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Studie liefert interessante Ergebnisse zu Product Listing Ads bei Google

8
Okt

Im Oktober letzten Jahres hat sich der Suchmaschinenkonzern Google dazu entschlossen, die bisherige Produktsuche in ein Bezahlmodell umzuwandeln. Nun hat eine Studie die Entwicklung dieses Modells untersucht und ist insbesondere auf die Klickraten und Preise eingegangen, die sich seitdem ergeben haben. Die weltweite Studie, die von Marin Software durchgeführt wurde, liefert nun erste wichtige Zahlen.


Bei den Nutzern werden die Product Listing Ads seit der Einführung mittlerweile immer beliebter. Im Juli 2013 konnte weltweit bei den Shopping-Anzeigen eine Klickrate erzielt werden, die insgesamt 21 Prozent über den bisherigen Textanzeigen lag. Die Differenz war noch vor einem Jahr nur etwa halb so groß. Werbungstreibende haben den Trend erkannt.

Mittlerweile erhöhen sie stetig ihre Investitionen in die Product Listing Ads von Google und reagieren damit auf die steigenden Klickraten. Von Oktober 2012 bis Juli 2013 konnte sich auch der Budgetanteil für Produktwerbung deutlich erhöhen. Im Vergleich zu den Standard-AdWords-Anzeigen legte er demnach um insgesamt 59 Prozent zu. Doch nicht nur die Raten haben sich erhöht, auch die Klickkosten sind gestiegen. So haben sie sich im Juli 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um insgesamt 53 Prozent erhöht.

Allerdings liegen sie auch weiterhin unter den normalen Textanzeigen und sind damit auch für viele Unternehmen um einiges attraktiver. Die Untersuchung, die aktuell durchgeführt wurde, weist für Deutschland allerdings keine gesonderten Zahlen aus, sodass eine differenzierte Betrachtung nur schwer möglich ist.

Onlinehändler hatten jahrelang ihre Angebote bei der Google Produktsuche ohne jegliche Kosten platzieren können. Der Konzern hatte im Juni dieses Jahres schließlich erfolgreich die Umstellung auf ein kostenpflichtiges Modell in der Bundesrepublik abgeschlossen. Dabei erfolgt die Abrechnung bei dem neuen Modell immer je Klick. Demnach muss der E-Commerce-Betreiber prinzipiell nicht für das reine Erscheinen der Produktanzeige zahlen. Kosten fallen nur an, wenn ein Nutzer auch tatsächlich auf die Anzeige klickt.

Quelle: Internetworld.de