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Social Media kann weiter wachsen

19
Jan

Die Social Media kann auch weiterhin ein erhebliches Wachstum verbuchen. Vor allem die Investitionen in das Social-Media-Advertising halten an. Die Social Media bekommt in den Unternehmen immer häufiger eigene Budgets und muss nicht mehr aus anderen Werbetöpfen speisen. Mit Blick auf das Marketing in sozialen Medien gilt als Hauptziel auch weiterhin die Fangenerierung. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Digital Marketing Report für das vierte Quartal des laufenden Jahres. Erstellt wurde der Report von Efficient Frontier.

Bezugnehmend auf den Report wurden im vierten Quartal 2011 insgesamt 2,7 Prozent des Gesamtbudgets ausschließlich für die digitale Werbung in Facebook aufgebracht. Die gestiegenen Ausgaben dürften dazu beitragen, dass sich die Fan-Basen der Markenartikler, die sich für Investitionen entschieden haben, 2012 verdoppeln.

Im vierten Quartal 2011 wurden auch die Ausgaben für das SEM abermals deutlich gesteigert. Sie konnten in diesem Zeitfenster im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 14 Prozent zulegen. Die Mehrausgaben für das SEM werden im Quartalsvergleich noch deutlicher. Unternehmen stellten so vom dritten zum vierten Quartal rund 40 Prozent mehr Budget für das SEM bereit.

Dagegen sind die Kosten pro Klick, kurz CPC, im Durchschnitt um fünf Prozent gesunken. Der Grund dafür war eine signifikante Verschiebung der Budgets in die Mobile Suche. In dieser fallen die Klick-Kosten deutlich günstiger aus. Im vierten Quartal 2011 erreichten die Ausgaben für die Mobile Suchwortvermarktung einen Anteil von rund 7 bis 8 Prozent der SEM-Gesamtausgaben. Der Anteil im vierten Quartal 2010 betrug im Vergleich lediglich zwei Prozent.

Im Reportzeitraum verwaltet Google zwar 80 Prozent aller SEM-Ausgaben, doch die Allianz von Bing und Yahoo konnte den Umsatz je Klick um 14 Prozent steigern. Der Return on Investment stieg sogar um neun Prozent. Google erreicht im Jahresvergleich eine Steigerung der Gesamt-Klickzahlen um insgesamt 2,5 Prozent. Dadurch wird deutlich, dass Markenartikler weiter in Volumen und Reichweite investieren müssen.

Hauptsächlich wurden die Ausgaben für die mobile Suchwortvermarktung von Oktober bis Dezember durch die Belegung von Tablet-Computern angetrieben. Schon jetzt entfallen 50 Prozent aller Ausgaben für die mobile Suchwortvermarktung auf diesen Bereich. Bei den mobilen Webnutzern ist die Akzeptanz hoch. Sie generieren bereits fast 50 Prozent aller mobilen Klicks.
Im Quartalsvergleich blieben die Ausgaben für das Display-Advertising auf gleichbleibendem Niveau. Dem DoubleClick AdExchange von Google ist es gelungen, seinen Marktanteil um insgesamt 19 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu steigern. Dazu haben unter anderem Einschränkungen beim Anzeigeninventar, sowie geänderte Mediaverkaufsstrategien beigetragen.

Bei dem SEM Ausgaben zeigen die europäischen Märkte ein gewohnt starkes Wachstum. Dem Report zufolge kann sich Frankreich als Spitzenreiter behaupten. In Frankreich stieg das Budget für das SEM im vierten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 70 Prozent. In Deutschland stiegen die Ausgaben um 47 Prozent und in Großbritannien belief sich das Wachstum auf 19 Prozent. Bei den Budgets im letzten Jahr konnte Europa mit Blick auf alle digitalen Marketingkanäle erneut deutlich zulegen. 2011 bleibt Großbritannien bei den Gesamtausgaben im digitalen Marketing-Mix führend.
2012 werden vor allem die Ausgaben für Facebook weiter steigen und einen Anteil von 5 Prozent bei den Gesamtausgaben im Online Marketing einnehmen. Der Trend wird vor allem von Markenartiklern angeheizt. Bis Ende 2012 werden die steigenden Budgets für die Suchwortvermarktung auf mobilen Endgeräten rund 16 bis 22 Prozent von allen bezahlten Klicks generieren. Der Trend wird von mobilen, internetfähigen Geräten angeheizt.

In den USA werden die SEM-Ausgaben 2012 um 10 bis 15 Prozent steigen. Auch für die Märkte in Europa wird die gleiche Wachstumsrate erwartet. Negative Auswirkungen auf diesen Trend könnte jedoch die makroökonomische Situation in Europa haben. Bei den Klickkosten für das SEM muss mit einem weiteren Rückgang gerechnet werden. Dieser wird durchschnittlich bei 4 Prozent liegen. Der Prozess wird durch stärkere Investitionen in die mobile Suchwortvermarktung verstärkt. Yahoo und Bing werden sich 2012 darum bemühen, mehr Anzeigeninventar anbieten zu können. Die Allianz muss ihre Reichweite weiter ausbauen und kann nur so Marktanteile sichern. Momentan sehen Werbungtreibende in der Allianz vor allem weitere Probleme bei der Reichweite, wollen diese alles in allem aber gern nutzen.

Auf die Budgetierung im Sektor Social Media werden die kontinuierlichen Entwicklungen von anderen sozialen Netzwerken wie Google+ positive Auswirkungen haben. In diesem Marktsegment wird Facebook 2012 jedoch weiterhin der Platzhirsch sein.

Quelle: ibusiness