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Trend: mobiler Einzelhandel

8
Jun

Das mobile Internet etabliert sich zu einem immer wichtigeren Medium. Mehr und mehr Internet User wollen auf das weltweite Netz auch unterwegs nicht mehr verzichten. Das Ganze hat sich mittlerweile so stark entwickelt, dass auch der Einzelhandel diese Komponente nicht mehr außer Acht lassen kann. So testet beispielsweise die SB-Warenhaus-Kette Real einen digitalen Einkaufszettel, der speziell für die Anwendung über das Mobiltelefon gedacht ist.

Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die derzeit getestet werden. Über kurz oder lang soll das mobile Internet als neues Vertriebsmedium genutzt werden, wovon vor allem Dienstleister und Agenturen profitieren werden.Auch der stationäre Einzelhandel bleibt vom Internet nicht unbetroffen. In weiterer Folge spielt beispielsweise das Corporate Webdesign längst eine untergeordnete Rolle. Viel mehr geht es um komplexere Anwendungen, die es ermöglichen, die Leistungen eines Shops mit dem User zu verbinden. Aus diesem Grund wird auch das mobile Internet in diesem Zusammenhang einen immer höher werdenden Stellenwert einnehmen. Auch Real versucht die Potentiale des mobilen Internets zu nutzen: mit Hilfe einer mobilen Einkaufsliste soll den Kunden das Einkaufen angenehmer und einfacher gemacht werden. In diesem Sinne können sich Kunden auf der Internetseite des Unternehmens eine Online-Einkaufsliste zusammenstellen, die dann auf das Handy übertragen werden kann. Zusätzlich kann ein Produkt über den auf der Verpackung enthaltenen Strichcode der Liste hinzugefügt werden. Um die Vorzüge dieses Verfahrens genießen zu können, müssen sich Kunden vorher eine spezielle Software auf ihr Mobiltelefon herunterladen, das eigens von Metro entwickelt wurde. Im Testmarkt von Real werden zudem noch weiter Mobil-Anwendungen getestet wie beispielsweise das Bezahlen über Funk oder das Abfragen von Produktinformationen über das Handy.Im Markt der Zukunft werden des Weiteren auch so genannte RFIDs (Radiofrequenz Identifikationen) angewendet werden. Diese sollen nicht nur den Kunden behilflich sein, sondern auch den Angestellten des Marktes. Sie sollen bei der Einkaufsplanung unterstützen, oder zum Beispiel darauf aufmerksam machen, dass ein Produkt abgelaufen ist. Über spezielle Chips sollen Mitarbeiter darüber informiert werden, wenn ein Produkt kurz vor dessen Ausverkauf ist, bzw. die über einen interaktiven Warentisch soll es für Kunden möglich gemacht werden, genau darüber Bescheid zu wissen, wo was zu finden ist und in welchen Größen, Farben und anderen Spezifikationen es noch vorhanden ist. Insgesamt wird sich das Ganze immer weiter in Richtung Interaktion entwickelt. Für die Zukunft sieht Ulrich Spaan vom Kölner EHI Retail Institut biometrische Zahlungsarten, 3D Körperscanner, oder aber intelligente Kühlschränke. In den nächsten Jahren wird uns also einiges an Neuerungen erwarten.