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So holen Online Shops das Optimum aus dem Facebook Like-Button heraus

16
Mai

Viele Website- und Online-Shop-Betreiber setzen Facebook mittlerweile ein, um Kunden und Besucher erfolgreich zu Fans zu machen. Durch die Arbeit mit dem größten sozialen Netzwerk der Welt sollen sie langfristig zu Stammkunden des Unternehmens gemacht werden. Ziel der Betreiber ist es, dass sich die Fans nicht nur regelmäßig informieren lassen, sondern auch ihren Freunden davon berichten.

Um dies zu erreichen, setzen viele Online Shops die „I Like“- Buttons von Facebook ein. Über die Social-Plugins können entweder der komplette Store oder auch einzelne Seiten als empfehlenswert gekennzeichnet werden.

Bei vielen Unternehmen gerät jedoch in Vergessenheit, dass das reine Einbinden des Buttons nicht mehr als die halbe Miete ist. Jedes Unternehmen hat die Möglichkeit aktiv Einfluss darauf zu nehmen, wie die eigene Webseite bei Facebook nach dem Klick auf dem Button dargestellt wird.

Sobald ein User den Like-Button nutzt, sehen das auch seine Freunde auf Facebook. Demnach ist es für Unternehmen durchaus möglich, in Kombination mit diesem Button neue Kunden zu gewinnen. Grundsätzlich muss jedoch bedacht werden, dass ein solcher Button auch eine länger dauernde Beziehung hat. Empfehlungen dieser Art verbleiben langfristig in den Vorlieben des Users. Viele Shop-Betreiber wissen auch weiterhin nicht, dass sie eine große Einflussmöglichkeit darauf haben, wie ihre Internetseite nach dem Einbinden des Like-Buttons bei Facebook erscheint. An dieser Stelle kann auf das Protokoll Open Graph zurückgegriffen werden. Über dieses lassen sich zahlreiche Parameter aktiv beeinflussen. Damit diese Parameter gesetzt werden können, ist es nötig, dass mehrere unterschiedliche Meta-Tags in den Head-Bereich einer HTML-Seite integriert werden.

Zudem gibt es eine Liste, die über viele Querverweise in diesem Bereich verfügt. Shop-Betreiber können sich die benötigten Tags, sowie den Code für den Like-Button aber auch ohne Kenntnis dieser Tags bei dem sozialen Netzwerk generieren lassen. Möchten Shop-Betreiber, dass eine Internetseite durch den Klick mit einer Fanpage verbunden wird, die bereits besteht, muss ebenso die eigene Fanpage-ID in den Head-Bereich integriert werden. Um zu überprüfen, ob Facebook die Daten, die eingebunden wurden, auch korrekt lesen kann, kann auf ein Tool zurückgegriffen werden. Dieses Tool übernimmt in weiten Teilen die Validierung einer Seite.

Bislang werden die Möglichkeiten nach einem Test von ibusiness jedoch nur selten von Shops genutzt. Insgesamt wurden 3.354 Shops getestet. Eine Einbindung von Facebook konnte dabei bei insgesamt 582 Shops festgestellt werden. Dabei erfolgte die Einbindung auf recht unterschiedliche Art und Weise. Einige haben den Like-Button oder andere Social Plugins für die Einbindung genutzt. Open-Graph-Daten wurden jedoch nur in 35 Shops gefunden. Bei 20,59 Prozent dieser Stores erfolgte die Einbindung nicht sinnvoll. Eine gute und ebenso sinnvolle Nutzung der Tags konnte lediglich bei 26,47 Prozent der Shops nachgewiesen werden.

Nutzen Webseiten- und Shop-Betreiber den Like-Button von Facebook oder andere Social Plugins, sollten sie sich grundsätzlich auch die Zeit nehmen, um die Open Graph Parameter sinnvoll zu füllen. Betreiber können sich dadurch gegenüber der Konkurrenz einen erheblichen Vorteil sichern, denn bislang werden die Parameter kaum von anderen Shops genutzt. Grundlegend gilt jedoch auch hier, dass attraktive Daten von den Betreibern bereitgestellt werden. Nutzer von Facebook erhalten in der Regel eine nahezu unüberschaubare Vielzahl von Nachrichten. Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass von den Unternehmen wirkliche Vorteile kommuniziert werden.

Es ist durchaus möglich, dass die Open Graph Daten genutzt werden, um Aktionen, grundsätzliche Vorteile oder auch eine Markenpositionierung zu verbreiten. Grundsätzlich gilt es als sinnvoll, wenn innerhalb der Webseite für unterschiedliche Seiten auf verschiedene Daten bereitgestellt werden. So kann bei Online Shops an dieser Stelle auf die Rubrikenseiten, die Startseite, sowie die Produktseiten gesetzt werden. In der Regel ist es an dieser Stelle nicht möglich, dass jede Rubrik oder jedes einzelne Produkt mit einem entsprechenden Text versehen werden kann. Es gilt jedoch als sinnvoll, wenn optimierte Schablonen genutzt werden.

Jeder, der Facebook in Verbindung mit seinem Online Shop nutzen möchte, sollte auch darauf achten, dass die Feinheiten entsprechend optimiert werden. Durch die Nutzung des Protokolls Open Graph können Unternehmen mi ihren eigenen Nachrichten aus der Masse herausragen. So ist es möglich, gezielt Fans zu generieren.

Quelle: ibusiness