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SMO – Wer sich auf Social Media Seiten von seiner menschlichen Seite zeigt, hat schon gewonnen!

19
Nov

Social Media bezeichnet alle Internet Seiten, Dienste und Portale, auf denen es den Usern erlaubt wird, sich zu unterhalten und sich auszutauschen. Social Media Optimization – kurz SMO genannt – bedeutet also, ein Unternehmen für die Kommunikation und den Austausch mit der Außenwelt fit zu machen. SMO steht in enger Verbindung mit SEO (der Suchmaschinenoptimierung), da sich beide perfekt ergänzen.

Zur Social Media Optimization gehören zwei zentrale Bereiche:

–          die Aufarbeitung und Verbreitung von Inhalten

–          die technische Optimierung einer Seite, damit sie leicht in Social Media Dienste eingespielt werden kann

 

Einer der größten Vorteile bei der Nutzung von SMO ist, dass virale Effekte entstehen. Werden die richtigen Inhalte in Social Media Dienste eingepflegt, verbreiten sie sich fast von selbst durch:

–          den Austausch der User,

–          Bookmarks und Weiterempfehlungen

–          und Kommentare.

 

Diese Effekte können dann für die Bekanntheit, den Ruf, das Image und die Sichtbarkeit eines Unternehmens genützt werden. Nachdem hier allerdings nicht für Suchmaschinen optimiert wird, sondern für reale Menschen, sind findige Ideen und viel Erfahrung von Nöten.

 

 

Was Social Media Optimization leisten kann

 

Hier müssen SEO und SMO klar voneinander getrennt werden. Die Suchmaschinenoptimierung zielt darauf ab die Web Präsenz in den Suchergebnissen optimal zu listen. SMO hingegen zielt auf die Kommunikation ab. Gespräche und Diskussionen sollen angeregt werden, wobei ein direkter Draht zum User bzw. dem Kunden im Mittelpunkt steht. Die Kontakte, die daraus entstehen, müssen in weiterer Folge dann auch gepflegt werden. Des Weiteren sollte man bedenken, dass SMO ohne SEO nicht funktionieren wird. SEO ohne SMO allerdings schon, was SMO aus diesem Blickwinkel zu einem Teil der Suchmaschinenoptimierung macht.

 

Es ist aus diesem Grund sinnvoll, wenn man beide Online Marketing Instrumente gleichzeitig einsetzt und diese aufeinander abstimmt, um die besten Synergieeffekte zu erhalten. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Verwendung derselben Suchbegriffe. Dadurch schaukeln sich die Anstrengungen von SEO und SMO gegenseitig hoch, was zu mehr Traffic und einer höheren Conversion Rate führen wird.

 

Mittlerweile gibt es auch ziemlich gute Tools, die den SMO Erfolg messbar machen. Mit Social Media Monitoring ist es möglich, viele wichtige Kennzahlen zu erhalten und die positiven und negativen Effekte zu dokumentieren.

 

Doch was sind die Ziele, die bei einer SMO Kampagne verfolgt werden? Wie bereits erwähnt geht es um die Steigerung der Bekanntheit, die Verbesserung des Rufs und des Images sowie um eine Steigerung der Sichtbarkeit. Es handelt sich somit um immaterielle Ziele, die nicht direkt in Geld bzw. Verkäufen gemessen werden können.

 

Vereinfacht ausgedrückt kann man SMO also mit einem erfolgreichen Linkbaiting oder einer viralen Marketing Kampagne vergleichen. Interessante, einzigartige, qualitativ hochwertige oder witzige Inhalte werden produziert und ins Web 2.0 „transportiert“. Entsprechen die Inhalte den Usern, geht der Rest dann von alleine. Die Inhalte werden weiterempfohlen und verlinkt, was schlussendlich der Suchmaschinenoptimierung zugute kommt.

 

 

Die Vorteile der Social Media Optimization

 

1. Ein direkter Draht zum Kunden

Anders als bei der Suchmaschinenoptimierung kann über SMO eine direkte Verbindung zum Zielpublikum hergestellt werden. Durch den direkten Draht und die Rückmeldungen, die das Unternehmen erhält, kann es auf Wünsche und Bedürfnisse der Kunden besser eingehen und seine Marktposition stärken.

 

2. Virale Effekte

Die richtigen Inhalte verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Daraus entstehen die oben genannten positiven Nebeneffekte (Steigerung der Bekanntheit, der Sichtbarkeit und Verbesserung des Rufs, sowie des Images was zu mehr Traffic und höheren Verkaufszahlen führt).

 

3. SMO wirkt in Bereichen, die mit SEO nicht erreicht werden können

Viele Inhalte der sozialen Netzwerke sind für Suchmaschinen unsichtbar. Die meisten Inhalte können nur von Freunden bzw. Mitgliedern einer Gruppe betrachtet werden. Innerhalb dieser Micro Communities entstehen so häufig Trends und Hypes, die den Suchmaschinen verborgen bleiben. Über SMO ist man auch dort präsent, wo SEO nicht hingelangt.

 

4. Die Aktivitäten im Social Web beobachten mit Social Media Monitoring

Mit Hilfe von Tools kann man die Entwicklungen – mittlerweile auch schon mobil – im Auge behalten. So ist man immer darüber im Bilde, in welche Richtung sich der digitale Ruf entwickelt und welche Inhalte gut ankommen und welche nicht. Das ist dann wiederum die Grundlage für die künftigen Anstrengungen.

 

 

Wann sollte man mit Social Media Optimization beginnen?

 

Wer zuerst kommt, malt zuerst. Social Media Marketing ist nicht wirklich neu, denn die Möglichkeit dort Werbung zu betreiben gibt es schon seit geraumer Zeit. Neu ist allerdings die rege Beteiligung der Internet User an Social Media Diensten. Aus diesem Grund sollte man möglichst bald in dieses Segment einsteigen, da die Mitbewerberdichte noch nicht so groß ist wie in anderen Bereichen des Online Marketings.

 

Abgesehen davon ist es für ein Unternehmen immer von Vorteil, einen direkten Kontakt zur Zielgruppe zu haben. Häufig wird nämlich viel Geld für Meinungs- und Marktforschungen ausgegeben, um in Erfahrung zu bringen, was Kunden vom neuesten Produkt, oder der neuesten Werbung halten. Mit einer gezielten SMO Kampagne kann man auf derartige Studien verzichten, da sich die betreffenden Kunden von alleine melden werden. So erhält man wichtige Informationen auf deren Grundlage sich ein Unternehmen sukzessiv verbessern kann. Auf diese Möglichkeit sollte nicht verzichtet werden!

 

 

Ein paar Tipps für den Einstieg in Social Media Optimization

 

Um im Web 2.0 erfolgreich zu sein, muss umgedacht werden – man hat es nämlich mit einem kritischen Publikum zu tun, welches nach ganz eigenen Regeln tickt. So ist es beispielsweise wichtig, dass Konsumenten direkt und nicht als undefinierte Masse angesprochen werden. Das setzt voraus, dass sich ein Unternehmen selbst von seiner menschlichen Seite zeigt und nicht als irgendein abstrakter und unnahbarer Superkonzern. Die User müssen als gleichwertige Partner angesehen und dementsprechend behandelt werden. Das bedeutet, dass User ernst genommen und respektiert werden müssen. Von Unternehmen erfordert dies häufig die Fähigkeit Kritik akzeptieren und sinnvoll verwerten zu können – was für viele neu sein dürfte.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Aufmerksamkeit. Bei Social Media Optimization geht es auch darum, die Entwicklungen im Auge zu behalten. Social Media Monitoring ist hier das Stichwort. Nur so kann gegebenenfalls korrigierend eingegriffen werden, da man sonst Gefahr läuft, dass die Anstrengungen in die falsche Richtung laufen.

 

Ehrlichkeit ist ebenfalls sehr wichtig. Leere Versprechungen, die nicht eingehalten werden, verankern sich nicht nur im Datenarchiv Internet, sondern auch in den Köpfen der User.

 

Einzigartig sein. Nachdem bei Social Media Optimization in erster Linie mit der Verbreitung von Inhalten gearbeitet wird, müssen diese von hoher Qualität sein und sich von der breiten Masse abheben. Witziges, einzigartiges und noch nie dagewesenes sind in diesem Zusammenhang erfolgversprechende Mittel. Schlechte Inhalte können sich hingegen kontraproduktiv verhalten.

 

 

Social Media Strategien

 

Der erste Schritt, der im Zuge einer Social Media Optimization gemacht werden sollte, ist die Ermittlung der Zielgruppe. Nur wenn man weiß, wen man überhaupt ansprechen möchte, kann man richtige, auf das Zielpublikum abgestimmte Inhalte generieren und diese dann dort unterbringen, wo die Zielgruppe auch verkehrt. Sofern sich eine freie branchenbezogene Nische finden lässt, sollte diese genutzt werden.

 

Als nächstes sollte sich das Unternehmen darüber Gedanken machen, wie es auftreten möchte, bzw. durch welche Mitarbeiter es im Internet vertreten werden will. Im Anschluss daran sollte ein Profil angelegt werden, welches ähnlich dem Leitbild, einen kurzen Einblick in das Unternehmen gibt und über die Zeit hin eine stabile Basis bildet.

 

Der wichtigste Tipp jedoch ist, immer natürlich und ehrlich als Mensch aufzutreten.

 

 

Quelle: unternehmer.de