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Tipps für ein solides Webdesign

25
Jul

Für den Erfolg einer Internetseite ist das Webdesign entscheidend. Obwohl es mittlerweile eine gigantische Menge an Webseiten gibt, treten immer wieder die gleichen Fehler bei der Gestaltung auf. Die sieben geläufigsten Mängel wurden nun durch den Webhosting-Anbieter Verio zusammengestellt.


Betreiber von Internetseiten sollten grundsätzlich auf ein browserspezifisches Web-Design verzichten. Jeder Browser-Hersteller versuchte in der Vergangenheit eigene Standards festzusetzen und diese letztlich auch durchzusetzen. Um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen, entwickelte sich Microsoft in diesem Bereich zu einer Art Pionier und baute die Funktionen seines Browsers immer wieder aus. Viele Webdesigner haben auf diese Funktionen reagiert und haben sie in die Programmierung von Internetseiten eingebunden.

Das Ergebnis war ernüchternd. Durch ein browserspezifisches Webdesign sahen Internetseiten in anderen Browsern nicht selten schlecht aus oder konnten von diesen überhaupt nicht dargestellt werden. Aus diesem Grund wird von einem guten Webdesign jeder Browser einbezogen. Abhilfe könnte in diesem Punkt aber auch der neue Standard HTML5 schaffen. Der zukünftige Standard berücksichtigt zum einen die Einbettung von Multimedia-Content und zum anderen die Verwendung von verschiedenen Browsern.

Bei einem guten Webdesign sollte auf Frames verzichtet werden. In der Anfangszeit des Internets galten Frames als beliebte Gestaltungselemente von Internetseiten. Im Sinne des modernen Webdesigns sollte darauf jedoch verzichtet werden. Bei der Indizierung einer Webseite durch Suchmaschinen führen die Frames immer wieder zu unkorrekten Ergebnissen. Darüber hinaus verhindern sie die Anmeldung der Seite in sozialen Netzwerken wie Flickr, Digg oder auch Facebook.

Auch auf Splash Screens sollte bei einem guten Webdesign verzichtet werden. Bei Splash Screens handelt es sich um Bildschirminhalte. Sie erscheinen beim Laden von Programmen. Ziel der Splash Screens ist es, die Wartezeit für den Nutzer zu reduzieren. Zudem zeigen sie an, dass die Anwendung auch während der Wartezeit aktiv ist. Splash Screens sind bei Programmen grundsätzlich sinnvoll, bei Webseiten sollte jedoch auf sie verzichtet werden. Dies gilt auch für die sogenannten Intros. Sie kosten den Betrachter Zeit und sorgen zudem dafür, dass die Geduld des Users strapaziert wird. Darüber hinaus können sowohl Intros als auch Splash Screens einen negativen Einfluss auf das Ranking in den Suchmaschinen haben. Der Grund dafür ist der Aspekt, dass es möglich ist, dass Inhalte nicht sauber indiziert werden.

Um ein gutes Webdesign zu erreichen, sollte auf Manipulationen bei der Suchmaschinenoptimierung prinzipiell verzichtet werden. Im Zuge dessen muss von der Black-Hat-SEO dringend abgeraten werden. Unter der Black-Hat-SEO müssen alle Methoden verstanden werden, die auf ein hohes Listing abzielen, die Richtlinien der Suchmaschinenanbieter jedoch umgehen. Die Suchmaschinen arbeiten in diesem Fall mit harten Konsequenzen. Grundsätzlich haben Suchmaschinenbetreiber wie Google die Möglichkeit, dass die betroffene Webpräsenz ausgelistet oder im Ranking nachrangig behandelt wird.

Werbeeinblendungen sollten auf einer Internetseite nur in Maßen zu finden sein. Verständlicherweise gestaltet es sich für einen Webseitenbetreiber sehr verlockend, die individuelle Internetseite für Werbezwecke zu nutzen. Mittlerweile kann dabei auch auf ganz unterschiedliche Werbeformen zurückgegriffen werden. Gegen diese ist im Grunde auch nichts einzuwenden. Jedoch sollten Webseitenbetreiber die Geduld der Betrachter mit Werbung nicht zu stark auf die Probe stellen. Als Tabu gelten vor allem ganzseitige Layer-Anzeigen, bei denen der Button zum Schließen womöglich noch ausgesprochen versteckt integriert wurde. Diese Anzeigen sind nicht nur ein Ärgernis, sondern sie sorgen auch dafür, dass der Betrachter von der eigentlichen Botschaft der Webseite abgelenkt wird. Darüber hinaus wirken sie sehr penetrant.

Im Bereich der Streaming Media sollte bei einem guten Webdesign auf eine Optimierung eingegangen werden. Entwickler müssen bedenken, dass längst nicht jeder Betrachter auf eine schnelle Internetverbindung zurückgreifen kann. DSL gilt zwar mittlerweile als Standard, jedoch wächst auch die Anzahl der mobilen Geräte, die über UMTS oder eben auch das langsamere EDGE online gehen. Der Gestalter einer Webseite sollte auf die Auswahl von verschiedenen Auflösungen achten, wenn bei der Webseite Multimedia-Inhalte zum Einsatz kommen. Zuschauer sind von Videos frustriert, die nicht flüssig laufen. Demnach führen sie zu Besuchsabbrüchen.

Ziel eines Webseitenbetreibers sollte es sein, dass eine Webseite möglichst oft besucht wird. Bei einer Internetseite handelt es sich immer um das Sprachrohr der Web-Community. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine Webseite lebt. Jeder professionelle Betreiber sollte im Zuge dessen auf die Aktualität des Inhaltes und der Verlinkung achten. Sind auf der Webseite Hinweise zu Veranstaltungen zu finden, die im letzten Jahr stattgefunden haben, wirkt dies immer abschreckend.

Quelle: Internetworld