den Aufbau von Inhalten an, sondern auch auf die Pflege von Kundenbeziehungen. Um diese Entwicklung zu bestreiten, muss die SEO zunehmend als ganzheitliche und ebenso interdisziplinäre Aufgabe verstanden werden. In den kommenden Jahren wird die Content-Generierung die Technik-Optimierung schlagen. Schon heute werden einzigartige Inhalte von den Google Updates belohnt. Im Kurs werden vor allem Instrumente steigen, durch die sich Marketing und Content verquicken lassen. Dadurch werden Branded Entertainment und virale Werbung deutlich an Bedeutung gewinnen. Die Inhouse-Generierung von Botschaften wird sich bis 2016 zur Pflichtveranstaltung entwickeln.

In Zukunft werden technische Parameter nicht mehr in erster Linie über Sichtbarkeit entscheiden. Dadurch werden Klickraten, Backlinks und Keyword-Mapping an Bedeutung verlieren. Anhand der Relevanz einer Botschaft wird darüber entschieden, ob der Weg in den Walled Garden geschafft wird. Dabei ist es entscheidend, dass Botschaften als Empfehlung abgesetzt werden. Im Zuge dieser Entwicklung wird sich die Kommunikation aus der SEO in die PR verlagern. Ins Relevanz-Set des Nutzers wird es ausschließlich relevanter Content schaffen. Künftig wird sich das Gewicht im Marketing Dreieck in Richtung SMM-SEM entwickeln. Hingegen wird die SEO an Bedeutung verlieren.

Es wird in der Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger werden, strategische Entscheidung zu treffen. So wird es nicht mehr ausreichend sein, dass SEOs lediglich bis zur nächsten Algorithmus Änderung denken. Unerlässlich ist damit eine Verbreiterung der Kompetenzen. Black-Hat-Maßnahmen werden gleichzeitig endgültig aus dem Denken verschwinden. Zukünftig muss das strategische Denken der SEO aber auch überprüfbar sein. Langfristig erfolgt das über Image, Kundenbindung und Umsatz. In den kommenden Jahren wird des Weiteren ein globaler Trend zur selektiven und gefilterten Wahrnehmung entstehen. Zudem wird es nötig sein, dass man sich in eigentlich gegnerische Kanäle einklinkt. Durch diese Entwicklung wird die PR in Zukunft nicht nur kleinteiliger, sondern auch konfrontativer. Die damit verbundenen Nischen sind jedoch wichtig, um die Meinungsführer zu erreichen.

Des Weiteren wird es immer deutlicher zur Hierarchisierung von Nutzern kommen. Für ein Unternehmen sind Nutzer unterschiedlich viel Wert. Damit wird sich die Web-Gemeinde in die Follower und die potenten Influencer aufteilen. Im Zuge dessen wird sich das Internet zunehmend zur parlamentarischen Demokratie entwickeln. Die Suche nach dreidimensionalen Metriken wird auch in den kommenden Jahren weitergehen. In den nächsten Jahren werden multimediale Inhalte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mehrere Studien haben bereits belegen können, dass Nutzer den Konsum von Bewegtbildern immer mehr zu schätzen wissen. Durch die Suchmaschinenmechanismen wird der Text als Bezugspunkt künftig weiter entwertet.

Black-Hat-Strategien, die technisch getrieben sind, werden jedoch auch in den kommenden Jahren überleben können. Jedoch ist damit zu rechnen, dass sich das operative Feld auf neue Technikebenen verlagert. Die Anstrengungen auf diesen Spamming-Sektor werden demnach weiter wachsen.

Quelle: ibusiness